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> a) in Gießen.
Lmnnßiag de« 9. April
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UnterßaltungsbLatt MM Gießener Anzeiger (General Anpiger)
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6"
Schwester Ilse.
Rom an von Clarissa Lohde.
(Fortsetzung.)
Mit solchen trüben Gedanken «ächte Wolf eines Morgens nach fieberhaftem Schlafe auf und befahl das Anspannen.
Der alte Georg sah seinem Gebieter bei diesem Befehle voll steigender Angst in's Antlitz.
«Wohin wollen der Herr Baron fahren? Sie-sehen gar so elend eusl"
„Bist Du mein Vormund?" verwies Wolf ärgerlich des Alten Dreistigkeit. „Doch ist's kein Geheimniß, ich will nach Hertheim zum Pastor Seiffard fahren."
Die Augen des Alten, die bei dem Namen Hertheim einen Moment freudig aufgeleuchtet hatten, — hoffte er doch immer, sein junger Herr würde endlich doch zur Befinnung kommen und seine Frau sich von der Mutter wiederholen — blickten nur noch trüber und verzagter.
„Wenn der Herr Baron unterwegs einmal bei dem Jmstedt vorfahren wollten," bemerkte er dann nach einer Pause. „Da steht es auch nicht gut."
Der Jmstedt war ein Pächter Wolfs und früherer Spiel» kamerad von ihm.
„Was soll's mit dem?" fragte Wolf, den Alten verwundert anschauend.
„Ach, der hat das letzte Jahr auch nicht gut gethan, eine Liebschaft angefangen und die Frau ist dahinter gekommen und hat ihn verlaffen. Seitdem irrt er wie ein Gestörter umher und man sagt, er wolle außer Lande» gehen oder schlimmer noch, sich ein Leid anthun."
Wolf blickte den Alten einen Augenblick forschend an. War das Wahrheit oder redete er nur so, den Jmstedt nennend und ihn selber meinend?
Aber nein, er hatte ja schon von dieser traurigen Angelegenheit gehört und Georgs Miene war so ernst und treuherzig dabei.
„Gut, daß Du mich daran erinnerst," erwiderte er dann. «Ja, gut, ich werde einmal mit ihm sprechen."
Dabei ging e<* Wolf durch den Sinn: Wie seltsam, daß
sie Beide, er und der junge Gespiele seiner Kindheit, dasselbe Schicksal theilten. Beide waren von ihren Frauen verlassen. Und warum? Weil ein andere» Weib die Eva gespielt hatte, die dem Manne den Apfel gereicht, um deflentwillen er au» dem Paradiese vertrieben wurde.
Es war kein Umweg für Wolf, wenn er nach Hertheim über den Hof de» Pächters Jmstedt fuhr.
Der Mann empfing ihn vor der Thüre seines Gehöftes mit scheuem Gruß.
„Der Herr Baron erweisen mir die Ehre?"
„Ja, ich komme, einmal nach Dir zu sehen, alter Freund!"
Damit trat Wolf, von dem Manne gefolgt, in dessen kleine», aber schmuckes, von Epheu und Kletterrosen umrankte» Haus.
In der großen Stube am Flur empfing ihn eine dumpfe Lust, als wenn lange Zeit keine Fenster geöffnet worden wären. Und wie verändert der einst so trauliche Raum war. Es war ersichtlich, die ordnende weibliche Hand fehlte ihm. Auf dem Sopha und den Stühlen lagen Kleidungsstücke umher, gebrauchte Teller und Gläser standen auf dem Tische, der mit durcheinander geworfenen Schriftstücken bedeckt war. Jmstedt bemerkte den Blick, den der Baron um sich warf, und sagte mit einem bitteren Auflachen: „Der Herr Baron finden hier Vieles verändert. Sie haben wohl auch schon von meinem Unglück gehört- Aber ich will dem Herrn Baron auch nicht länger zur Last fallen, ich weiß, es geht zu Ende mit mir und Sie sollen für Ihre Güte, mit der der verstorbene gnädige Baron mir auf Ihr Fürwort ein freundliches Heim gründete, nicht zu Schaden kommen. Sobald der Herr Baron einen anderen Pächter finden oder vielleicht haben Sie schon einen?" fragte er, sich plötzlich unterbrechend, nun doch mit einem leichten Erschrecken.
„Woran denkst Du? Haus und Hof zu verlaffen um eines Weibes willen? Sei kein Thor!"
„Ach, Herr Baron, ich halt'» ja hier nicht aus; ich habe sie ja geliebt, meine Marie, und sie war ein gutes, treue» Weib. Aber der Teufel hat mich geritten, daß ich sie um einer Anderen willen vergaß. Ach, es war ja gar nicht so schlimm, eine kurze Täuschung. Aber als sie es erfuhr, war fie unerbittlich und verließ mich mit den Kindern. Und sehen


