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jungen Mädchens, züm großen Aerger Pavel», der die vertraulichen Manieren, die sein Herr, ein hartgesottener Junggeselle, zuweilen annahm, durchaus nicht billigte.
Als der Zug das Pfarrhaus verließ, ging ein Murmeln der Bewunderung durch die Menge. Die Toiletten boten ein solches Gemisch bunter Farben, daß die Bauern seit Menschengedenken etwas Aehnliches nicht gesehen hatten.
Den größten Erfolg trug entschieden der Gutsbesitzer davon, um den sich die Damen thatsächltch rissen. Schließlich nahm er eine an jeden Arm, die Apothekersfrau, die vor Glück strahlte und ihn mit den tausend Kräuschen ihrer himmelblauen Toilette überfluthete, und die schöne Popadia aus Stry, deren blühender Teint mit dem dunkelrothen Sammeteinsatz ihres Kleides wetteiferte.
Bei Tische herrschte eine sengende Hitze. Trotz der offenen Fenster, durch welche die Neugierigen von außen hereinblickten, war die Luft schwer und raucherfüllt, zweifellos wegen der Nähe der Küche, aus der jedesmal, wenn eine Schüssel herein- gebracht wurde, heißer Bratendunst in den Eßsaal drang. Und dieser Qualm schien Leben bekommen zu haben; denn zahllose Fliegenschwärme tanzten darin und ließen sich auf den Compotschüsseln, den süßen Torten und sogar auf Schädel und Wangen der Gäste nieder. Das ganze Tischtuch war wie mit einem lebendigen Mosaikmuster bedeckt, dessen schwarze Farbe grell von der blendenden Weiße der Leinwand abstach.
Die im höchsten Grade dadurch belästigten Gäste jagten sich die störenden Insekten mit buschigen Nußbaumzweigen fort und dieser ununterbrochene Kampf trug noch dazu bei, die Aufregung des Festes zu erhöhen.
Die Herren Popen aßen und tranken tüchtig mit fröhlichen Gesichtern und es war ein Vergnügen, zu sehen, mit welcher Geschwindigkeit diese ungehobelten Menschen, die wie mit der Holzaxt zugehauen waren, erstaunliche Massen von mehr oder weniger unverdaulichen Gerichten, die sie durcheinander auf ihren Tellern aufhäuften, verschlangen. Von Zeit zu Zeit wagten sie einen plumpen Spaß ober sprachen von den Angelegenheiten ihrer Gemeinde und des Kreises. — Wenig Todesfälle jetzt, keine Epidemieen- die Begräbnisse bringen nicht viel! — Und darüber großes Gelächter.
Die an den Fenstern stehenden neugierigen Frauen aus dem Dorfe tauschten ihre Ansichten aus.
„Hast Du den Thierarzt gesehen? Wie gesund er ist, ein appetitlicher Mann, frisch und rosig wie ein junges Mädchen I Unser Fräulein hat Glück!"
„Und die Popadia aus Stry, was für eine Toilette, was für Bänder! Man sieht doch gleich, daß sie aus der Stadt ist. Wie ungenirt sie mit unserem gnädigen Herrn lacht! Ein wahres Vergnügen, sie zusammen zu sehen!"
Pavel, der im Vorübergehen diese abgerissenen Worte hörte, befand sich wie auf Nadeln.
„Sprecht mir nicht von Eurer Popadia," brummte er zwischen den Zähnen, „sie ist mir ein Dorn im Auge. Eine Kokette, eine Intrigantin, eine ... na, wenn mich nicht der Respect vor meinem Herrn zurückhielte!"
Der Gutsbesitzer saß bequem in dem einzigen Lehnsessel des Pfarrhauses und war der Gegenstand allgemeiner Auf- merksamkeit. Man überbot sich darin, ihn zu bedienen und ihm zu schmeicheln. Belustigt und gutmüthig ließ er Alles geschehen und aß zu allgemeiner Befriedigung mit großem Appetit. Hin und wieder riskirte er, durch die koketten Zierereien seiner Nachbarinnen angereizt, einen etwas gewagten Scherz, bei dem die Popadias laut auslachten ober die Augen hinter ber vorgehaltenen Hand verbargen.
Sie waren fast alle sehr tief ausgeschnitten und ihre gewöhnlichen sonnenverbrannten Gesichter bilbeten einen eigen- thümlichen Gegensatz zu dem helleren Tone de» Halse» und der Schultern. Uebrigen» hatten sie au» naheliegenden Gründen Alle nicht gewagt, ihre Handschuhe beim Essen auszuziehen.
Thymoftäus bewegte sich mit unermüdlichem Eifer hin und her wie ein Feldherr auf dem Schlachtfelde, bediente die Einen, goß den Anderen ein und antwortete auf dis Zurufe
Aller. Wenn ihn die Ermüdung und die Hitze zu sehr niederdrückten, ruhte er sich einen Augenblick in einem Winkel aus, wo für ihn auf einem winzigen Tischchen gedeckt war, und schlang in Eile ein paar Bissen hinunter. Aber trotz aller Geschäftigkeit entging ihm keine Bewegung, kein Wort des Thierarztes ober des Seminaristen und er beobachtete mit Rührung ihr harmonisches Einvernehmen.
Sie bedienten sich gegenseitig mit liebenswürdiger Höflich- keit aus den vor ihnen stehenden Flaschen und ihre Unterhaltung war ganz freundschaftlich. Sie sprachen von Viehseuchen und ließen sich eben in eine Discussion über Strychnin miteinander ein.
Thymostäu» war vollständig befriedigt. An die Thür- pfosten gelehnt, von wo au» er das ganze Fest übersehen konnte, freute er sich seines Glücks. Nicht nur vereinigte et an seinem Tische alle Notabilitäten der Gegend, sondern es stand auch zu erwarten, daß ihm dank seiner Klugheit seine Töchter in zwei entgegengesetzten Lagern einen festen Halt geben würden.
Thaddäus, der zwischen dem Doctor und dem Richter von Stry saß, war auch sehr vertieft in seine Beobachtungen. Ganz gegen seine sonstige Gewohnheit hatte er diese Einladung in'« Pfanhaus angenommen; er hatte durch Hans von der Verlobung Binias mit einem Seminaristen gehört und wußte, daß der unabänderliche Entschluß seines Mündels, nach Amerika zu gehen, damit zusammenhing; so wollte er sich selbst von der Lage der Dinge überzeugen.
„Denken Sie sich," sagte ein dicker Pope mit fetter Stimme, „neulich kommt ein Mensch, der einige Meilen entfernt wohnt, zu mir und bittet mich, ihn mit einem Mädchen seines Dorfes aufzubieten. Da ich wußte, daß er schon ver- heirathet war, frage ich ihn: Deine Frau ist also gestorben, Wastli? — Nein, Ehrwürden, aber die Aermste wird's nicht mehr lange machen, höchstens noch zwei oder drei Tage, sagt der Schäfer. Da ich nun doch der Medicin wegen in die Stadt mußte, habe ich gedacht, wenn Sie mich mit ber Anderen aufbielen wollten, so würde mir das die Mühe, später wieder zu kommen, ersparen. Ich wohne so sehr weit und die Wege sind gar zu schlecht."
Die Popen brachen in ein schallendes Gelächter aus über diese Anecdote, deren kleine, mit Tod und Begräbniß zusammenhängende Pointe ganz besonders nach ihrem Geschmack war.
Das Dessert wurde jetzt aufgetragen. Diotyma hielt in einer Hand ein Messer und jagte mit ber anderen die Wolken von Fliegen fort, die sich mit Vorliebe auf die überzuckerten Torten setzten und dieselben in pechschwarze Hügelchen verwandelten. Dabei nölhigte sie ihre Gäste mit flehender Stimme zum Essen.
„Wollten Euer Gnaden nicht ein Stück von diesem Kuchen nehmen, den unsere theure Sofronya eigenhändig bereitete? Oder würden Eure Herrlichkeit diese Babe kosten, die unsere kleine Paraska eingerührt hat?"
Das strahlende Lächeln einer Mutter, die auf der Höhe ihre» Trumphes steht, begleitete ihre Reden.
Alle diese Manöver reizten Pavel fürchterlich; nur mit Gewalt vermochte er an sich zu halten. Es war ihm unbegreiflich, wie fein Herr den Muth fand, mit solchem Appetit von allen den Gerichten zu essen, die er, ein einfacher Lakai, um nicht» auf der Welt angerührt hätte.
Eben pries die Popadia dem Grafen eine Schüssel Schlagsahne mit Baiserschalen an, die mit Früchten, welche „unsere geliebte Binia eingemacht hat", garnirt war.
Run hielt sich der Diener nicht länger, näherte sich schnell seinem Herrn und machte ein nicht mißzuverstehendes Zeichen mit dem Kopf.
Der Graf hatte eine kleine Schwäche für Süßigkeiten; er runzelte daher die Stirn und warf seinem Kammerdiener einen wüthenden Blick zu, legte aber doch bett schon erhobenen Löffel wieder auf den Teller.
(Fortsetzung folgt.)


