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Gießen.
Aensiag den 14. Juli
1896
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Unierhattungsblatt ?um Gießener Anzeiger (General-Anzeiger)
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Die Töchter des Popen.
Roman von Marguerite PoradowSka. Deutsch von M. Pillet.
(Fortsetzung.)
XIV.
Hochzeit! Hochzeit!
Die Glocken de« Kirchlein« läuteten mit vollem Klange wie an hohen Festtagen; blendender Sonnenschein überfluthete das Land und die Leute plauderten vergnügt und lachend miteinander.
»Um welche Zeit geht der Zug los?"
»Punkt elf Uhr."
„Es soll ja wundervoll werden!"
„Und Menschen werden dabei sein!"
„Misten Sie, daß der Gutsbesitzer geladen ist?"
»Ja, unser gnädiger Herr ist nicht stolz!"
Im Pfarrhofe ging Alles drunter und drüber. Seit Morgengrauen schon waren mit Hilfe von Bauern aus dem Dorfe die Betten und andere Möbel unter einen Schuppen gebracht und anstatt ihrer lange Tische auf Böcken hergerichtet worden, um die eine Unzahl von Slühlen gestellt waren, die man, wo es nur denkbar war, geliehen hatte. Man mußte nicht bloß die ganze Geistlichkeit der Nachbarschaft — Männer und Frauen —, sondern auch fast alle Honorationen aus der Stadt unterbringen, den Doctor, den Richter, den Postmeister und den Apotheker, sämmtlich mit ihren Frauen.
Daher hatte Diotyma auch sehr gern das freundliche Anerbieten des Gutsbesitzers Wladimir Dobrowolski, eines jovialen Junggesellen und Lebemann», angenommen, der ihr sein Silberzeug, sein Geschirr und sogar seinen Kammerdiener Pavel zur Verfügung gestellt hatte, welch' letzterer sich übrigens von der an ihn gemachten Zumuthung tief gedemüthigt fühlte. Roch niemals hatte er in einem so geringen Hause Dienste geleistet und mit beabsichtigter Unliebenswürdigkeit ordnete er dar schöne, wie mit Goldfäden übersponnene Porzellan und die wappengeschmückten Bestecke aus dem Schlosse auf dem dicken, groben Tischtuchs der Popadia.
In der Küche, wo das Festmahl bereitet wurde, war die Aufregung nicht minder groß. Er war ein kleiner, niedriger,
heißer Raum. Eine Mengs hilfsbereiter Bäuerinnen drängte »ich um den Ttsch, auf dem das in bunter Unordnung aufgehäufte Fleisch und Geflügel jeden Augenblick unter einem dunklen Schwarm gefräßiger Fliegen verschwand, so oft und eifrig sie auch mit Tüchern fortgejagt wurden.
Vor dem Herde stand ein schmutziger Koch, den man eigens aus Stry hatte kommen lassen. Er begoß die Braten und führte den Löffel beständig zum Munde, um die Sauceü /osten. Zu seinen Füßen kauerte eine Frau, deren einzige Beschäftigung darin bestand, die zahllosen Insekten geschickt herauszuziehen, welche mit verbrannten Flügeln um den Bratspieß herum in die Sauce fielen.
Hin und wieder gelang es einer hungrigen Katze oder clnrem Egeren Hunde, ein gutes Stück zu erwischen und schleunigst damit fortzulaufen. Geschrei und Verwünschungen folgten dem Diebe. „Kß, kß, Wasser auf den Hund! Ach, die verdammte Bestie, der Teufel hole sie!" *
, _ Das Haus hatte nur ein Stockwerk und bestand aus sechs Zimmern. In dem hintersten wurde die Braut an- gekleidet.
Sofronyr stand in der Mitte der Stube, so eng wie möglich in ihre Taille von taubenblauer Seide eingeschnürt — denn Weiß wäre zu einfach für eine junge Popadia ge- «e 1 heftig mit den Schwestern wegen ihrer
Ungeschicklichkeit.
Die fünf jungen Mädchen, die für die festliche Gelegen- heil zu Brautjungfern befördert waren, thaten ihr Bestes, reichten Stecknadeln zu, flochten den Myrthenkranz und banden kleine Sträuße, die unter die Gäste vertheilt werden sollten. m , Die Popadia war aufgelöst in Schweiß. Trotz ihrer Beleibtheit lief sie unablässig von einem Ende des Hauses »um anderen, feuerte den Koch zur Eile an, zupfte eine Schleife dor? ein?n° Rath ° b"^ ^recht, gab hier einen Befehl und finde H unmöglich Zeit, um mich anzuziehen," stöhnte sie.
A Mr die Frau Wohltäterin sagen, wo die Tafel- aufsätz^stnd^ufsfragte der Kammerdiener mit spöttischer Miene.
Mein Gott, sie hatte keine Ahnung, wozu die wohl sein


