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mel. Kurz vor dem Anrichten setzt man noch einen Eßlöffel
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Redaction I. V.: Hermann Elle. -
Weitz- Fenstersimse wieder anfzufrischeu. Schlemmkreide wird mit Regenwaffer zu einem Brei verrührt und mit dieser Mischung das Gesimse so lange mittels eines Lappens abgerieben, bis es wie neu angestrichen erscheint. Der Erfolg hängt von genügend langem Reiben ab.
Schonung des Emails des Kochgeschirres. Das beste und wohl auch einzige Mittel, Abspringen der Glasur von emaillirtem Kochgeschirr A verhüten, ist vor- sichtige Behandlung der Gegenstände. Läßt ^an^LVasier, Brühe rc. in denselben bis aus eine Kleinigkeit am Boden rinkochen, so muß die Glasur an den trocken liegenden Wän- den reißen- Noch schädlicher wirkt das plötzliche Vollgießen heißer Emailgeschirre mit kaltem Waffer. Man muß vielmehr warmes Waffer nachgießen ober das Gefäß erst etwas abkühlen laffen. Daß das Fallenlaffen oder Herunterwerfen auch Sprünge verursachen kann, ist natürlich; wo aber erst Sprünge sind, fällt auch bald ein Stück Glasur heraus, und so geht es weiter. ,
Wachstuchstoffe reinigt man am besten mit etwas Petroleum. Einige Tropfen werden auf einen wollenen Fleck geträufelt und damit die Stoffe abgerieben, wodurch selbe viel reiner und glänzender als durch andere Flüssigkeiten werden. e w
Gerstensuppe» Die Rollgerste wird in Waffer mit Salz gekocht, dann eine hellgelbe Einbrenn gemacht, die Gerste aufgesüllt und mit etwas Essig noch gut verkocht. Kocht man Erbsen mit der Gerste, wird die Suppe besser.
Fleischresten mit Brod gekocht Ein Löffel Mehl und gehackte Zwiebel wird in Fett gelb geröstet und mit
wird Zwieback dazugegeben. Die angeführte Portion reicht für 8—10 Personen.
Esfig zu. , ,
Kalbsgekröse. Das Gekröse wird sauber gewaschen und von den anbängenben Stfifeni (Rmmpi$ett)*2 mit lauwarmem Waffer, dem nöthigen Salz, P^rstl.e und Sellerie, einer mit vier Nelken gespickten Zwiebel und einem halben Glas Essig zum Feuer gebracht und weich gekocht- Hernach werden ein Löffel Fett und ein LöffA Mehl zusammen» gedünstet, mit einem Schöpflöffel von dem Sud aufgelöst und das in Streifchen geschnittene Gekröse darin heiß gemacht.
Apfelklötze. Man schäle 5 bis 6 schöne säuerliche Aepfel, schneide sie in Stücken, bestreue sie mit seinem Zucker unb lalle sie damit etwa 1 bis 2 Stunden stehen. Inzwischen quirle man 2 Eier mit reichlich '/»Liter Mich und zwe Liter aeschmolzener Butter, rühre damit 3/* Kilogramm Meht auf, fo6 daß keine Klümpchen bleiben, schütte die Aepftl hinein und nehme beim Abstechen der Klöße immer ein Stück Apfel mit. Alsdann koche man die Klöße in kochendem Salzwaffer gar, bestreue sie mit Zucker und Zimmt und gebe sie mit brauner Butter zu Tisch. , ,
Flüssiger Leim. Ein sehr widerstandsfähiger für Soh und Metall sehr empsehlenswerther Leim bötge« st-llt aus: 100 Theilen Helle Gelatine, 100 Th eilen Tischler- leim 25 Theilen Alcohol und 2 Theilen Allaun. Das Ganze S ta Äff i« 300 Wta * unb ew 20arädtaer Essigsäure behandelt und gelöst. Nach Dem Trocknen der Gegenstände, die damit geleimt worden find, wird der Leim durch Alaun unlöslich.
Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Stemdruckerei (Putsch &
Geröstete Hasergrützsuppe. Dieselbe ist eine bet nahrhaftesten, verdaulichsten und wohlschmeckendsten Schleim suppen. Sie kann, wie übrigens viele Suppen, mit ober ohne Fleischbrühe bereitet werden- Man rechnet für eine Person 11/2-2 Eßlöffel Hafergrütze- Diese wird in Butter ober Butterschmalz gelb geröstet, abgelöscht, nach unb nach mit heißem Waffer aufgesüllt, gesalzen und Stunden,
langsam gekocht. Beim Anrichten rührt man die Suppe mit | Ei und Rahm ab. In dem zum Auffüllen bestimmten Waffer kocht man Selleriewurzel, Lauch, Gelberübe u. s. w-
Um Waschleder«- Handschuhe zu reinigen, wäscht man sie in warmem Seifenwaffer, drückt sie rein aus, wringt sie aber nicht, sondern bläst sie blos auf, zieht sie in die gehörige Form, trocknet die weißen an der Sonne, die farbigen im Schatten in der Lust, legt sie, wenn sie trocken sind, an einen feuchten Ort, damit sie wieder g-liK werden liebt sie an und reibt und bürstet sie ein wenig. Die weißen Handschuhe taucht man dann noch in geschlämmten weißen Bolus und läßt sie wieder trocknen, worauf sie aufgeweitet, gut gerieben und ausgestaubt werben.
Lamvenglocken zu reinigen. Um die Lampen- glocken von Oelflecken zu reinigen und ihnen das schöne matte Aussehen des polirien Glases wiederzugeben, gieße man zwei Löffel einer leicht erwärmten Auflösung von Pottasche in die Glocke, befeuchtet damit die ganze Oberfläche und reibe die Flecken mit einem feinen leinenen Läppchen, spüle hierauf die Glocke mit reinem Waffer nach, ttodne fie sorllsälügmit einem feinen, weichen Tuche ab. Der Erfolg ist überraschend.
Okenschwärze. Eine Auflösung von V» Kilogramm gepulstem Beinschwarz und dem Weißen non 3 Stern in i/s Liter Bier läßt man 1/4 Stunde langsam Jjjj erkalten und bürstet den eisernen Ofen ober die schwarzen STBitren der Kachelöfen unb Herbe mit einer gewöhnlichen IffbM fo daß «n u«b »II
einet anberen Bürste nachputzt.
Humoristisches.
.W-r»m fptelen bl« fei««» WW» bem S»oto«* S-»--'' - Ich-» SMer «» ihn sagt: „Festge mauert!" #
Trost. «... Vorderhand is mel Marie noch zu M zum Heirathe." Awwet deß kann ich Sie versichere, wann» emol so weit is, hawwe Siegle erscht Hypothek auf ihr H
Wink. Junge Dame (zu ihrem Tischnachbar, der bereits eine halbe Stunde neben ihr sitzt, °h»e A WoU "k fie zu richten): .Verzeihen Sie mein Herr, haben Sie mir vielleicht noch etwas zu verschweigen?
In der Musikalienhandlung. »Wa^oste" die Klavkrau-züge der „Nibelungen" von Richard W-gner ? „Ungebunden sechzig Mark l" - „W - mir doch lieber: „O Schaffner, lieber Schaffner
Im Gerichtssaal. . Richt»-„Ansieklagter^sind Sie vorbestraft?" — Angeklagter: „Nein, ta oin hinterher bestraft."
Auf der Straße. „Siehst Du, ^pa, Herr, derMch immer besucht, wenn Du nicht zu H___.


