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Heyda) in Gießen.
Gamstag bt# 15. August
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Untechaltungsdlatt Mmi Gießener Anpiger (General-Anzeiger).
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Asgard.
Eine isländische Erzählung.
------- ^Nachdruck verboten.)
Frühling war es geworden, Frühling auch auf Island, der so weltentrückt an den Grenzen des Polarmeeres gelegenen Insel, die den letzten Hort der Civiltsation auf ihrem Wege von Europa direct nach dem Nordpol bildet. Man durfte demnach in der Hauptstadt Reykjavik alsbald der Ankunft des ersten Schiffes von Europa entgegensehen, welches den Bewohnern Islands nach der langen winterlichen Abge- schloffenheit neue Nachrichten und jedenfalls auch frische Vor- räthe brachte. Täglich spähten daher eine Menge Leute von den neuen Hügeln in der Umgebung Reykjaviks über die vom warmen Maienlicht durchfluthete Meeresbucht, ob stch noch nichts von dem erwarteten ersten Vermittler zwischen Island und der Außenwelt sehen ließe. In der That ward dies Bestreben bald belohnt, denn eines Morgens wirbelte am Horizonte im Westen eine Rauchwolke auf, es mußte also ein Dampfer in der Auffahrt begriffen fein, vielleicht war es sgar der dänifche Regierungsdampfer, welcher um diese Zeit, wenn die Witterungsverhältnisie die» gestatten, von dem fernen Kopenhagen herüberzukommen pflegte.
Dem war wirklich so. Al« der Dampfer in Sicht der zahlreich auf dem Strande versammelten Bevölkerung kam, bemerkte ste mit Genugthuung, daß zum Gruß die wohlbekannte Flagge mit dem weißen Kreuze im rothen Felde am Gaffel in die Höhe stieg, und von den zurückkehrenden Schiffern, die dem Schiffe in ihren scharfgebauten flinken Booten entgegengefahren waren, erfuhr man, daß es der Regterungsdampfer „Hödur" sei. Derselbe fuhr, soweit ee sein Tiefgang gestattete, in die Bucht hinein, ließ die Anker fallen und setzte dann die Capitainsjölle aus. In derselben nahmen außer dem Capitain des „Hödur" und den zum Rudern kommanbirten Matrosen die wenigen mit dem Dampfer angekommenen Paffagiere Platz. Sie bestanden aus ein paar Regierungsbeamten, einigen Handelsleuten aus Kopenhagen, welche mit dem „Hödur" auch wieder die Heimreise anzutreten beabstch- tigten und endlich aus einem noch ziemlich jungen , hübschen Manne, dessen Aeußeres auf einen Künstler hinzudeuten schien. Das Aeußere täuschte in diesem Falle nicht, denn Knut Estrop
war ein talentvoller Maler aus der dänischen Hauptstadt, der stch vorgenommen hatte, die großartigen Gletscherlandschasten Islands zu studiren, um ihnen Motive für neue Bilder abzulauschen. Schon lange hatte er aus dem Deck des „Hödur" gestanden und die allmälig auftauchenden Eisspitzens Islands betrachtet, und je näher ihn nun der Dampfer dem sagenumwobenen Eilande zutrug, desto lebendiger wurde das Interesse des jungen Künstlers an demselben. Als das Boot des „Hödur" landete und Knut Estrup nun den Strand von Reykjavik betrat, sah stch der junge Däne inmitten eines Menschenstromes, von dem er sich weiter tragen ließ, bis die ersten Häuser von Reykjavik erreicht waren. Hier erkundigte sich Estrup nach einer paffenden Wohnung, die auch bald im Hause eines angesehenen Grundeigenthümerr, Namens Larssen, gefunden wurde, und nicht lange dauerte es, so hatte sich der Maler mit seinen mitgebrachten Habseligkeiten in der von ihm bezogenen freundlichen Stube behaglich eingerichtet.
Mit seiner Mappe wanderte der junge Däne, wenn es das Wetter halbwegs gestattete, nun täglich hinaus ins Freie und stellte seinen Malstuhl hart am Strande, bald weit drinnen im Lande am Fuße eines der gewaltigen Eisgletscher oder am Ufer eines der wild daherbrausenden Bergwäffer. Anfangs war Knut Estrup mit voller Seele bei der Arbeit, aber allmälig ließ fein Fleiß nach und er konnte dann wohl stundenlang angesichts der den jungen Mann umgebenden wilden, aber stets großartigen Natur da fitzen und träumen. Die Ursache dieser Träumereien bildete die blonde Asgard, die achtzehnjährige, älteste Tochter Larffens, die ihrem Vater an Stelle der schon seit Jahren Heimgegangenen Gattin treulich das Hauswesen leitete. Asgard war eine ächt nordische Schönheit; prachtvolles dichtes Haar von goldgelber Farbe krönte den feingemeißelten Kopf, in welchem unter einer stolzen Stirn zwei große tiefdunkle Augen hervorleuchteten; die Nase war von geradezu klasstscher Form, der frischrothe Mund klein, über dem ganzen Antlitz aber lag ein Schimmer unbeschreiblichen Liebreizes, einer Seelenschöne, der jeden Beschauer unwillkürlich sofort anziehen mußte.
Zuerst Hatte Knut Estrup die schöne Asgard nur mit dem kundigen Auge des Malers betrachtet, bald aber geschah dies mit anderen Gefühlen, der junge Mann merkte, wie ihm das holde Nordlandskind mit jedem Tage theurer wurde.


