meine Ohren in Liebe.
«bet an Leib u erringen." setzt er hinzu:
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MnStag des 10. November
Nr. 133 r . ~
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Das blaue Herz.
Roman von Carl Ed. Klopfer.
(Fortsetzung.)
Jetzt lächelten bie Damen, unb selbst auf dem Antlitze de» würdevollen Eectionschefs erschien ein freundlicherer Schimmer. Das Gemisch von gezwungenem Hochdeutsch und heimathlichem Dialekt in dieser „Verthetdigungsrede" kam so treuherzig heraus, daß man dem Burschen auch ohne tiefere Menschenkenntniß Glauben schenken konnte.
„Um so bester!" erklärte Degenstein unb drängte Nazi jetzt mit ungeduldiger Geberde den Kaffenschein auf. „Sie find in unseren Augen glänzend gerechtfertigt. Da nehmen Sie endlich — und gehoben Sie sich wohl!"
Ignaz steckte die Note mechanisch ein, den Grafen dabei noch immer unverwandt ansehend, daß er sogar den Dank vergaß.
Einige Sekunden verstrichen unter lautlosem Schweigen auf allen Seiten.
„Wollen Sie noch etwas?" fragte dann die Baronin.
„Net — ein," stammelte Ignaz, erschrocken aus seinen Gedanken auffahrend; „bitt' um Verzeihung!"
Und mit einer linkischen Verbeugung, die mit seiner sonstigen Agilität in kraffem Widerspruch stand, concentrirte er sich nach rückwärts, wobei er durch seinen abermaligen Rückblick nach dem Grafen beinahe an den Thürpfosten an* gerannt wäre. •
„Ein kurioser KauzI" murmelte der Freiherr, als der junge Mann draußen war. „Der scheint am lichten Tag zu träumen. Ich begreife nur nicht, wie sich Herr v. Fröden einen so ungeschickten Menschen halten mag."
„In der That," sagte Adele lächelnd; „er machte schon gestern den Eindruck eines sonderbaren Schwärmers auf mich. Das Portrait Theklas schien ihn in eine förmliche Extase versetzt zu haben."
Und sie erzählte, wie sie ihn gestern überrascht habe — auf ihrem Schretbpult knieend, bas Gemälde mit den Händen betastend. ;
Degenstein schnitt diese Erörterungen mit einer Ent
schiedenheit ab, bie man mit bem Verdruß darüber erklären konnte, daß dieser Lakai sich hier in die Erinnerungen an Thekla eingedrängt hatte.
Im Vorzimmer empfing Wetti den heraustretenden Bedienten mit verwunderter Miene- Der kurze Abstand zwischen ihr und der Salonthür ließ darauf schließen, daß ihr die Vorgänge da drinnen „zu Ohren gekommen wären".
„Was machen Sie denn für ein Gesicht?" flüsterte sie dem Burschen zu. „Die Geschichte ist ja sehr günstig für Eie abgelaufen. Das blaue Herzel werden Sie jetzt doch verschmerzen können. .
Ignaz fiel es aber merkwürdiger Weise gar nicht ein, an diesen unvollendeten Schlußsatz der kleinen Kokette in der erwarteten Art anzuknüpfen. Es war wirklich, als wandle er in Träumen.
„Sagen Sie," rannte er ihr dann ganz unvermittelt zu, „kannten Sie die selige Gräfin Degenstein?"
„Nein, ich kam erst ein Jahr nach ihrem Tode zu meiner Baroneß. Aber warum —"
„Haben Sie niemals gehört — woran sie eigentlich gestorben ist?"
„Ach ja, das hab' ich just gestern erfahren — die Herrschaften haben beim Souper mit dem Grafen darüber viel geredet; so viel ich hab' hören können, hat die Gräfin an der Kopf — Kopf — warten Sie — es war noch was dabei — es hat wie Rosen geklungen. Haben Sie schon was von einer Kopfrose gehört?"
„An der Kopfrose?" entschlüpfte es dem Gehege von Nazis Zähnen, und seine Sehorgane erlitten wieder eine außerordentliche Vergrößerung.
„Das ist eine Krankheit am Kopf, nicht wahr?"
„3a, ja, das ist — eine — Kopf-Krankheit," murmelte Ignaz unter stockendem Athem.
Wetti wollte gegenüber diesem sonderbaren Gebahren aufs Neue erforschen, „was denn der Herr Ignaz habe," aber er winkte ihr zu schweigen und ihn fortzulaffen. Ma» dürfe ihn nicht mehr hier antreffen, und die Herrschaften würden ja bald heraustreten.
Dann empfahl er sich mit einem einfachen Kopfnicken, ohne zu versuchen, ob Mamsell Wetti nicht einem Händedruck zu-
in Ließen.


