Bank wissen, I Weise einem iben erwähnte » genannten 5 Lieferungen t werden, er-
lemme keinen rgebracht hat, hervorragende w Frau Green
t eingezogenen :ckt zu werden n Ihnen aber bin l"
um Besten der eitsconcert zn lavier spielen kein Unglück
ge, wir haben „Das will ich an demselben
: „Wie lange en trägt?" - ib’ ich sie an* n fünftausend
anne, der ver* r' doch endlich »I"
es Vsgetaria* n Hut kaust
i g entrollt bet resten Schöpfung hochinteressanten c und Hau»' alle 14 Tage, en versehen und alt ersetzt zwöll u8" — Abonne> ll)lstichcolorits ic. iben den Rechts- jvrzügliches, um- strirte achtseitige cauenzeitung mit iginelles Damen- : Art in jeder nz besonders zu nde Monatsblatt igenb", viertel Mderobe mittels tanfertigung bei interhaltung bet üglichen Blätter W. 35, und bi!
in Gießen.
Unterhaltungsblatt MM Gießener Anzeiger (General-Anzeiger),
W
£
O^S
Dennoch.
Erzählung von Franz Eugen.
------- (Nachdruck verboten.)
Motto: Vertrauen ist Muth und Treue ist Kraft.
Ebner-Efchenbach.
Es war eine kalte Novembernacht. Der Wind kam schneidend scharf von den nahen Bergen und warf Schauer feinkörnigen Schnees auf dis Dächer und Gassen des Dorfes, in welchem kein anderes lebendes Wesen als der Nachtwächter zu sehen war, der frierend und gähnend seine Runde machte.
Ebe» schlug es zwölf vom Kirchthurm und mit schlaftrunkener Stimme begann er zu fingen: „Hört Ihr Herrn und labt Euch sagen, die Glock hat . .
Weiter kam er nicht, denn in einem Fenster der Dorfkirche sah er plötzlich einen rothen Schein aufzucken.
„Jesus, Maria und Joseph I" rief er. „Sollte es in der Kirche brennen I"
Ein vor dem betreffenden Fenster gelegener Steinhaufen ermöglichte es ihm, von außen in das Innere der Kirche zu sehen; doch war dort Alles dunkel. Beruhigt wollte er wieder von den Steinen herabklettern, da zuckte von neuem der rothe Schein über die bleigefaßten Scheiben hi«. Er wandte sich um und sah aus der Dachluke eines gegenüberliegenden Hauses eins Flamme züngeln.
„Heiliger Florian! Es brennt im Pfarrhaus und Hochwürden find nicht daheim!" rief er und eilte herüber, mit aller Kraft an die Thür des Pfarrhauses donnernd. Dann lief er, „Feuerjo, Feuerjo!" schreiend, durch die stillen Dorfgassen und pochte an Thüren und Fenster, die Schläfer zu wecken.
Dieser Schreckensruf, den bald viele Stimmen wiederholten, brachte in kurzer Zeit die Dorfbewohner aus ihren Betten an die Brandstätte. Schon kam die Feuerspritze herangeraflelt, aber noch immer schwieg die Thurmglocke, da der Küster den Pfarrer begleitet hatte, der nach einem entfernten Bauernhof in den Bergen gerufen war, um dort einem Sterbenden die letzte Oelung zu geben.
Heulend und zeternd trug des Pfarrers alte Magd das Bettzeug und allerlei Habe aus dem brennenden Hause, wobei
ihr dis Nachbarinnen eifrig halfen, indeß die besonnensten unter den herbeigeeilten Männern die Spritze richteten und eine Kette bis zum nächsten Brunnen bildeten, um die Wassereimer rasch zu füllen, während Frauen und Kinder, vor Kälte und Aufregung zitternd, in Gruppen umherftanden und laut jammerten.
Das Feuer mußte in dem Küchenschornstein des Pfarrhauses entstanden sein, denn von dort schlugen die Flammen hoch über das Dach hin.
Jetzt brachen flch zwei Männergestalten hastig Bahn durch die umstehende Menschenmenge.
„Der Herr Pfarrer!" ging es plötzlich von Mund zu Mund, während dieser, ein noch junger, bleich aussehender Mann, nach dem brennenden Hause stürzte, angstvoll rufend: «Das Kind, der Aloys, ist er gerettet?"
„Hochwürden, ich glaube, dort an der Kirchenmauer steht der Bub," sagte der Küster, welcher dem Pfarrer gefolgt war.
„Gottlob!" athmete der Pfarrer auf und wandte sich rasch nach der bezeichneten Stelle, als plötzlich eines der oberen Fenster in dem brennenden Hause aufgerissen ward und ein nur mit dem Hemdchen bekleidetes Kind sich auf die Brüstung schwang und weinend rief: „O kommt und holt mich doch; ich wache eben auf und da schlägt das Feuer durch die Thür in die Stube."
Es war der kleine Aloys, den die Magd in ihrem Eifer, den Hausrath zu retten, vergessen hatte, und den nun der Lärm und die Flammen aus dem Schlaf geschreckt.
Der Pfarrer stieß einen herzzerreißenden Schrei aus und sprang vorwärts nach der Brandstätte, aber ehe er noch dis Schwelle erreichte, sank der schwächliche Mann, dessen Kräfte der weite Weg in dem Unwetter schon erschöpft hatte, halb ohnmächtig in die Arme des herbeieilenden Küsters.
In demselben Augenblick trat ein junger Bursche aus der Reihe der Spritzenleute, und sich voll Mitleid zu dem Geistlichen herabbeugend, sagte er: „Faßt nur Muth, Hochwürden, ich hole den Aloys! Euer Schwesterkind soll da oben nicht elendiglich verbrennen! — "Leitern her, Ihr Leute!" rief er dann den Herumstehenden zu.
Die Leitern wurden gebracht, erwiesen sich aber sämmtlich zu kurz.


