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fc&idt, um sich nach dem Befinden des Herrn Rittmeisters zu erkundigen, gnädiger Herr!"
„Und so ein Federfuchser mußte großartig mit einem Wagen hierher gefahren werden!" schnob Alting, mit dem Fuße stampfend, „und Ihr selber habt nichts'Besseres zu thun, als in solcher Weise die Zeit todtzuschlagen? — Warte nur, Halunke, Ihr habt die längste Zeit
Ein Räuspern aus weiblicher Kehle ließ ihn plötzlich verstummen. Ec wandte sich um und schritt der Equipage wieder zu, in welcher Ebba Regina lehnte. Sie warf ihm einen mißbilligenden Blick zu und schüttelte unmerklich den Kops, während sie dem rasch sich entfernenden Wagen des Försters nachblickte.
„Wann lernst Du es endlich, Dich zu beherrschen," raunte sie ihm unmuthig zu. „Dort kommt mein Onkel," setzte sie laut hinzu, „ich glaubte, daß er einen Separat-Zug genommen hätte."
Herr Melwig trat mit unzufriedener Miene an den Wagen.
„Der nächste Zug von F. kommt erst in fünf Stunden," y er mürrisch, „f0 lange kann ich hier nicht warten. Das kommt davon, daß wir den Umweg nach Altinahof gemacht haben." 1
„ Hans Justus runzelte die Stirn und trat einen Schritt zurück.
„Mein Himmel, dann fährst Du einige Stunden später, Onkel, bemerkte die junge Dams nachlässig, „kommen Sie
Herrr von Alting, Sie speisen heute bei uns, — aber rasch, meine Herren, wenn ich bitten darf."
. Regina verstand zu commandiren; ohne ein Wort bes Widerspruchs stiegen die beiden Herren in den Wagen. , ''Halben Sie durch die Verspätung etwas versäumt oder eingebußt?" fragte Hans Justus, als es. im schärfsten Trabe heimwärts ging.
, „Na, und ob!" erwiderte Melwig unwirsch, „mußte zu meinem Rechtsanwalt, um einen Haftbefehl gegen Lieutenant von Römhild beantragen zu lassen —"
„Den Sohn des Hirschholmers?"
„Den jüngsten Sprossen des edlen Freiherrn," bestätigte Melwig mit boshaftem Grinsen, „er war vor den Manöver. Tagen zu Hause, um Geld von seinem Alten zu erpressen, weck er in Berlin eine hübsche Summe verspielt hatte. — Sie müssen wissen, daß er bei einem Ulanen - Regiment steht, — dazu gehört Reichthum, den der H'.rschholmer nicht besitzt, es geht bergab mit dem Alten. Na, als der Herr Lieutenant nichts mehr auspress-n konnte, da kam er zu mir, und ich gab ihm baare zwanzigtausend Mark auf Wechsel. Heute früh bekam ich eine Depesche von Berlin, die mir meldete, daß mein Herr Lieutenant Schulden halber seine Entlassung erhalten habe und verschwunden sei."
„Und nun wollen Sie ihn in F. verhaften lassen?" ftagte Hans Justus erstaunt, „wo haben Sie denn seinen Aufenthalt erfahren?"
„Hm, man hat doch überall seine Posten ausgestellt?" bemerkte Melwig achselzuckend. ..Natürlich weiß ich bestimmt, daß er in F. ist, und dort Geld von seinem Vater erwartet, um weiter nach Kopenhagen, von dort nach England zu ent» kommen. Ec hat erst einen Wechsel bezahlt von 5000 Mark, ober sein Vater hat ihn vielmehr mit einer neuen Hypothek ^zahlen müssen. Ich bin aber nicht gesonnen, mein Geld zu verlieren, für einen solchen Dummkopf werden Sie mich nicht halten, mein lieber Alting."
„Nein, — aber ich bin mir nicht klar, wie Sie durch eine Verhaftung dazu gelangen können und ob eine solche überhaupt zulässig ist. — Es kann in Deutschland doch Niemand mehr Schulden halber eingesteckt werden?"
„Ganz richtig, das war früher, und da hatte man das Extra-Vergnügen, seine Schuldner noch obendrein ernähren zu müssen. Nein, diese Zeit wünsche ich nicht einmal mehr zurück. Aber es giebt etwas Anderes, worauf ich feine Verhaftung begründen kann, — Betrug!"
.., Justus sah ihn mit scheuer Verwunderung an; diezer Melwig imponirte ihm.
„Ja, ft, es ist so," fuhr dieser triumphirend fort, „wenn Sie es auch vielleicht bezweifeln. Lieutenant Römhild hat die Wechsel zu einer Zeit unterschrieben, wo er bereits die bestimmte Ucberzeugung besitzen mußte, daß er sie nicht mehr einlösen konnte. Sein Vater hat sich schon überbürdet, als er den ersten Wechsel einlöste, die anderen drei brachen ihm den Haft. Das Alles wußte der Sohn und er unterschrieb doch - nun, wie nennen Sie diese Handlung, Herr von Alting?"
„Freilich, von dieser Seite betrachtet, sind Sie im Recht," erwiderte Hans Justus lachend, „ich wette aber, Freund Melwig, daß Sie dies Alles auch von vornherein mit in Ihre Calculatiou gezogen haben."
„Möglich," bemerkte Melwig, ebenfalls lachend, „sagtest Du etwas, Ebba Regina?"
„Nein," erwiderte sie kurz, „ich habe von Eurer Unter- Haltung nichts verstanden, hoffe aber, daß Ihr die beiden Ohren auf dem Kutscherbock nicht vergeßt."
„Unbesorgt, es ist ja Stören, der das Deutsche noch mmer nicht ordentlich versteht," beruhigte sie der Onkel, sich fast zärtlich zu ihr hinüberneigend.
„Nun rirkiren Sie aber doch, daß der Vogel Ihnen entwischt," nahm Hans Justus, den dieses Thema sehr zu in- teressiren schien, die Unterhaltung wieder auf.
„Allerdings, da mein Wahlspruch heißt: Selbst ist der Mann! — Ich h ibe auch an meinen Anwalt und an meinen Agenten in F. sogleich auf der Station telegraphirt, daß sie das Nöthige dort veranlassen und ihm jede Brücke abbrechen, bis ich mit dem nächsten Zug hinkomme. Mich soll wundern, ob der alte Hirschhörner dort sein wird."
„Er wird die Verhaftung verhindern und die Schuld des Sohnes übernehmen," behauptete Hans Justus. „Ich habe diese adeligen Herren zu genau studiert, um nicht überzeugt W Mber ihren letzten Besitz opfern, als ihren
Namen schänden lassen."
„Versteht sich, Narren sind sie sammt und sonders," sagte Melwig, verächtlich die Lippen aufwerfend. „Hirschholm ist ein hübscher Besitz, meinen Sie nicht auch, Herr von Alting?"
„Ja, ich glaube, noch größer als Lindenhagen, auch gut bewirthschaftet, wie ich denke." w a
"Hm, der Alte ist ein tüchtiger Landwirth, — das hat feine Richtigkeit, — Ehre, dem Ehre gebührt! Aber die Herren Söhne, da liegt der Hand begraben, und seitdem der älteste, der Harald, auch dem Spielteufel verfallen ist —" r , '>Er war früher wohl sehr solide?" fragte Hans Justus spöttisch.
„Versteht sich, roeil’s auf dem Lande keine Zerstreuungen für die Herren Junker, die daheim bei der Krippe bleiben müssen, bisher gegeben hat. Einen langweiligen Scat für einige ersparte Markstücke — da haben die Herren in Berlin besser gelebt, daß dem Alten die Augen übergegangen sind. Freuen Sie sich, daß Ihr Onkel nicht geheirathet hat."
„Ja, das schon, wenn die Adoptiv-Tochter nur keine gesetzlichen Rechte besitzt - "
"Ich habe mit meinem Anwalt jüngst darüber gesprochen als ich in F. war," erwiderte Melwig, „er hat mich darüber beruhigt, natürlich erhält sie einen entsprechenden Vermögens- Antheil, doch fällt das Gut dem nächsten männlichen Erbberechtigten zu, falls kein Testament vorhanden ist. Davon sind Sie doch überzeugt, ich meine wegen des Testaments?"
„Es ist keines vorhanden," versetzte Hans Justus mit fester stimme.
t H nichts zu fürchten. - Wie stehl'« mit
dem Alten? Läbbert er sich noch immer hin?"
„Ich kann nichts Bestimmtes darüber erfahren, man hat mir den Zutritt zu meinem Onkel verboten." 9
„Dann würde ich einfach Gewalt gebrauchen —"
"Unsinn, mein lieber Melwig," sagte Hans Justus finster, „mich dem Arzte widersetzen, hieße mich selber ohrfeigen. Wo em solcher Med cm-Mann commandtrt, hat man einfach zu


