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standen

brennen

ste ganz ruhig fei, ganz ruhig.

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Und nun hüllten die düsteren, schwer niederhängenden Wolken schon den Gipfel des Berges ein, Blitze fuhren herab,

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Sie fanden vor dem niederpraffelnden kalten Regen Schutz unter einem Felsvorsprung; das Gewitter dauerte nicht nur fort, sondern von allen Seiten thürmten sich drohende Wolken aus und das Bergabgehen wurde sehr beschwerlich.

Ste eilten trotzdem, so schnell sie konnten, schon um der Erwärmung willen; immer von neuem umleuchteten sie die Blitze, der Donner krachte, als sollte die Welt au» den Fugen

Engel hat sanft geschlafen, Hit etwa» Milch und ein wenig von dem frischen Et genosien und der Baron lachte glücklich, als ich sagte, die schönen Sternenaugen blickten weniger matt.

Eme quälende Unruhe machte Paula auf die Dauer das Beschränktsein auf da» Hau» und die nächste Umgebung sehr lästig. So begleitete sie einer Tages den Vater auf einem gröberen Ausfluge; er hätte zwar auch jetzt das Alleinsem vorgezogen, aber ihm wurde doch klar, die Tochter brauche Bewegung und Anregung,

Mit einem Führer bestiegen sie den Monte Sant Angelo. Es war eine anstrengende Tour; aber die großartige Wild­heit de« Berges, seine Felswände und schattigen grünen Matten bildeten einen so wunderbar schönen Gegensatz zu dem in Licht und Farben leuchtenden Land und Meer, daß Vater und Tochter sich nicht genug thun konnten in freudiger Be­wunderung. , .

Sie hatten schon den Heimweg angetreten, als der Führer sie auf ein rasch aussteigende« Gewitter aufmerksam machte und sie veranlaßte, ihre Schritte zu beschleunigen.

Doch wie hätten sie mit dem Sturm Schritt halten können, der jetzt in rasender Wuth heranbrausie, die Baum­wipfel zur Erde bog und eine eisigkalte Luftströmung mit sich

rief. Die Hausthür flog auf.

Erich Tornegg war es mit seinem Kind auf den Armen. Und dann kam die Signora Carducca.

Hier! Hier sind wir geborgen. Im Schutz der Madonna! 0 tutti santi! 0 tutti santi!« rief und befahl und betete die Frau, zitternd und bebend vor Aufregung, ganz kreideweiß.

Und ebenso blaß war der hagere, große Mann, der sein

Das Erlebte muß sich erst todtgeblutet haben in nut. Aber für Dich hat der Tag vielleicht Gutes gebracht; Martin et- Mlt, im Schlöffe sei eine ganze Gesellschaft eingekehrt, eine auffallend schöne Dame mit einem kranken Kinde- Das wäre so was für Dich! Da kannst Du helfen, pflegen, plaudern. Es sollen Engländer sein." . , . ,

Sollte sie ihm sagen, wer es war? Er erfuhr es doch über kurz oder lang. w

Fragend blickte der alte Herr die Tochter an.

Weißt Du, wer es ist? Erich Tornegg, Vater! Und sein ^^^rsuhrst^Du' das?" richtete der Präsident sich heftig" auf; seine sunkelnden Augen hatten Blicke wie Dolch- spitzenJch begegnete den Ankommenden und er erkannte mich

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Endlich - endlich waren sie im Thal von Agerala.

Das nächste Gebäude, die nächste Menschenwohnung war bflS Mcht'dahin! O, bitte, nicht! Noch hundert Schritte und wir sind bet der Signora Carducca," bat erschöpft Paula den ebenso sehr ermüdeten Vater.

Tomaso trat ihnen dort voll Schrecken entgegen.

Santa madre di Dio! Und die Teresina ist bei den Herrschaften im Schlöffe! Das Kind"

Ein heller Blitz und zugleich ein furchtbares Krachen des Donners unterbrachen ihn. .

Misericordia! Santa Madonna! Misericordia! Ora pro nobis! schrie der Wirth und stürzte auf die Kniee.

Das hat eingeschlagen," flüsterten Vater und Tochter $$ ^Und ehe ste noch aufathmen konnten, wieder ein Blitz und wieder einer und das Schmettern und Krachen des Donners dazu. Der Sturm fuhr wie rasend, heulend und zischend um da» Hau», die Kälte von vorhin wich einer glühenden Schwüle; es war, als könne man die tief herab- hängende Finsterniß mit Händen greifen. Und unaufhörlich ringsum blaue, rothe, grünliche Blitze.

Da war es, als ob draußen eine kreischende Stimme

8 ,Mo er wagte, Dich anzureden?"

Nur was so die Ueberraschung gab- Wir plötzlich vor einander, obwohl wir Beide doch nie an eine Be­gegnung denken konnten."

8 aIch hätte nicht an seiner Stelle sein mögen.

Ich auch nicht, Vater."

Hüte Dich, Paula! Flammen aus der Asche am heißesten. Ich warne Dich!"

Ohne Sorge, Vater! Mein Herz ist tobt. Er soll es wissen, daß er mir weniger als nichts ist."

Paula, Paula! Wer kennt sein Herz?"

Sie sah ihn an, als kenne sie ihr Herz genau.

Es ist nicht nöthtg sür uns, ihn zu fl-ehen, sagte ste überzeugt. Dann setzte sie sich zu ihm.Laß mich Dir vor- lesen, ^Vater! ^uch willig und legte sich nieder. So

batte sie ihm früher ost den fliehenden Schlaf herbeigelesen; dann, als er ein gestürzter Günstling war, litten seine Nerven selbst ihre sanfte Stimme nicht mehr.

Ihr that diese gezwungene Ablenkung von den unruhigen Gedanken wohl. , ,, . ,

Sie wollte doch dazu auch sich und ihm beweisen, daß

durchbohrend stell^mare Dich schon der Name allein

so tief, daß wir vom Tische aufstehen mußten."

Nach Jahren so gänzlich unerwartet, Papa! Als ich ihn heute sah, war ich dadurch schon vorbereitet."

9 Wieder sagte sie nichts von ihrer leidenschaftlichen Er-

So soll ich nie und nirgends Ruhe finden vor meinen Beleidigern!" rief er wild.Wie ein tückischer Kobold hetzt mich das Schicksal! Und Du bist so ruhig oder heuchelst Du mir ru Ueb?^ Vater," war die leise Antwort. Sie

wußte nicht, daß sie log; sie hatte die Aufregung des Mor- nens veraeffen, ihr war jetzt plötzlich nur bange, daß der Vater fortginge von hier und daß Erich meinen könnte, ihr

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Mehrere Tage gingen hin.

Paula wagte nicht, den Umkreis der Klipps zu verlassen; auch flüsterte der Trotz ihr zu, sie dürfeihn" nicht glauben lassen, daß sie ginge, ihm zu begegnen.

Die Wirthtn kam jeden Tag ganz beladen mit Entrüstung über die Wtrthfchaft der Baronesse.

Eine solche Frau gab es weiter nicht!

neben dem Korbe, in welchem das Kind ruhte, und während zulegen und der nicht» fand, als die harte HAbank.

-*-**' MMtrtSiÄIÄSXA 8UAber," schloß die Carducca ihren Bericht,der kleine | Arme Paula« zu sehen.