Ausgabe 
9.5.1896
 
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SamStag den 9. Mai

1896

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Unter dem Patriarchen.

Erzählung aus dem amerikanischen Westen. Frei nach Sealsfield. Von W. H. G einborg.

(Fortsetzung.)

VIII.

Pferdegetrappel und Pferdegewieher waren es, die Fred Houston aus einem beinahe zwanzigfiündigen Schlummer weckten.

Auch jetzt mußte er sich erst wieder auf seine Umgebung besinnen; aber es wurde ihm merkwürdigerweise viel schwerer als am verflossenen Morgen. Er hätte sich nach einer so langen Ruhe eigentlich viel gekräftigter fühlen müssen, als es in Wirklichkeit der Fall war. Die Glieder waren ihm viel» mehr noch immer bleischwer und er fühlte einen fatalen, dumpfen Schmerz am Hinterkopfe.

Nichtsdestoweniger stand er sofort auf, um sich rasch an. zukleiden, die Theilnahme an dem Schicksal des unglückseligen Bob über das diesen Morgen die Entscheidung fallen sollte, litt rhn nicht langer in seinem Zimmer.

Und al» er unsicheren Schritte« auf die Veranda hinaus, trat, war dieser sein Lebensretter das erste menschliche Wesen, dessen er ansichtig wurde.

Bob mußte eben erst angekommen sein, denn er stand noch neben seinem Mustang, den Hals de» Pferdes mit beiden Armen umschlingend und sein Gesicht in der struppigen Mähne verbergend.

Als Fred ihn anrief, hob er langsam den Kopf und nickte ihm zu. Aber es war kaum noch etwas Menschliches in seinem Antlitz. Diese letzten vierundzwanzig Stunden schienen ihn vollends an den Rand des Wahnsinns getrieben zu haben.

So kommt doch in da« Haus, Bobl" rief der junge Mann, seinen Arm erfassend.Ihr zittert ja. Ihr müßt Euch niedersetzen und irgend etwas zu Eurer Stärkung nehmen."

Einer der Neger sorgte für das Pferd, während Bob schweigend und anscheinend willenlos dem Voranschreitenden

, .. In dem großen Zimmer, wo der Alcalde gestern die beiden Besucher empfangen hatte, waren dieNachbarn" b^eits n" °nimelt, ein Dutzend trotziger, kräftiger Gestalten «l Jagdblousen und hirschledernen Beinkleidern. Es befand sich Keiner unter ihnen, der nicht sein breites Waidmeffer im Gürtel trug, und die stattliche Anzahl von Gewehren, die in Z^mers lehnten, bewies, daß auch wohl Keiner ohne diese treuen Gefährten ausgeritten war, um dem Rufe des Alcalden zu folgen. 1

Das Gemach selbst hatte nun freilich keineswegs dar Aussehen einer feierlich ernsten Gerichtsstätte. Der Tisch war w.e gestern mit allerlei Eßbarem auf Tellern und Schüsseln bKt und seitwärts auf einem Buffet standen Cigarren, Flaschen und Gläser wie bei einem opulenten Jagdfrühstück.

Der Squire war noch nicht erschienen und da keiner der Anwesenden Fred Houston kannte, war es wohl begreiflich daß sein Gruß auf eine sehr kalte und mißtrauische Wette erwidert wurde. 1

Die Theilnahme, die er für Bob an den Tag legte, indem er den Schwankenden zu einem Sessel führte und sick» bemühte, ihm ein Glas Whisky aufzudrängen, machte ihn in den Augen dieser Männer wohl verdächtig genug. 9

Glücklicherweise aber trat schon ein paar Minuten später der Hausherr ein und versäumte nicht, nachdem er jedem der Zwölfe kräftig die Hand geschüttelt, die gegenseitige Vorstellung in aller Form zu bewirken. B

Dabei erfuhr Fred, daß er vor den Besitzern de« Ayuntamiento von San Felippe de Austin stand, daß zwei der Männer Corregidoren, einer Procurator, die übrigen aber iohoml,rttes- das heißt so viel als Freisassen, waren. Doch schienen sie allesammt auf diese Titel und EhrenbereiL. nungen nicht sonderlich viel Gewicht zu legen, da sie sich redeten t g nmaS anberi a[8 mit ihren Familiennamen an.

Der Richter gab dem aufwartenden Neger einen Wink, leh%r,rMlrum^r..ei4eM; dann ließ er sich an dem oberen Ende de« Tisches nieder.

Die Beisitzer füllten ihre Gläser und da Fred nicht Miene machte, diesem Beispiel zu folgen, rief ihm der Alcalde zu.Bedient Euch gefälligst, Mister Houston! Und erlaubt mir, mit Euch anzustoßen."