Ausgabe 
19.9.1896
 
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Falsches Spiel.

Roman von E. v. Linden.

(Fortsetzung.)

Unstnn, mein Freund!" unterbrach Ebba Regina Hans Justus lächelnd,lassen wir alle unnöthigen Phrasen bei Seite, und reden wir vernünftig. Sie lieben mich und wollen mich heirathen. Ist es so?"

Nun freilich ist es so," erwiderte Hans Justus leiden« schaftlich,ich kann nicht von Dir lassen, aber Du Du wie stehst's mit Deiner Liebe, Ebba Regina? Ich kann den Gedanken nicht ertragen, daß ich Dir nicht» bin, daß Deine Liebe nur dem künftigen Gebieter von Altinghof, und der Freiherrn-Krone gilt."

Schätzest Du Deine äußeren Vorzüge selber so gering, mein theurer Freund?" fragte ste schmeichelnd.Sei fein Thor, Du weißt, daß ich'» nicht nöthig habe, bei meinem künftigen Gatten auf Reichthum zu sehen, leugne aber nicht, daß ich Ehrgeiz besitze, und glaube, daß uns Beiden die Freiherr««Krone gut stehen würde. Meinst Du nicht auch, mein Geliebter?"

Seine Auge« flammten auf, er flüsterte:Du hast recht, es ist das Wenigste, was ich Dir bieten kann. Pah, könnte ich Dir ein fürstliches Diadem auf das Haupt drücken, ich würde es mit Freuden thun."

Sei klug, Hans Justus!" sprach sie leise,wir haben jetzt keine Zeit zu Tändeleien, weil Großes für Dich auf dem Spiele steht- Sage mir vor allen Dingen, welches Verhältniß Dich mit diesem Menschen verbindet, den Du uns hierher geschickt hast."

Hm, er war drüben einer meiner Kameraden, man nimmt es dort nicht so genau damit."

Sprich leise, die Grotte ist nicht sicher," flüsterte Ebba Regina mahnend,weshalb ist er Dir über'» Meer gefolgt?"

Weil er von meinen neuen Verhältnissen zu profitiren gedenkt."

Ich habe e» mir gleich gedacht, man wittert in diesem Burschen auf zehn Schritte den Schuft. Und ihn hast Du

zu Deinem Vertrauten, ihn zum Werkzeug Deiner gefährlichen Pläne gemacht?"

Weil er hier gänzlich von mir abhängt und wie kein anderer dafür paßt," sagte Han» Justus zuversichtlich.Wen, zum Henker, sollte ich denn sonst hierMnden? Er ist mir just zur rechten Stunde gekommen."

Mag sein, daß er für solche Dinge sich ganz besonder» eignet," flüsterte Ebba Regina kopfschüttelnd,ich traue ihm dennoch nicht und bin überzeugt, daß er Dich bei der ersten besten Gelegenheit verräth und sich dem Meistbietenden ver« kauft."

Aber ich kann'» doch nicht selber thun," grollte Han» Justus.

Damit ist'» überhaupt jetzt zu spät, mein Freund," erwiderte sie achselzuckend.

Kannst Du mir etwas Besserer rathen? Ich schwöre, Dir blindlings zu folgen."

Gut, es ist jedenfalls für uns das Beste. Du sollst ihm doch sür seine Leistung ein schriftliches Versprechen geben, habe ich recht verstanden?"

Freilich," lachte Hans Justus höhnisch auf,und mich damit gebunden seinen Händen überliefern- O, nein, so dumm bin ich denn doch nicht."

Er will es aber vorher haben, was nützt es ihm denn auch sonst, da der Erb« und Gerichtsherr von Altinghof ihn später doch leicht unschädlich machen könnte. Selbstverständlich wirst Du ihm das Schriftstück geben, mein Freund, dann bist Du ganz sicher vor Verrath von seiner Sette. Er verlangt viel, wenn ich recht gehört habe."

Ra, blöde war Joe Catton nie," lachte Hans Justus spöttisch,er hat mir großmüthig die Wahl gelassen, ihm entweder die runde Summe von zwanzigtausend Dollars, macht ja wohl in deutschem Gelbe an 85,000 Mark, gleich baar gegen Rückgabe meine» Scheine» zu zahlen, oder ihm einen guten Posten zu geben und ihn zeitlebens in Ältinghof als meinen Wärwolf zu füttern."

In welchem Falle er natürlich den Schein behält"

Versteht sich, meine kluge Ebba Regina!" erwiderte Häns Justus,nun rathe Du mir, was ich wählen soll?"

Er behält den Schein und bleibt hier"

Um mir, ja uns Beiden, da Du alsdann