x eigenen, UN»
HL als Neben» deren Ländern, hon längst er» h immer dem i werden kann samkeit. „So kann es auch
thschaften noch b ihres großen jt der Enten, schon Veran« oeit mehr be» rch nicht dieser bietet, wir er» m Thieren, je ahrhafter al- mack derselben Natur aufs nach Möglich» nt bisher der lehen. Es ist ach oder Teich rch Herstellung Brunnens sehr it mit frischem »rrichtung zum mer muß das i untertauchen t grobem Kies zu den Alles» urr finden und ie die Fleisch» gut ernähren rett Oberfläche t von allerlei haben die Geitau die Enten Morgen, bevor enden so lange im Ausbrüten Puten (Brüte» nach dem Aus» >, hartgekochte gekochten und mengt. Nach :bfenschrot, ge» Rilch gefüttert :age geschehen, sorgen. Zum »wie Gerste zu Weichfutter zu ,r Nacht wird je Raffen sind tsehen.
► Man salzt ebenem Brode, er Sauce an: /4 Liier Pro- icker Auflösung agonessig, dem viegten feinen : stellt und sie
in Gießen.
**** erstatt den 12. Marz
Nr. 80
9
L
iöksnek
UntrrlMmgsblaU ;um Gießener Anzeiger (Generck-AnBger).
rrmcj
MMMK
Mi
8$
(Fortsetzung.)
Schwester Ilse.
Roman von Clarissa Lohde.
Sie an die Liebe nicht glauben, warum wollen Sie denn heirathen?"
Sie blickte Käthe von der Seite an.
„Will ich'« denn? Man will mich heirathen."
Käthe war eben dabei, Farben und Pinsel in ihrem Malkasten zu ordnen. „ , _ „
„Um's Himmelswillen, Miß Adeline," rief sie, ganz er» schreckt bett Kasten schließend, „was reden Sie denn da für Dinge? Wenn Axel fo etwas zu Ohren käme? Ich weiß, es ist ja nichts als Scherz und Uebermuth, was aus Ihnen spricht, ihn aber würde es dennoch kränken."
„Sind Sie so besorgt für Ihren Freund?" fragte Adeline mit etwas spöttisch verzogenem Munde. „Uebrigens täuschen Sie sich, Fräulein Käthe, wenn Sie meinen, ich spräche anders, al» ich denke. Es ist meine ganz felsenfeste lieber» »eugung, daß all' das Geschwätz von ewiger Liebe und Freund» schäft — verzeihen Sie, Fräulein Käthe, wenn ich jetzt auch Ihr für Freundschaft begeistertes Herz kränke — Nonsens ist, nichts als Nonsens. Es giebt nur ein Wahres, ein Un» besiegbares, und das ist die Leidenschaft, das heiße Verlangen nach dem Besitz des begehrten Gegenstandes, was man fo ost mit dem Worte Liebe bezeichnet. Diese Liebe aber ist vergänglich, wie die Leidenschaft vergänglich ist."
Käthe fand es am besten, auf diese Paradoxa, in denen Miß Adeline sich in letzter Zeit mit Vorliebe zu ergehen gefiel, nicht zu antworten. , M ,r „ ,
Da sie in den nächsten Tagen eine Reise nach München beabsichtigte, um sich die dortige Kunstausstellung anzusehen, nahm sie gleich auf längere Zeit von den Damen Abschied.
„Aber auch Sie wollen reisen?" rief Adeline überrascht. „Wie schade für Axel; denn auch wir gedenken, in den nächsten Tagen schon Berlin zu verlassen."
„Wie, auch Sie, Miß Adeline?"
„Ja," fiel die Mutter jetzt ein, „Adelinen, Gesundheit ist sehr angegriffen und der Arzt wünscht eine südliche Lust für sie."
In Wahrheit hatte Miß Graham« Bruder sich doch erweichen lassen und nicht allein noch einen Reifezuschuß, sondern auch seine Einwilligung in die Auflösung von Adelinen» Verlobung geschickt.
„Weiß Axel schon davon?" stotterte Käthe ganz ver»
Adelinen» Bildniß war vollendet, Käthe nur eben noch dabei, die letzte Hand anzulegen. Die Staffelei stand im Erker, aus dem seitwärts gerückten hölzernen Tritt saß Adeline, die reizenden Züge wie jetzt oft etwa» abgespannt und müde, die Augen halb wie zum Schlafe geschloffen.
„Gott sei Dankl" sagte sie, al» Käthe erklärte, endlich fertig zu sein und von dem Tritt herunterstieg. „So bin ich endlich erlöst." , t .
„Ich bebaute, Ihnen so viele unangenehme Stunben bereitet zu haben," entgegnete Käthe, die e» am besten fand, die wenig verbindliche Form der Amerikanerin möglichst gleichmüthig aufzunehmen. „Leider ist die Herstellung eine» Porträt» nicht ohne Sitzungen möglich."
„Ja, leider. Doch kaffen Sie mein Conterfei mich nun einmal ernstlich betrachten."
Sie stellte sich mit unter geschlagenen Armen vor ihr Bild und blickte e» mit halb zugekniffenen Augen an.
„Ich fürchte, ich fürchte, Fräulein Käthe, Sie haben mich doch ein wenig idealifirt und da» ist ja nicht modern."
„Jdealisirt? Durchaus nicht. Als Sie mir da» Ver» gnügen machten, da» erste Mal zu sitzen, sahen Sie so au», etwa» verklärt, al« wären die Augen von einem inneren Feuer durchleuchtet. Jetzt freilich —
„Stimmt da« nicht mehr," sagte Adeline lachend. „Das Feuer ist verpufft, Fräulein Käthe, e« kann doch nicht immer brennen."
„Ich meine doch, wenn die Liebe es nährt —
„Die Liebe! Glauben Sie denn, die Sie das Heirathen, wie Sie mir so oft wiederholten, eigentlich abgeschworen haben, an eine ewige Dauer der Liebe? Ach nein! Sie als Künstlerin wissen ja ganz gut, daß das nichts als ein Dichtertraum ist, gegen den die Herren Dichter und Künstler selbst am meisten sündigen, wie so viele Beispiele beweisen."
„Aber, mein Himmel," rief Käthe etwas brürk, „wenn


