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Nr. 45.
1886. m
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Gawstag den 18. April
LmNiskkl'äNek
Unterhaltungsblatt;um Gießener Anzeiger (General Anzeiger)
SEB.
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Dennoch.
SrMlung von Franz Eugen.
(Fortsetzung.)
Einer der besten Träger der Schmugglerbande war plötzlich erkrankt, als gerade ein besonder« werthvoller Waarentranrport über die Grenze geschafft werden sollte; dem Kaufmann, für dessen Rechnung das geschah, lag sehr viel daran, die Waaren zu einem bestimmten Termin zu haben und er hatte deshalb einen außergewöhnlich hohen Tragelohn versprochen und der Müller, der nothwendig einen Ersatz für den erkrankten Träger haben mußte, bot bem Frieder 3Thaler, wenn er in der nächsten Nacht für diesen eintreten wolle.
Die Silberstücke, die ihm der Müller zeigte, verwandelten sich in Frieders Augen gleich in Wein und Braten für Lisbeth und er sah schon im Geist, wie ihre schmalen, bleichen Wangen sich runden und röthen, und sie wieder frisch und kräftig werden würde wie sonst.
Der Müller sah den begehrlichen Blick, den Frieder auf das Geld warf, und da er ihn als ehrlich und zuverlässig kannte, händigte er ihm dasselbe ein, indem er sagte: „Sonst ist es üblich, den Lohn erst nach Ablieferung der Waaren zu zahlen, Dir gebe ich ihn aber gleich; es soll das Handgeld sein darauf, daß Du nicht nur für diese Nacht, sondern auch künftig unser Genosse sein willst."
Frieder versprach mit Handschlag, stets bereit zu sein, wenn der Müller ihn riefe, und eilte dann nach Hause, um Lisbeth den abgeschlossenen guten Handel, über den sie sich, wie er meinte, freuen würde, mitzutheilen.
Sie aber war sehr erschreckt über das, was er gethan und gab sich die größte Mühe, ihn von seinem Vorhaben abzubringen ; aber es war vergeblich, er blieb einmal bei seinem Entschluß.
„Der Müller treibt das Schmugglergewerbe seit Jahren," entgegnete er auf ihre warnenden Vorstellungen, „und es ist ihm noch nie etwas geschehen, warum sollte ich nun gerade gleich gefaßt werden? Drei Thaler find ein schöner Verdienst, dafür kaufe ich Dir morgen Braten und Wein, und bald wirst Du wieder so frisch und kräftig sein wie früher."
So nahm er, als der Abend kam, frohen Muthes Abschied von Lisbeth.
„Bis um fünf Uhr morgen früh bin ich wieder da," rief er ihr noch in der Thürs zu, „steh', daß Du bi» dahin gut schläfst, so daß Du erst aufwachst, wenn ich heil und gesund vor Deinem Bette stehe."
Der Schlaf floh aber die Augen des jungen Weibes. Es war eine stürmische, dunkle Märznacht; am Himmel trieb der heulende Orkan die Wolken in wildem Tanze vor stch her und oft fuhr ein Windstoß so heftig in den Kamin, daß die Flammen de» noch glimmenden Herdfeuers hoch aufschlugen. Wenn dann in dem rothen Schein die Silberstücke, die Frieder auf den Tisch gelegt, erglänzten, seufzte Lisbeth jedesmal von einer bangen Ahnung erfaßt: „O, mein Heiland, nun ist der Frieder doch ein Schmuggler geworden, wie mein Vater prophezeit I" . . .
Von Müdigkeit überwältigt, schlief sie nach Mitternacht endlich doch ein; als ste aufwachte, schien die Sonne schon hell durch bas Fenster und vom Kirchthurm schlug es sechs.
Mit banger Unruhe dachte Lisbeth, während ste das Frühstück bereitete und das Kind versorgte, daran, daß Frieder nun schon über die bestimmte Zeit ausgeblieben war und immer mehr wuchs ihre Angst, als Stunde um Stunde verging, ohne daß der sehnlichst Erwartete kam.
Schon wollte sie ausgehen und in der Mühle fragen, ob noch Niemand zurück fei, als eine Nachbarin eintrat und hastig erzählte, im Dorf gehe das Gerücht, heute Nacht fei eine Schmugglerbande von Zollbeamten und Gendarmen überfallen worden und die Mehrzahl, darunter der Müller, wären gefangen.
Lisbeth beherrschte stch mit Mühe der Frau gegenüber, der ste nicht sagen wollte, daß ihr Mann unter den Schmugglern gewesen; es war ja doch möglich, daß er einer von Denen war, die das Glück gehabt, zu entkommen, sie ließ die Nachbarin daher in dem Glauben, Frieder sei wie sonst heute schon früh zur Arbeit in den Wald gegangen.
Aber bald erfuhr ste, daß ihre schlimmsten Befürchtungen noch durch die Wirklichkeit überboten wurden-
Die Zollbeamten, welche durch einen Verräther Kunde von der beabsichtigten Expedition der Schmuggler erhalten, hatten dieselben, verstärkt durch Gendarmen, nahe an der


