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Nr.
Dirrrstag den 7. Januar
1896. (?)
UnterhaltungsbLatt zum Gießener Anzeiger (General-Anzeiger)
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Ein Dämon.
Novelle von I. Pia.
(Fortsetzung.)
Wie von einer geheimen Macht angezogen, beugte sich Liffa tiefer herab zu der von mattem Fackelschein beleuchteten leblosen Gestalt.
Jemand berührte ihre Schulter.
Sie schreckte leicht zusammen, richiete sich auf und wandte den Kopf; aber mit einem unterdrückten Aufschrei wich sie heftig zurück. Angst und Schrecken malten sich auf ihren Zügen.
„Bei Gott, das ist wenig schmeichelhaft für mich, meine Verehrte — weshalb entsetzt Sie mein Anblick so?"
Bei dem offenbar geklänkten Ton dieser Stimme richtete Lrffa sich langsam auf und starrte den Mann halb forschend, halb furchtsam an.
Es war eine hohe, schlanke, geschmeidige Gestalt mit schwarzem, kurzgeschorenem Haar und ebensolchem Bart.
Gewaltsam raffte Liffa sich auf.
„Verzeihung," stammelte sie und glitt mit zitternder Hand über die Stirn, wie um die Nebel zu bannen, die ihre Sinne zu umfangen schienen, „bevor ich Ihr Gesicht sah, wie ich bei dem matten Lichtschein nur erst Ihre Umriffe erkennen konnte, hielt ich Sie für ... für ... jenen entsetzlichen Menschen . .
Ueberwältigt von innerer Erregung über die unerklärliche Aehnlichkett dieses Manne» mit jenem Teufel in Menschengestalt, stockte sie.
„Sie sehen ganz anders aus als er," murmelte sie, . und doch — Ihre Augen — Ihre Stimme — wie erinnern die mich an ihn!"
Bei dem kalten, cynischen Lächeln, ba-5 um die schmalen Lippen des ihr Unbekannten spielte, durchschauerte es sie von Neuem, als hätte ein kalter Strahl ihr Herz berührt.
„Vielleicht vermag mein Name Jynen Aufschluß über meine Persönlichkeit zu geben. Ich heiße Armand St. Clair und weile momentan als Gast in Frau Paula Dönhoff- Hause."
Ein Ausruf der Ueberraschung entschlüpfte Ltffa-
Armand St. Clair! Der reiche, liebenswürdige Caoalier, den Valerie ihr gegenüber heute Morgen so in teu Himmel gehoben hatte — und den hatte sie — wenn auch nur für eine kurze Minute — für einen Elenden, für einen gemeinen Mörder halten können!
„Ich Dummkopf! Ich Thörin! schalt sie sich.
Und doch — und doch — seltsam, immer und immer wieder erinnerte et sie an jenen Schurken-
„O — ich bitte nochmals um Verzeihung!" stammelte sie. „Nie wäre ein solches Wort über meine Lippen gekommen, wenn ich dar hätte ahnen können! Ist Valencie Dönhoff doch meine beste Freundin!"
Jetzt war das Staunen auf des Anderen Seite. Eine kleine Falte zeigte sich zwischen seinen gewölbten Brauen, klänge es nicht gar zu lächerlich, man hätte meinen können, er schiene bestürzt.
„Davon hatte ich keine Ahnung!" rief er lebhaft. „Ich habe Ihren Namen dort niemals nennen hören."
„Woher wollen Sie das wiffen? Sie haben mich doch noch nie gesehen? Wiffen noch gar nicht, wer ich bin?" versetzte Liffa, auf'S höchste erstaunt.
Der Angeredete war sichtlich verwirrt
„Allerdings," Hub er an, „doch. . . doch, wir vergeuden unsere kostbare Zeit! Der Arme hier . . . aber was sehe ich? Bei Gott, das ist ja Curt von Osten! — Der muß sofort — ohne Säumen in's Dönhoff'sche Hau» gebracht werden!"
Welch' wunderbarer Zufall!
Dieser schöne Mann mit dem dichten blonden Haar und Bart, da« war Curt von Osten, den Valerie zwar erst dem Bilde nach kannte, aber — wie es Liffa nach der Freundin Reden öfter schon geschienen — doch schon ein seltsam warmes Interesse für den vornehmen jungen Mann hegte. —
Da schlug derselbe die Augen auf-
„Ah, er kommt zu sich!" rief Liffa und ergriff in ihrer kindlichen Freude seine Rechte.
Mit sichtlichem I tereffe sah Osten empor zu dem über sich gebeugten Antlitz.
„Wer? Was sind Sie?" fragte er lebhaft. Gleichzeitig versuchte er sich auszurichten und ließ sein Auge voll Bestem«
a) in Bietzen.


