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. der That schien Bob einen Augenblick unschlüssig; K; «»4 nur einen Augenblick, im nächsten schon hob er die Mulattin trotz ihres Sträubens wie vorhin ihren Ehemann Partner empor, trug sie bis zur Thür und setzte sie au" der Schwelle nieder. 1
»Ruhe! Und einen starken, guten Thee nebst einem Eben, frischen Beefsteak! Das ist Dein Geschäft und wird den Gentleman stark genug machen für den kurzen Ritt"
®8«Ä Klonst gewesen, sich einem Vorhaben
dieses rücksichtslosen Menschen zu widersetzen. Das mochte nun wohl Jeder von den Dreien einsehen, denn auch Johnny m“9?be8 Widerspruchs mehr, als Bob ihm befahl die beiden Mustangs zu satteln. 1 ’'
»Und daß sie nicht etwa ausgebrochen sind!" rief er ihm noch nach. „Keinen von Deinen Kniffen, Johnny! Bin L'n",7'»S" ”«S
! ^'isen nahm, gab Fred denn auch wirklich so viel Kraft, daß er mit Unterstützung seines unheimlichen Freundes im Stands Ä?®8 ?^"d zu besteigen. Zwar schmerzten ihm noch alle Mieder, als wären sie zerbrochen, da ihm Bob aber die Rücksicht erwies, sehr langsam zu reiten und da der Weg voll- wagt^hatte*" roar' 9’”9 68 bo<5 ^sser, als er zu hoffen ge» ... Rach Verlauf von drei Viertelstunden, während deren nicht ein einziges Wort zwischen ihnen gewechselt worden war gelangten sie an das Gehege einer offenbar sehr bedeutenden Pflanzung ; das stattliche Wohnhaus, ein solider Fachw"rkbau ließ auf beträchtliche Wohlhabenheit schließen und zeigte hier und da sogar die Merkmale eines gewissen Luxus? 9 9 ,, As inmitten einer Grupps von Vhinabäumen, die ,“nc Schatten gewährten und nach beiden
Seiten hin, soweit das Auge reichte, dehnten sich Baumwollen»
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(Fortsetzung folgt.)
stöhnte und schlug sich mit der geballten Faust aeaen den Kopf, als wolle er seine Hirnschaale zertrümmern. 9 9
Fred wartete eine Weile, ob er noch Weiteres saa-n Jch^bin eM fe?t9tLnk ?eUfi bentt dieser Alcllde? ötn seit wenig Tagen in Texas und mit den
SU3n b£8 Sanbrev ^st ganz unbekannt. Darum" müßt ^agen schon entschuldigen " ®
. »Ist ein Richter, Mann — ein Richter in Tera« - eigentlich ein mexikanischer Richter, aber von uns Amerikanern be? ®/re%te{"/”meriran” “fe 35t Uab ein Richter „Unb wann soll ich mit Euch dahin gehen?" »Gleich auf der Stelle. Aber doch sobald als möaliL
Ä Aushalten. Es läßt mich nicht ruhen'
Habe seit diesen letzten drei Tagen Höllenqualen gelitten
mich unter den Patriarchen - wieder weg unlieber 9tn. Unb habe immer bas verdammte Gespenst vor Auaen o:r Emmer! Keine ruhige Stunde — auch dja
"'Er keine schaffen. Weber Rum, noch Whisky, noch Brandy — hilft Alles nichts! Habe geglaubt, es gestern i der "Nachtet Ser aB[tes umsonst! Mußte mitten in | ber ^A fort — hinüber unter den Patriarchen."
"Wie? Unter den Lebenseichenbaum am Jacinto? — Und Ihr wäret dort mitten in der Nacht?"
."War es, Mann, war es! Zieht mich zu sich heran das schreckliche Gespenst. Kann ihm nicht aus dem Wege gehen Komme eben von ihm — eben in diesem Augenblick." 9
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X'°' curtofe Geschichten. Wollte hinüber nach San Felippe — bin nS unzählige Male geritten in den letzten Jahren. Und Ä"bte schon, San Felipp« zu sehen, glaubte schon, bei den £ e ?a' ?? ich aufschaue - wo meint Ihr wohl, daß ich war? — Unter dem Patriarchen!"
Er ging wieder ein paar Mal durch die Stube. Dann i betÄe\ "»heimlich zutraulichen Tone fort: u°H Anahuac - ritt hinüber, ritt beinahe den ^z n Tag. Am Abend — wo glaubt Ihr wohl, daß ich war? Wieder unter dem Patriarchen." fflpRSnhJa8« GräßlichLS, Herzerschütterndes in diesen Geständnissen, daß Freds anfänglicher Abscheu vor dem Manne sich mehr und mehr in eine Empfindung ganz anderer Art £äS;M@h9Qtte b£t einen Verbrecher vor sich oder einen Wahnwitzigen, daran war kein Zweifel möglich; in dem einen wie in dem anderen Falle aber einen um seiner fürchterlichen Seelenqualen willen mitleidswürdigen Menschen. W
a^ tneint, daß dieser Besuch beim Alcalden Euch wirklich Ruhe schaffen werde?"
ui^i Ehr — kann nicht! Sollt mir einen Gefallen erweisen - habe Euch darum aus dem Schlafe geweckt."
.. . mir, was ich für Euch thun kann und bei Gott, es soll gethan werden. Ich verdanke Euch ja mein Leben."
»Seid ein Gentleman — ich sehe es. Werdet mir's Älbm.*8”’ 3bt mlt mit 6* zum au, ’”i6 Mttaeif,‘ ««* °»
Alcalden? Und was sollen wir bei dem?"
. 68 k^hsn — oder vielmehr, werdet es hören!
ifa elf®an En« Ohr zu sagen, dem Alcalden, etwas' SLÄet ner Ionfi r» hören braucht. Müssen aber doch viel» leicht Einen Zeugen haben und wüßte sonst keinen als Euch." s, nicht lieber den Johnny mjtnehmen?
Er ist doch Euer Freund?" v tn'
,ßl »Mein Freund? Verdammt will ich fein, wenn er das
-L ko chlecht ich bin, der Johnny ist denn doch noch I KJ f ^lbst Ar einen so argen Gesellen wie mich Bin noch immer offen und ehrlich zu Werke aeaanaen — Sta_9«8« Sita - M L \im anS «XTetne
I bewe Sfloewi».
Ä »raÄ”eSbÄäÄb ft M ra‘bem M «bob. .unb da, Mch nuf bet'Stele." ., «Was wollt Ihr? Wohin wollt Ihr?" quietschte binter E^n?" die hohe Stimme des lautlos hereingeschlichenen Johnny. „Nicht von der Stells lasse ich Euch, Ibis Jbr berabtt .. B°b drehte sich »-« b°m fristen BnM-n » Ä, £' Ml?» 'a>« b,|re! mU beib« Uustrn unbP hob 37pJ[nbenL empor, um ihn nichts weniger als sanst wieder auf die Erde zu setzen.
ist hi;^fl®en!!T^iRrmeLn ®3f1' Johnny! - Und hier Est bEe Zeche. Und Du kennst mich, Johnny —"
„Aber Ihr wolltet wirklich? - Es ist ja doch geradezu Wahnsinn, was Ihr thun wollt." 8 ‘
. »Geht Dich nichts an — gar nichts! Und rathe Dir ““6e”- 3S b«-- Di«, b-r ÄÄÄem "ie * 6* Aber nun stürzte auch die Mulattin, die hinter der Thür gehorcht haben mochte, herein und suchte sich zwischen Fred und seinen ungeberdigen Beschützer zu drängen.
kE ihn nicht wegnehmen, den Gentleman," tteischte sie. „Ist noch viel zu schwach zu einem solchen Ritt, kann ja noch kaum auf den Füßen stehen" W - . Damit sprach sie allerdings nur die Wahrheit, denn so stark er sich auch bereits im Bett gefühlt hatte, jetzt da er Üher2tz?2e fPffte^Hb bx°$' b“6 er seine Kräfte weit Knie?zittetten @C W enen Schwindelanfall und seine


