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Mac«»«: A. «chehd«. —
lstcht das Wiethe« dort/ halt« »r. ihre« bangenBlickbe. aeanend, getröstet. Vater und Tochter empfanden dankbar die gute Absicht und nahmen gern die Begleitung de« liebenr- würdigen Landsmannes^ an^(Fortsetzung folgt.)
Wie lebten die UeberhundertjLhrigen Leute?
Bon Dr. Otto Gotthilf.
*on . — (Nachdruck »erboten.)
snügen, wobei er die Polonaise eröffnete. Professor vr Büchner bat auf feine briefliche Anfrage an den Amtevorsteher in Rehorst ein amtlicher Schreiben am 13. März 1891 erhalten mit der Mittheilung, daß Dohse noch am Leben fet
Diese Beispiele von Ueberhundertjährigen könnten noch bedeutend vermehrt werden, aber wir wollen nur diese wohlverbürgten, ärztlich beglaubigten Fälle in Betracht ziehen. War nun die Lebensweise all dieser alten Leute eine gleich- Eine? — Nein! — Waren sie schon von Kindheit an in besonder« guten V-rhältnisien, so daß sie ihren Körper schonen und pflegen konnten? — Keineswegs! Sondern die Wersten haben sich recht schwer durch'» Leben ringen müsien! - Auch wird von keinem derselben gemeldet, daß er von besonders kräftiger Constitution war. - Wir erkennen also «ar und deutlich, daß die Kunst der Lebensverlängerung nicht in besonderen, diesem Zweck dienenden Mitteln oder Veranstaltungen, ! oder gar in sog Spec.ficis zu suchen ist, sondern in Beobachtung der naturgemäßen Regeln, welche langjährige Erfahrung, sowie Wisienschast und Vernunft, diese höchsten Güter de» Menschengeiste« sestgestellt haben. Auch gibt eine starke Constitution keineswegs besonders Aussicht auf lange Lebensdauer; denn e, wäre auch traurig, wenn Jedem schon bei der Geburt die Zahl seiner Lebensjahre auf die Stirn geschrieben stände! E» kann vielmehr ein Mensch mit einer schwachen oder schwächlichen Constitution, der dieselbe zu schonen versieht, länger leben, al» ein solcher mit einer sehr starken Constitution, der da» Gegentheil thut. Ja, e» kann eine kräftige Constitution schon an und Dr sich nachtheilig werden, wenn ihr Besitzer dadurch zum Leichtsinn verführt wird und glaubt, auf seine „gute Natur hin nach Belreben sündigen oder sich alles erlauben zu dürfen. Auch lehrt die Erfahrung, daß ost sog. „schwache Naturen eine weit größere Widerstandsfähigkeit gegen Krankheit und sonstige Schädlichkeiten an den Tag legen al« starke. Namentlich ailt die» für die Kinderwelt, bei welcher angeborene Schwächlichkeit durchaus nicht immer als ein schlechte« Zeichen für die Zukunft angesehen werden darf. Gesundheit und Körperkrast sind eben ein Kapital, welche« um so länger vorhält, je hau«- bäuerischer damit umgegangen wird, «ährend Verschwendung sich nicht nur am Geldbeutel, sondern auch °n der Leben«- bauet rächt. Wer in allen Dingen da« rechte Maß hält, kann Alle» erreichen, was dem Menschen überhaupt möglich ist, ohne sein Leben muthwillig zu verkürzen.
Literarisches.
Die Statistik der Lieb«. ES ist nachgewiesen, daß von Weihnachten bis Aschermittwoch mehr Verlobungen und Eheschlre^ngen stattfinden, alS sonst im ganzen Jahre. Den Bedürfnissen dieser Saison entsprechend, bringt die Mode" 'N ihrem eben erschienenen
Leit Nr. 9 eine gediegene Brautausstattung, bestehend aus eleganter practfich r Wätche und zahlreichen Kleidern für alle Gelegenheiten. DaS Heft enthält außerdem kleidsame, englische Toiletten, originelle Ball- und Soirse-Roben, bei denen besonders neue elegante Taillenformen auffallen, zusammen mit der Gratisbeilage „Wiener Kender-Mode über 140 musterhafte Garderobestücke und Handarbeiten.
In dem Schaufenster unserer Buch- und Kunsthand- lunaen ist seit einiger Zeit ein interessantes Blatt m buntem Holz- chnitt zu sehen: Kaiser Wilhelm II. in der prächtigen Galauniform eines ungarischen Generals der Cavallerie darstellend, das der wunschnümmer von Land «Nd »«<«' -»r wahren Z'--d
„„eicht. Wie au» einem Beigefügten Vermerk zu ersehen, soll da» Qriainalbild, ein Oelgemälde von Adolf Wald, im Werthe von SOO^Mark in eigens cvmpvnirtem Rahmen im Werthe von weiteren 100 Mark' zum Preise eines ganz originellen Wettbewerbes unter den Abonnenten dieses Blattes gemacht werden. Redaetion und Ver a«, £ klären, daß es als Ehrengabe demiemgen zufallen wird, derde be te Lösung von vier Preisfragen erbringt, die m origineller Weise »um Gegenstand haben: 1. eine knappe Anleitung, den Blumentisch das I ganze Jahr hindurch mit geringem Aufwande alS dauernden Zimmer schmuck zu erhaltens 2. einen Wahlspruch für „Ueber Land und W° in gebundener Form; 3. ein geistvolles noch mcht veröffentlichtes Rätsel, und 4. ein neues, noch nicht veröffentlichtes Gesellschaftsspiel. Di Bedingungen zum Bewerben um daS Oelgemälde werden m Nr. 19 von „Ueber Land und Meer» bekannt gegeben; auch ertheil dessen Redact on in Stuttgart bereitwillig nähere Auskunft. Dem Verlauf dieses Wett Bewerbes, der am 1. Juni d. I. zur Entscheidung kommen wird, darf
I man mit Spannung entgegensehen.
Besonder« merkwürdig auch durch feine sonstige Berühmt- beit ist der am 9. April 1889 in Paris in entern Alter von 102 Jahren, 7 Monaten und 9 Tagen verstorbene ausge- I widmete französische Chemiker Chevreul. Ueber die Lebensweise dieses berühmten Mokrobioten berichteten damals die Zeitungen folgendes: Er pflegt um 5 Uhr Morgens aufzu- wachem ißt gleich darauf eine warme Suppe, liest die Zsitung im Bette empfängt einige Besuche, nimmt um 11 Uhr ein wesies kräftige« Frühstück: Suppe, Fletsch . Milchkaffee mi Butterbrod zu sich, verdaut behaglich, steht um 1 uyr aus Ueidet sich an und ist um 2 Uhr zur Ausfahrt bereU. Sein treuer Kutscher Josef fährt ihn manchmal nach b«»i W Monceou und, wenn da« Wetter e« erlaubt bi« nach dem Marrfelde spazieren, wo der alte Herr an dem „achten Wel wunder« dem Eifelthurme seine Freude hat. UmSUhrist ,r wieder zu Hause, trinkt eine Taffe Milch,. sucht fein Bett auf, diniert um 7 Uhr mit gesundem Appetit, trinkt aber iiemtr Wasser und verfällt dann in einen tiefen Dchlas. «r-nn ihn de» Morgen» sein Gehilfe im Museum, Herr Arnaud?fragt, ob er eine gute Nacht ilehabt habe , envtdert | Herr Chevreul regelmäßig, er habe niemals schlecht geschl fen. * Weit älter al« Chevreul wurde die älteste Frau von Wien die am 20. Februar 1889 in einem Alter von HÖ Jahren in Wien verstorbene Magdalena Ponza. Ihre Mutter hatte sie schon verloren, al« sie kaum ein halbe» c»abr zählte: da eine Stiefmutter in» Hau» kam, »erlebte sie chre Jugend recht bittet. Sie heirathete einen Weber und bekam sieben Kmder. Al« sie Wittwe wurde, btadjte Re sich „nd ihre zahlreiche Familie durch Hausieren mit Obst und Gemüse kümmerlich durch, bi» ihre jüngste Tochter sich ver- K,6,auVlio^W«e^w«, st- .um
b-r Leiden wegen, die da« hohe Alter mit sich bringt, sondern weil sie verunglückt war. Sie war übe;- die Trepp-- gestürzt und mußte zu Bett gebracht werden. In 14 -Lagen war sie vollständig kuriert. Seither war sie wiederrüstigund gesund, sogar gesprächig und bei bestem Appetit. Noch in den letzten Tagen ihre« Leben« zeigte sie entsprechende Rüstig leit und G-isteSsrische. In kaum 48 Stunden vollzog sich der Körperversall, und der Eintritt de« Tode« erfolgte sanft unb X wie”1?« scheint, noch lebender Makrobiot ist der alte Vater Dohse in Rehorst bei Reinfeld in Holstein.welcher, wie die Zeitungen berichteten, am 15. Februar 1890 seinen 107. Geburtstag gefeiert. Anfang« betrieb er die Landwirt bschast, nachher erlernte er die Kunst eine« HeildienerS und wurde dann dänischer Husar, al« welcher er: 1812 den oUQ »och Rußland mitmochte. In diesem Feldzuge, sowie Wäter in der Schlackt bei Leipzig wurde er schwer verwundet, worauf er fernen Abschied nahm. Zur Heimathzuiückgekehrt, verheiratheie er sich und hatte mit ferner 8"" 15 Kmder. Mrt 103 Jahren reiste er nach Berlin, um den Kaffer zu sehen und zu sprechen; e« wurde ihm auch eine Audienz, be- williat. Im Lause der Zeit ist er zwar etwa« schwerhörig und llrumm geworden, erfreut sich aber trotzdem im Ganzen einer auffallend körperlichen Frifche und wandert noch alle 14 Tage, wenn da« Wetter e« gestattet, ganz allein nach dem anderthalb Stunden von seinem Wohnorte entfernten Solchen Reinfeld. An seinem 106. Geburtstage veran- stalteten einige Freunde ihm zu Ehren ein kleine» Tanzver-
Bruck und V«k«g der Brühl'schen Uni»erfikStS°D«ch> und Steindruckmi (Pi-tfch Ä bch.Yda) in G'-ßM,
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