Ausgabe 
20.2.1896
 
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Unterhaltungsblatt zum Gießener Anzeiger (General-Anzeiger).

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Flammen aus der Asche.

Novelle von L. H a i d h e i m.

(Schluß.)

Der Prästdent fühlte sich vielleicht von der Einsam» keil in Agerala gesättigt in dem unruhigen Amalfi merk« würdig wohl.

Er fuhr auf da« Meer hinaus, entbehrte seine Tochter wenig und dachte mit großer Befriedigung an sein gerettetes Vermögen.

Die Dankbarkeit machte ihn gegen Heinrich liebens» würdig, wie er sonst gegen Niemand war.

So lebten ste noch einmal eine Woche hin und dann ging e« zusehends mit dem Kranken zu Ende-

Es war an einem kühlen, wolkenbedeckten Tage, al» er Paula an sein Bett rief.

Sffio ist mein Bruder?" fragte er.

»Er schläft, er hat die Nacht bei Dir gewacht."

»Der gute Mensch!" flüsterte er mit tiefer Empfindung.

Dann zog er fie näher zu fich heran; er war so schwach, daß ihm die Stimme nicht mehr gehorchen wollte. Ste mußte fich zu ihm herabbeugen, um ihn zu verstehen-

Paula!" begann er von Neuem, und wie ein Krampf zog es über sein Gesicht:Ich will nicht sterben ohne Beichte I Damal« e« war ein häßlicher Streich! Ich wußte, er liebte Dich Heinrich, mein Bruder, er liebte Dich mit seiner ersten schwärmerischen Liebe; er wollte sein Examen machen und dann um Dich werben. Ich wußte e«, weil er c» mir in seiner Aufregung gestand. Er schilderte Dich mir, ich hatte Dich nie gesehen, wurde neugierig und dann Paula, er hatte kein Wort de« Vorwurfs für den Be­trüger, nur einen einen Blick und den hab' ich nie --ich war Deiner nicht werth, Paula aber er!"

Da trat Heinrich ein, erfrischt von dem stundenlangen Schlafe; in jeder Mlenx Herzensgüte und Brüderlichkeit.

Er sah e«, daß Erich Paula'« Hand hielt und ste an seine Lippen preßte.

Er hörte sein:Vergieb mir, Paula! Vergieb!"

Und dann winkte Erich, ste sollten Beide hinausgehen, er wollte allein sein.

Draußen sah Heinrich ste ernst und traurig an. Ste war so erschüttert.

Ja, fie war es und so sehr, daß ste ihn allein ließ.

Sie hörte weder seinen liefen Seufzer, noch sah ste, wie alle» Licht au« seinen Augen verschwand und ein Hoffnung»» loser Ausdruck darin Platz griff.

Al» die Sonne gegen Abend durch die Wolken brach und ihre Strahlen auf Erich» Lager warf, richtete dieser de« starren Blick noch einmal auf ste. Ihr Licht schien ihn nicht zu blenden er zuckte nicht mit den Wimpern.

Leb' wohl, Sonne!" rief er und winkte ihr mit der schon erkaltenden Hand den Abschied zu.

Und dann flüsterte er, sich zum Schlafen zurechtlegend: Reqniescat in pace!

Sie standen tief ergriffen neben ihm und lauschten angst» voll seinem Äthern.

Ruhe in Frieden!"

Gab er sich selbst den schönen Wunsch für seinen letzte« Schlaf?

Sie hallen es noch nicht ««»gedacht, da stockte der Äthern ein ganz kurzes Röcheln und dann war'« vorbei.

Sie weinten nicht um seinen Tod.

Hier kam er al« Erlöser au« selbstverschuldeter, hoffnungs­loser Verwirrung.

War hätte Erich beginnen sollen ohne Amt, ohne Ber» mögen ein Schiffbrüchiger in jedem Sinne de« Worte«?

Mehrere Wochen waren vergangen.

Erich Tornegg ruhte auf dem Campo santo von Amalfi und fein Bruder hatte fich immer noch nicht von dem Präst» benten und Paula getrennt, obwohl die Hitze sie längst nach Norden getrieben.

Man nahm allerseits die« Zusammenbleiben für durchaus selbstverständlich an; er fragte nicht, ob sie ihn behalten wollten und sie würden über eine solche Frage auch erstaunt gewesen sein.

Jetzt wellten ste in Lugano und sprachen eben davon, daß sie ihre nächste Station, den Axenstein, kommende Woche aufsuchen wollten.

Dann bringe ich Sie dorthin, überzeuge mich von Ihrem