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t) in Gießen.
^omerstag den 6. Februar
1886.
LmilisMsällöF
UnterhMmgsblatt jinii Gießener Anzeiger Menrral-Anzeiger).
Flammen aus der Asche.
Novelle von L. Haid heim.
(Fortsetzung.)
„Nein, nein, — da» nicht!" rief Heinrich Tornegg. „Diese Reserve ist Natur der Neegenhart'schen Damen, Mutter und Tochter schienen nur kalt, — sie waren es nicht. Großer Gott, daß Erich kein Verständniß hatte für den unendlichen Reichthum in der Seele diese» Mädchen»."
„Du hattest also die» Verständniß, Heinrich?"
„Ich habe sie geliebt, seit ich sie kenne; aber sie wurde Erichs Braut —"
„Und wenn sie doch so kalt war, wie diese Leute da bei Tisch behaupteten, so liebte sie Deinen Bruder wohl nicht?"
„Sie lieble ihn, wie nur ein solche» Herz voll glühender Innigkeit zu lieben versteht. Da« ganze Mädchen war liebende Anbetung des Geliebten. — Hast Du edelsten Marmor in starkem Lichterglanz gesehen? So war sie — durchsichtig, durchleuchtet, tiefste», heimliche» Seelenleben. — O, und die» goldene Herz trat der Unmensch mit Füßen I Weil er e» nicht verstand!"
„Heinrich! Heinrich! Du liebst sie — geh' und biete ihr Ersatz!' rief der Regierung«rath.
„Ersatz? Ich?" — Der Professor lachte bitter traurig auf. Dann erzählte er leise: „Sie ist fast gestorben, al» er sie ruchlos verließ, — fast unmittelbar vor der Hochzeit verließ. Und ich habe wohl gehört, daß sie all' die Jahre still und sanft einhergegangen ist mit einem tobten Herzen. — £), man braucht, um ein Mörder zu sein, den Menschen nicht gleich mausetodt zu schlagen, man braucht nur den Götterfunken in ihm auszulöschen. — Und das hat Erich gethan wie ein Bube. Und an diesem — diesem Mädchen I"
Der Professor erhob sich ungestüm und trat an'« Fenster, lehnte die Stirn gegen die Scheiben und sein Freund sah, wie die ganze Gestalt de« Mannes bebte vor unterdrückter Erregung.
Er hatte Erich Tornegg, den eleganten, glänzenden Erich Tornegg gekannt, den gefeierten Helden der Salons, der zu» «ich trotz seiner Jugend ein anerkannt tüchtiger National»
Oeconom war. Birmarck hatte ihn mit Vorliebe zu vsrschie» denen diplomatischen Verhandlungen verwendet, — zu jener Zeit einmal in Rom. Und dort war es gewesen, wo der sonst so verständige junge Attache Alle« vergaß, was er bis j"tzt seine Leitsterne genannt: Ehre und Ehrgeiz, Rechts» und Anstandsgefühl.
Die Entführung der bildschönen Pensionärin der Schwestern vom saci-6 coeur de« Klosters Trintta bei Monti durch einen vornehmen jungen Herrn der deutschen Gesandtschaft hatte damals einen Sturm von Entrüstung in allen kirchlichen Kreisen Roms und Italien» hervorgerufen, nicht minder aber auch in dem Gesellschaftskreise des Uebelthäter».
Welche« Resultat für den verliebten Mann diese Ehe gebracht, hatte erst eben der Regierungsrath ausführlich von Heinrich Tornegg erfahren.
Armer Heinrich!
Wie hoch stand er mit seinem unscheinbaren Aeußern über dem glänzenden Bruder!
E» war beschlossene Sache, der Präsident blieb nicht in Castellamare.
Al« Vater und Tochter in frühester Morgenstunde in dem noch ganz leeren Spsisesaale ihr Frühstück etnnahmen, kündigte er Paula seinen Willen an und sie versuchte auch nicht den leisesten Widerspruch.
E« war ihr sehr weh dabei um'» Herz, — denn hier auf diesem zauberisch schönen Erdenfleckchen hätte ihr wohl sein können wie nur irgend. Sie hätte weinen mögen, al» sie neben dem Vater auf die Terrasse hinaustrat, weinen und jauchzen zugleich Das von Orangengärten umgebene Hau» mit seinem Ausblick auf das tiefblaue Meer, welches mit kleinen weißen Segeln wie besäet erschien, auf den Vesuv, der in wunderbar lilaröthlichem Farbenton sich w e ein unheildrohender Gigant auf dem Hintergrund de« blauen Himmel» über dem entzückenden Ufersaum erhob, — der felsige, starre Monte Sant' Angelo auf der anderen Seite, mit den sanft geschwungenen Linien seiner grünen Vorberge, — und über dem Allen da» Licht, der Farbenschmelz, welche de» Nordländer» Augen auf heimischem Boden nie erblicken; — dar Alle» zu sehen, nur um er wieder zu missen!"


