nicht um einen Zn dem Saale hligen großen tuber, welcher welcher Werth, Fergger-Saal, kommen, abge- t werden, und itb.
Wasserfall beite Webe-Säle! , dem wirbeln-
Tausende von Helligkeit durch »ünnes Seiden- m. selbst stehen l den Schaden , die vermittelst V der Seiden- Das wogte und inb, wie benga- lenbender, sinn- stühle, ebenfalls ende Schiffchen, und Hasten in glatte Seiden- wie der Stoff winziges Stück- tuhl täglich. - i großen Zeddel« für den Webe- ector zeigte mir ,on 60 Centim. interessantesten । die Jaquard- mb Brokate ge- für die befferen berg auch eine l Dörfern und mfgestellt haben, ch, d. h. durch
in sein Pcivat- Senies; Seiden- und Cigarren- tete der Besitzer, »den zu können, jtte: Ein Stuhl, mein Wirth er* da er gern, um e Unterredungen hen und gehört, noch fähig, eine ttausend Francs, srausgabt. Um den die Marken L Zum Schluffs t ihr einige Bern: ein Couvert c. G. Henneberg ich eingetroffen, chweiz). Ferner rich; An Henne* ieser Brief war :ect nach Zürich nb: „Die Welt- Jch fügte hinzu:
(Rundschau.)
da) in Gießen.
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Schwester Ilse.
Roman von Clarissa Lohde.
(Fortsetzung.)
Frau von Bellin fand Ilse noch in einem Hochrothen, mit cremefarbenen Spitzen besetzten Morgenrocke, auf der Chaiselongue liegend, mit der Lectüre eines Romans beschäftigt.
„Ei!" rief sie, sich halb aufrichtend, mit spöttisch verzogenem Munde der eintretenden Tochter entgegen- „Kommt die Frau Baronin wirklich einmal in meine niedere Hütte? Nun, den Tag muß man ja roth ankreiden. Ich dachte schon, Du hättest uns ganz vergeflen; denn auch Bruno hat ja nichts von Euch gehört. Aber es ist gut, daß Du gekom- men bist. Ich habe Dir Mancherlei zu sagen. Setze Dich zu mir, Liebe, — so — und klingle, daß das Mädchen Dir ein Frühstück bereite."
„Danke, Mama, danke- Ich habe schon beim Pastor gefrühstückt. Bitte, laß Dich durch mich nicht stören. Du weißt, meine Zeit ist sehr gemessen und ich bin hier, um Dir Lebewohl zu sagen."
„Also wirklich? Geht'« schon so bald fort? Ra, wohl bekomm'». Ich bin froh, daß ich nicht mit Euch zu reisen brauche. Und Du dazu mit dem kranken Manne! Na, Ilse, daß Du da» gethan hast! Anfang» freilich hielt ich Deine Heirath wie alle Anderen auch für ein Glück. Du bist nicht hübsch, nicht reich, was konntest Du für Ansprüche machen? Und der Baron von Menzelen, der reiche Erbe und Grundbesitzer, ja, das ließ sich hören, wenn er auch ein kranker Mann war. Hat doch solche Liebesgeschichte am Krankenbette immer etwas Romantisches und wenn ich auch nicht recht begriff, wie es eigentlich möglich war, daß ein verwöhnter Weltmann sich in Dich verlieben konnte, so sagte ich mir doch, die Liebe ist blind und der Geschmack verschieden. Aber nun, da ich so Manches erfahren und Euch Beide zusammen gesehen habe, nun weiß ich ja, baß biese Romantik Einbildung gewesen ist. Der Baron liebt Dich ja gar nicht, hinter feiner Heirath stecken ja ganz andere Gründe." ,
„Ich bitte Dich, Mama, laß das," bat Ilse, welche iede»
Wort der Mutter wie einen Stich in's Herz empfand. — „Uebrigsns irrst Du Dich, wenn Du glaubst, Wolf habe mir bei feiner Werbung von Liebe gesprochen. Ein so kranker Mann, der fest davon überzeugt ist, daß er nicht besser wird —"
„Und warum heirath ete er Dich denn?
„Um die Pflegerin nicht zu verlieren, an die er sich gewöhnt hat, die ihm lieb geworden ist."
„Unsinn, Kind, Unsinn! Pflegerinnen und die vorzüglichsten erhält man überall für fein gutes Geld; und eine so zartbesaitete Seele, die an Gewohnheiten hängt, wird der frühere Garde-Offizier wohl kaum haben. Nein, da spielen ganz andere Interessen hinein. Bruno erzählte mir, was man in der Residenz spricht. Ein Racheact gegen den Vetter, weiter nichts ist seine Heirath. Er gönnt ihm und seiner Zukünftigen die Erbschaft nicht und um sie dem Vetter mit einem Schein des Rechtes entziehen zu können, nahm er eiligst eins Fran, die erste, beste, die ihm gerade in den Weg kam."
Ilse war ganz bleich geworden, sie starrte ihre Mutter mit weit geöffneten Augen an.
Ihr war, als hätte plötzlich Jemand alles Licht in ihrer Seele ausgelöfcht, ein bitteres Weh zog ihr die Brust zu- fammen. Wenn die Mutter Recht hätte, wenn sie Wolf wirklich nur die erste Beste gewesen, die er als Mittel zum Zwecke benutzen wollte, um Rache zu nehmen! Das wäre gar zu häßlich, gar nicht auszudenken! Wie sollte sie bett Muth unb die Kraft behalten, ihrer schweren Aufgabe zu genügen?
Frau von Bellin beobachtete nicht ohne Befriebigung bie Wirkung ihrer Worte.
„Siehst Du nun ein, baß ich Grunb hatte, mit Dir so zu sprechen, wie ich gesprochen habe?" fuhr sie nach einer kurzen Pause fort. „Du hast wahrlich nicht Urfache zu gar zu großer Dankbarkeit unb Selbstaufopferung Deinem Gatten gegenüber und noch weniger zur Zurücksetzung Deiner Familie, wie Du e» in letzter Zeit au» Rücksicht für den Kranken, wie Du schriebst, beliebt hast."
Ilse saß noch immer starr und regungslos auf ihrem Platze. Sie fand kein Wort der Erwiderung. Endlich erhob sie sich unb trat an's Fenster-
„Aber mein Himmel," rief bis Mutter nun verdrießlich, „gar fo tragisch brauchst Du die Sache doch auch nicht zu


