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ter Sinne nicht in einer Weise j wahrscheinlich ein sich gewaltsam ein.Sie sind ' Blitz getroffen, i

ierfl kalt.Da strafen, muß ich leutenant Wald-

kein Gestcht war um Vorgesetzten lte Herr, seinen gegen.

i ich im Rausch Ich war zum fähig, wußte in iner kann mich und der Himmel f bereue. Aber mich mit Ihnen

le Waffe auf dc» mb unbeweglich- die Klinge in die dern konnte, den nb warf sie im s mants Füße.

Wuthschrei auf i ," sprach dieser i, welcher Zeuge J rr Hauptmann 1* erließ bann mit st qaittiren und ne Stellung vor -e dem heimath« Beben einräumte.

rt mit Leib und Stolz und seine »ffnung verloren sein Hauswirth let Art Galgen-

er halblaut, s nit guten Zeug- > stellen würbe ? terhin ein gutes t so liberal ist, im Herrn Oberst iser Grund nicht nur auf Tüchtig- cher Kerl bin ich er: Ein Kutscher, reiten kann ich, n netter Sprung imt ein Heiraihs-

Em junger, n Vermögen von lldeten Mann im

Älter von 25 bis 30 Jahren, der guten Gesellschaft angehörig, I behuf« späterer Verehelichung in geistigen Verkehr, beziehung»- i weise in eine anonyme Eorresponbenz zu treten. Vermögen von seiner Seite" nicht erforderlich. Photographie mit Angabe I von Namen und Herkunft unter Chiffre 777 an die Expedition dieses Blattes einzusenden." ; ,

Waldmann las dieses Heirathsgesuch dreimal aufmerksam durch. I

Gebildet? - Der guten Gesellschaft angehörig?" brummte er nachdenklich.Das stimmt bei mir, obwohl ich augenblicklich eigentlich keiner Gesellschaft angehöre. Ver­mögenslosigkeit stimmt ebenfalls ganz famos. Photographie, Name, Herkunft, ja, das letzte ist eine verzwickte Sache, - Waldmann Findling - Eltern, also eigentliche Hei­math und Herkunft unbekannt. Bah, am Ende läuft die ganze Geschichte auf eine Mystifieation hinaus. Mit zweimal- hunderttausend Mark Vermögen braucht stch kein Mädchen öffentlich auszubieten. Mag ein nettes Kind fein."

Ein kurzes Klopfen an der Thür unterbrach feinen Monolog.

Herein!"

Waldmann sprang erfreut auf, al» ein Offizier eintrat.

Alle guten Geister! Freund Rosenau, was führt Dich von Metz hierher ?"

Der Offizier blickte ihn kopfschüttelnd an, legte Mütze und Degen ab, warf stch in's Sopha und versetzte bann lakonisch:Du!" r in VI \

Ich also," sagte Waldmann wehmüthig,so ist die Kunde meine» Schicksals schon über'u Rhein geflogen?"

Ach, mein Sohn, Fran Fama hat eine weittragende Posaune und da» Unheil schnelle Flügel, der kleine Klings- berg sandle mir sogleich einen boshaften Rapport und weil ich keinen Grund hatte, ihm zu mißtrauen, erbat ich mir Urlaub, um per Dampfroß herzureiten. Da bin ich also und sehe, daß die Uniform schon ausgezogen, die Geschichte aus ist. Weshalb hast Du mir nicht selber sofort da» Capont aufgetisLt, Sohn? Weshalb nicht gleich an mich telegraphtrt: Komm', ich sitz' in der Tinte! Soll mich Dieser und Jener fricafsiren, wenn ich mir nicht da« Vergnügen gemacht hätte, de» Obersten langes Töchterlein vom Fleck weg zu heirathen. Die gute Ernestine ist gar nicht übel und hat ein leises, sanftes Gemüth."

Weshalb mein Betragen doppelt zu verurtheilen war, seufzte Waldmann.Sie ist, Gott fei Dank, auf längere Zeit verreist, doch werde ich sie noch fchristlich um Verzeihung bitten."

Das bist Du ihr und der eigenen Ehre schuldig," sagte Rosenau, beifällig nickend.

Ach, mein wackerer Pylades!" fuhr Waldmann rasch fort.Wie dankbar bin ich Dir, daß Du gekommen bist, da alle Welt mich jetzt verlassen hat, obwohl ich Deine brüder- | liebe Theilnahme nicht verdiene. Zum ersten Male von der bislang so streng innegehaltenen Bahn der Solidität abgewichen, muß mich eine unverzeihliche Uebereilung, eine Dummheit mit einem Schlage so gänzlich um meine ganze Zukunft bringen, daß eine Kugel im Grunde die einzige Lösung au» diesem Wlrrsal von Hoffnungslosigkeit sein könnte."

Diese Furcht eben hat mich hergetrieben, Otto," sagte Rosenau, ihn theilnehmend anblickend,mir knallten aus der ganzen Fahrt selbstmörderische Revolverschüsse vor den Ohren. Nun sage mal, lieber Sohn, wie ist denn der Abschied beschaffen?"

Ehrenvoll, ohne weitere Bemerkungen.

Bon, dann ist noch nicht» verloren. Hast Du Dir schon irgend einen Plan gemacht?"

Habe noch nicht die blaffe Idee eine» solchen, ich müßte mich denn al» Pianist auf Tanzböden und dergleichen ver­dingen."

Unsinn, Du bleibst Offizier, wechselst nur die Uniform." Vielleicht bei den Türken?"

Wäre auf Ehre nicht so übel," meinte Rosenau nach­denklich.Könntest ja auch in russische Dienste treten oder für die britischen Wollsäcke in Indien streiten."

Keines von Beiden, alter Freund," erwiderte Wald­mann, schwermüthlg lächelnd,am liebsten ginge ich nach Oesterreich, wo ich doch wenigstens im Kriegsfall mit meinen deutschen Brüdern vereint bliebe."

Auf Ehre, da» geht," rief Rosenau triumphirend,habe in Wien gute Verbindungen, e« kann Dir dort nicht fehlen. Aber wie steht's mit nervus rcrum, he?

Hm, meins Schulden drücken mich nicht."

Weiß wohl, bist ein heillos solider Kerl, kein Mensch hat's ja begreifen können, wie Du mit der schmalen Bleute» nants-Gage ausgekommen bist. Hast den Civil-Rock denn schon bezahlt?"

Auf Heller und Pfennig

Es ist erstaunlich," sprach Rosenau kopfschüttelnd,die reine Hexerei! Meine gute Mama schickt mir allmonatlich eine hübsche Zulage und trotz alledem steck' ich in Schulden."

Ja, lieber Freund, darin steckt auch eben die Hexerei, lachte Waldmann mit einer gewissen Genugtuung,weil ich keine mütterliche Reserve besitze und mich deshalb nach der Decke strecken muß. Habe mir mein Leben mit mathematischer Genauigkeit vorgezeichnet und mir wunder was darauf ein- gebildet, bi» die erste Probe auf das Exempel da» ganze Fazit umstürzts und ein paar Gläser Wein au» mir einen Dumm- köpf machten."

Wer verleitete Dich dazu?"

Der kleine Klingsberg; er nannte mich, als ich früh aufbrechen wollte, einen Duckmäuser und einen schlechten Kame­raden." _ ... ...

Und wer brachte die Neckerei gegen Dich auf?

Natürlich Klingsberg."

Wenn ich'» mir nicht gedacht." rief Rosenau, mit bet Faust auf den Tisch schlagend.Der Patron hat seine be- stimmte Absicht dabei gehabt, Dich au» der Gunst de» Obersten zu verdrängen und sich dann an Deinen Platz setzen zu wollen. Begreife den Alten nicht, die Enttäuschung mit Dir muß ihn kopflos gemacht haben. Uebrigens brauchtest Du au» Ehr- und Pflichtgefühl da» Duell nicht auszuschlagen. Kerle wie Du wachsen nicht wie Brombeeren, e» ist ja doch im Grunde ein Hridenscandal und wenn der König die Sache der Wahr- heft gemäß erführe"

Nun höre auf, Hans," unterbrach ihn Waldmann strrn- runzelnd,ich konnte mich wohl einmal gegen die Gesetze der ritterlichen Ehrenhaftigkeit vergehen, al» der Wein me ne Vernunft in Banden geschlagen hatte. Meinem beleidigten Chef gegenüber, der stch mir stets als väterlicher Freund er- wiesen, die Waffe zu gebrauchen, dazu hätte mich nicht« in der Welt zwingen können- Nein, für so niederträchtig darfst Du mich nicht halten, wenn ich auch al« ein armer Findling nicht« besitze, nicht einmal mit Fug und Recht den Namen, I bcn (ä fftbtc"

Aber einen Freund und Bruder, der Dir treu bleibt bi« in den Tod, Du Undankbarer I" versetzte Rosenau heftig.

Verzeih' mir, Hans," sagte Waldmann, feine Hand mit festem Druck umschließend.Im Besitz eine» solchen Freunde« bin ich noch immer reich zu nennen. Uebrigen«," setzte er nut einem Anflug von Humor hinzu,böte sich mir allenfalls noch eine andere verlockende Aussicht dar. Lies das originelle Heirathsgesuch." " (Fortsetzung folgt-)

Die tzmgijkttn M EistndG-Mim».

~ Bon Professor Dr. med. Hegelwald in Meiningen.

Es wäre angelegentlich zu wünschen, daß Jene, welche an den Elfenbahnstationen über einen Haurgarten zu ver­fügen haben, darin ein Plätzchen einigen Arzneipflanzen gönnen möchten. ,, TT ..

Da haben wir z- B. die Sonnenblume, Helianthus an- I nuus, auch die Eucalyptus globulus, durch ihre antiseptische ; Eigenschaft die Luft reinigend- Die Sonnenblume pflanzt man ;ern in Niederungen, wo sie den feuchten Boden au«» | fangt"; Samen und Blätter sind aurwursbesördernd und wirken