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handle es sich da um ganz selbstverständliche Dinge. Fred hatte dabei die sichere Empfindung, daß alle wortreichen Danksagungen dem Mann nur unangenehm sein würden.
Dar Bad war vielleicht die köstlichste von allen Erquickungen, die ihm seit seiner Errettung aus den Fluthen des Jacinto zu Theil geworden waren und auf dem weichen, sauberen Lager zwischen den schneeweißen Mosquito-Gardinen ruhte stch's freilich unendlich viel wohliger, als auf den schmutzigen Kiffen von Johnny und Sambos Bette.
(Fortsetzung folgt.)
GeinernniLtzig-s.
Stangenbohnen lege man nicht vor Milte Mai und hü!e sich dabei, nicht zu viel Reihen davon neben einander zu bringen, damit Licht, Luft und Sonne ungehindert einwirken können. Am zweckmäßigste» wähle man hierzu Beete, die von Nord nach Süd liegen, zieh auf jedes Beet zwei Furchen mit 60 bis 70 cm Abstand und mache in den Reihen sich gegenüberstehend 5 bis 8 cm tiefe IGrübchen mit circa 40 cm Abstand, in welche man je 4 bis 5 Bohnen legt. Daneben steckt man die Stangen, läßt diese sich gegen das obere Ende hin kreuzen und legt in die dadurch entstandene Scheers die Verbindungsstange, an welche nunmehr die gekreuzten Stangen gebunden werden. Vortheilhast legt man zwischen je 2 Stangenbohnenfelder ein solches mit Buschbohnen, von denen man ebenfalls je 4 bis 5 Bohnen in 40 bis 50 cm von einander allseitig entfernte Grübchen legt. Die jungen Bohnenpflanzen werden später bis an dis Samenblätter behäufelt und dis Beete mehrmals behackt.
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Die Erdbeerpflanzen müssen bei trockener Witterung tüchtig gegossen werden, da sie sonst wenig und kleine Früchte ansetzen.
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Langhaarige Ziegen scheere man im Mak, er ist eine große Wohlthat für sie; denn gar zu gern nistet sich bet langen Haaren allerhand Ungeziefer ein Auch ihre Füße bedürfen hier und da einer Pflege. Der Mist zwischen den Zehen wird entfernt, die Hufe beschnitten, wenn sie sich umstülpen.
Geschwulst, AugenenLzündnng und dergleichen bei Thieren wird am besten mit einem Absud von Kamillen lauwarm übergeschlagen. Die Kamille besitzt eine ganz besondere Heilkraft, kostet nicht viel und kann von Jedermann leicht angewandt werden, ohne in irgend einer Weife dem Thiers Schaden zuzufügen.
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Durchfall der Kaninchen wird meistens durch Diätfehler verschuldet. Nach Verabreichung von gutem Hafer, Gerste und trockenem Heu verliert er sich von selbst. Wenn nicht, koche man in 100 Gramm Wasser 1 Gramm Weidenrinde 30 Minuten lang und gebe täglich 1 Theelöffel mit 2 Tropfen Carbolsäure.
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Metall-Putzlappen werden aus einem Wollstoffs, welcher mit Seife und Tripel getränkt und mit Korallin gefärbt ist, auf folgende Weife hergestellt: 30 g Marseiller Seife werden in 200 g Wasser gelöst, der Lösung 20 g Tripel hinzugesügt und mit Korallin roth gefärbt. Hiermit können etwa 10 Stücke Zeug von je circa 70 cm Länge und 10 cm Breite gelränkt werden, welche man trocknen läßt.
Fettflecken werden entfernt durch Bestreuen derselben mit Kalk-Pulver. Die Flecken werden mit Papier bedeckt, dann fitzt man ein mäßig warmes Eisen, darauf, bis es kalt ist. Es ist darauf zu achten, daß das Eisen nicht so heiß ist, um den Stoff zu sengen oder seine Farbe zu ver
ändern. Will der Fettfleck nicht weichen, streut man mehr Kalk auf. erhitzt das Eisen von Neuem und stellt es daraus. Dieses Verfahren wird so lange wiederholt, bi» der Fleck gänzlich verschwunden ist. Fettflecken in Fußböden werden entfernt, wenn man sie mit einer starken Lösung von Perlasche in Waffer, der Sand zugemischt wird, abreibt.
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Reinigung der Futzteppiche. Die Reinigung der Fußteppiche geschieht am besten mit einem eigens dazu bestimmten langen Teppichbesen, welcher dem Stoffs am wenigsten schadet. Man weicht gebrauchte und wieder getrocknete Thee- blätter in Wasser ein, drückt sie aus, bestreut den Fußboden damit und kehrt die Blätter dann sorgfältig ab. Im Winter Schnee auf den Teppich gestreut und mit dem Teppichbesen abgekehrt, gibt dem Teppiche wieder ein ganz frisches Aussehen. Flecken reibt man mit Marseiller Seife ein, bürstet sie aus, wäscht sie mit kaltem Waffer und einem trockenen Tuche nach und reibt sie mit trockenen Tüchern vollends rein.
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Frühlingsfuppe nach flämischer Art. Man wäscht 4 Salatköpfe sauber, entrippt sie und schneidet sie nudelartig und ebenso wiegt man 2 Hände voll Sauerampfer, eine Hand voll Körbel und einige Herzblätter Sellerie ziemlich grob. In einem guten Stiche Butter dämpft man alsdann da» fein gehackte Weiße von zwei Lauchstengeln nebst einer fein gehackten Zwiebel, fügt die obigen Kräuter bei und läßt sie noch eine Zeit lang mitdämpfen, worauf man die erforderliche Quantität von aufgelöstem Liebigs Fleischextrakt beigießt und die Suppe noch 10 Minuten aufkochen läßt. Man richtet dieselbe mit in Butter gerösteten Brodschnitten an.
V-viEchtes.
Auch ein Streber. „Wie bist Du mit Deinem neuen Bureau-Collegen zufrieden?" — „Ach, das ist auch so ein Streberl" — „Ein Streber?" — „Jawohl, vier Abende hab' ich nun schon beim Bier mit ihm zusammengeseffen und er hat noch nicht ein einziges Mal über unseren Chef geschimpft I"
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Enfant terrible. Dame (auf Besuch): „Ktzen können ja, wie Ihnen nicht unbekannt sein dürfte, im Dunkeln sehen." — Söhnchen (vom Hause): „Meine Schwester Annr auch. Denn als sie neulich mit Herrn Assessor Schmidt im finsteren Corridor stand, sagte sie: Eduard, Du bist ja nicht rasirt."
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Zarter Wink. „Sie bekommen mit der Hand meiner Tochter achtzigtausend Mark." — «Hm ... sie hat aber doch zwei Hände?"
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Z erstreut. Professor (welcher an seinem Rocks ein blondes Haar findet): „Wie komme ich zu diesem Frauenhaar, sollte vielleicht meine Frau blonde Haare haben?"
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Geretteter Knalleffect. Regisseur (zum Director einer Schmiere): „Wir können den Helden in dem Stück doch nicht schießen lassen I Damals gab'« ja noch gar kein Pulver!" — Direetor: „Das macht nichts! Wir lassens ihn in einer Scene erfinden!"
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Berechtigte Frage. Amtsrichter (zum Angeklagten): „Unterbrechen Sie nicht immer Ihren Vertheidiger!" - Angeklagter: „Werd' V eing'fperrt oder et?" ♦ • *
Sonntagsjäger (der einen Hasen gefehlt hat): „Triumphire nicht zu früh, am nächsten Sonntag sehen wir un» wieder I"
«edaetion: A. Echeydg. — Druck und Verlag der Brühl'schen UniverfltStS.Buch. und Steindruckerei (Pietsch & Scheyda) In Gieße»,


