Dank ad."

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Verlag der Brühl'schm UmverfiMs-Buch- und Steindruckerei (Pietsch L Gch-Y da) M G'-ßM-

Redaction: A. SchkYda. - Druck und

Wenn Schuhe oder Stiefel außer Gebrauch an einem feuchten Orte stehen, so überziehen sie stch leicht mit Schimmel, der das Leder angreift, während an trockenen Orten das Leder einschrumpft und hart wird. Man nehme

beim Frühstück begrüßte.Sie sehen prächtig aus, Herr I Baron, ich gratulire aufrichtig."

Wenn man einem Menschen überhaupt zum Leben aratuliren kann," entgegnete Wolf mit süß-saurer Miene.

(Fortsetzung folgt.)

GEerMnritziges.

Fleischkuchen. Vier Semmeln werden in Wasser ge- weiLt ausaedrückt und zerpflückt, dann nimmt man /r ms 3/ Pfund übriges Ochsen- oder Kalbfleisch, etwas Speck oder Schinken, Zwiebeln, Petersilie - a^s fein gemiegt-, nebst einem Stück zerschmolzener Butter, Salz und Muskatnuß und 4 bis 5 Eier dazu- In einer stachen Pfanne wird Butter- schmalz heiß gemacht, die Masse eingefüllt und auf beiden Seiten braun gebacken. Wird mit Kartoffelsalat zu Trsch aeaeben Will man lieber eine Buttersauce, mit Eigelb abgezogen, dazu reichen, so backt man die Wto einem mit Butter bestrichenen kleinen Kuchenblech im Backofen. Als Gemüsebeilage sormt man mit gestoßenem Weckmehl kleine Würstchen, welche auf allen Seiten braun gebacken werden.

Reinigung der Fensterscheiben. Trüb und farbig gewordene Fensterscheiben reibt man mit fein geschlämmter Kalkerde aus welcher man alle Sandtheilchen entfernt hat Md" trocknet sie ab. Hilft dies nicht, so wäscht man die Fensterscheiben mit verdünnter Salpetersäure und spült mit Regenwaffer nach. e ,

Anstrich, um Tapeten abwaschbar zu machen.

Man überziehe dieselben mit folgendem Lack: 35 Gramm unt) 35 Gramm Stangenlack oder Schellack, oder Körner- inS»t 8«ä werben in 400 ®rawm heiiem Wasser aufgelöst. Hat man diese Lösung durch ein seines S-ibtuck gepreßt, so werden die Tapeten entweder vor oder nach der Betteidung der Wände mit diesem Lack überzogen und nach dem vollständigen Trocknen mit einer weichen Bürste aebürstet"wodurch ein seine« Glanz erzielt wird. Das Hebet* ziehen geschieht zweimal und zwar so, daß, wenn der, erste Ueberzug trocken geworden ist, der zweite mit einem Pmsel in gewöhnlicher Welse aufgetragen wird.

Wascheu der Spitzenschleifen und Krausen. Dieselben werden unzertrennt in Benzin gewaschen.^ Man drückt sie darin vorsichtig hin und her, windet stei n einem CT'..*» ««a und zieht die Spitzen dann möglichst gleichmäßig yÄM »eiter "einer SH>n«tur. Rn- Sp»-n. taschenMcher, welche glatt aufliegen, werden auf der linken Seite mit einem nicht zu heißen Bügeleisen geplättet.

Die durch längeres Tragen entstandenen Glanzstellen aus schwarzen Kleiderstoffen entfernt man, indem man ein nasies Tuch auf dieselben legt und mit dem herßen Plätt eisen darüber fährt. # ,

Glosse wasserdicht zu machen. Jn^anderthalb Eimer heißen Wassers wird V2 ÄU^tftnim^ailaun und 125 Gramm Bleizuckergift aufgelöst. Dieses läßt man a kühlen und schüttet die klare Flüssigkeit sehr vorsichtig von dem Bodensatz ab. In diese klare Flü stgkeit taucht man die betreffenden Stoffe, welche man wafferdicht zu machen wünscht. Daraus läßt man dieselben glatt aufgehangen, abtropfen und trocknen, ohne sie zu glätten. *

Terpentinöl, träufele etwas auf einen wollenen Sappe«, über- fahre damit das Schuhwerk und laffe es stehe«. Es hält auch Ratten und Mäuse ab. *

«ähes Fleisch rasch* weich zu kochen. Wenn das Fletsch abgeschäumt und im stärksten Aufwallen ist, so gieße man ungefähr auf drei Pfund Fleisch zwei Kaff^löffel voll guten Kornbranntwein. Das Fletsch, wäre es auch von einem alten Thlere, wird schnell weich, und von dem Gerüche des Branntweins bleibt nicht die geringste Spur übrig.

Eine neue Art der Theebereitung Man wasche dünnen, weißen Baumwollstoff gut au», darmt nichts von der Appretur daran zurückbleibe und mache daraus Beutelchen, die mit einer Schnur zugezogen werden könne» Fn ein solches Beutelchen lege man die Theeblatter, man hänge daffelbe in das siedend heiße Masset der Theekanne und nehme es nach drei Minuten wieder heraus. Da der Baumwollstoff einen sehr großen Theil der Gerbsäure- absor- ! birt, so schmeckt der auf diese Weise zubereitete Thee seh mild. Die Beutelchen müssen nach jedem Gebrauch recht gut | ausgewaschen werden; öfter als zehn- bis höchstens fünfzehn Mal können ste aber nicht mit Erfolg angewendet werden.

V-imMehtes.

,Das hätte ich nicht erwartet." Einer Dame die zwar nicht mehr auf Jugend und Schönheit Anspruch machen konnte, wohl aber diese durch Geist und Verstand reichlich ersetzte, begegnete in einer Gesellschaft die FatalM, einer ihrer eingesetzten Zähne zu verlieren. Die Dame machte, durchaus kein Geheimniß daraus; das ganze Zimmer wurde durchsucht - das Kleinod war nicht aufzufinden. Tags dar­auf langte ein Packetchsn bei der Dame an, begleitet von einem zierlichen Billet des als losen Vogel sehr bekannten Hausherrn, worin er feine Freude ausdrückte, so glücklich ge­wesen zu sein, ihren verlorenen Zahn wiedergefunden zu haben, der beifolge. Das Packetchsn wurde geöffnet und sich da: Es enthielt einen gewaltigen Zahn eines Esels. D e Dame, ohne sich beleidigt zu Men oder die Fassung im Ge­ringsten zu verlieren, ergriff die Feder und schrieb dem ga- lauten Briefsteller:Ich habe zwar von leher Bew r e Jh großen Freundschaft für mich gehabt; daß Sie dieselbe aber | so wett treiben, und sich einen eigenen Zahn aurziehen lassen würden, um meinen Mangel zu ersetzen, habe ich ninE ; mehr erwartet- Ich statte Ihnen hiermit meinen verbindlichsten

Mess' das Herz voll ist u. Gouvernante:Groß- artig ist der Hasen in Kiel, in Hamburg! . . . Wissen Sie mir sonst noch einen interessanten Hafen zu nennen? - Emmy:Der Hafen der Ehe!" *

Der langsame Dichter. Fräulein:Ich mW gern die achte und die neunte Lieserung der Goethe schen £te -®.W. .Th? mir leib «««» gäbe ist erst bis zur siebenten Lieferung erschienen I Fräulein:Gott, dichtet der Mann aber langsam!

Literarisches . i

Frühlingstoiletten. Die englischen J°ckch°ntaill°n w« st- seit Jahren in Wien in graciösen Formen hergestellt werden, s ' die heurige Frühlingsmode charcteristisch sein. Wir sahen solche in Directoirfaron, einige originell mit Spencerthei en combmirt, d«. wieder einige mit Schulter- und Klappenkragen, mit theilschnitt, mit Spangenwesten und viele offene Formen. O b schienene Heft 12 der SÄOM* enthalt

dieser kleidsamen Toiletten, zahlreiche audere reizend.G°^ero° sowie kunstvolle Handarbeiten. Einzelne Hefte dieser vorMUch - eitung sind in allen Buchhandlungen zu haben, wo auch Äbonnem a 2 Mk. 50 Pf. entgegengenommen werden.