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UntechaltungsMatt jmit Gießener Anzeiger (Genrral-An?eiger)^
Nr. 90
S**M*e »en 4. August,
Der Confident.
Aus den Erinnerungen eines Criminalbeamten.
Von A. Oscar Klausmann.
lNachdruck verboten.^
34 befand mich im Jahre 1887 in Wien, um Studien bei der dortigen Criminalpolizei zu machen. Baron Kraus, der jetzige Statthalter in der Bukowina, war damals Polizei- director in dem Gebäude am Schottenring, das nach mannig- fachen Wandlungen au« einem verkrachten Hotel aus der Gründerzeit es bis zum Heim der Wiener Polizei gebracht halte.
Regierungsrath Stehling, ein Hesse, der seit Jahrzehnten in Oesterreich diente und als Chef der Criminalpolizei mein fpecieller Gönner wurde, hatte mich zur Information an einen besonders tüchtigen und liebenswürdigen Polizei-Commiffar Namens Weghuber attachirt und unter Leitung dieses Herrn wurde ich nicht nur mit der „Geschäftsgebahrung" der Polizei, sondern auch mit allerlei Practiken und den internen Verhältnissen der Criminalpolizei vertraut.
Polizeicommiffar Weghuber wohnte in der Leopoldstadt, die direct an den herrlichen Prater grenzt, und als ich eines Tages nach seiner Wohnung ging, um ihn zu einer Studienfahrt abzuholen, wunderte ich mich gar nicht, vor dem Hause einen „Pülcher" zu sehen.
Mit diesem Namen bezeichnet der Wiener Dialect der unteren Volksklaffen dasselbe, was man in Berlin einen »Pennbruder* und im Reich im Allgemeinen einen „Stromer* nennt.
Es war einer der Leute, welche auch in unserer Zeit die ®ecte der altclasstschen Cyniker vertreten, Philosophen, die ihre Sache auf Nichts gestellt haben, Bummler, die von Bettel und Nichtsthun sich nähren, aber harmlos und in gewissem Sinne gutmüthig sind und sich auch von der Theilnahme an Verbrechen absolut fernhalten.
Der in der Nähe befindliche Prater ist der liebste Aufenthalt dieser „Pülcher", besonders am Donaucanal steht man sie mit Angeln ober mit bem Zusehen beim Angeln „beschäftigt*. Hier schlafen fie auch „bei bet grünen Bettfrau*, d, h- im Freien, und führen ein Leben voll Ungebunbenheit
und sommerlicher Freude, ganz wie ihre Berliner Genossen in der Hasenhaide.
Der „Pülcher* ging vor mir die Treppe hinaus und zog die Klingel an der Wohnung des Polizeicommiffars.
„Du armer Kerl,* dachte ich mir, „Du läufst wohl au- ahnungslos dem Löwen in bett Rachen. Willst wahrscheinlich betteln uttb ahnst nicht, daß Du bei einem Polizeibeamten vorsprichst, ber verpstichtet ist, Dich arretiren zu lassen I*
Mein Mitleib war inbeß überflüssig.
Auf bas Klingeln bes „Pülchers* würbe bie Thür ge- öffnet und eine Frauenstimme sagte: „Ah, Frohner, ba sinb Eie jal*
Ich kam bald nach dem eintretenden „Pülcher* vor der Entröethür an und sah, baß es bie Frau vom Hause war, bie ben Strolch al« alten Bekannten begrüßt hatte. In biesem Augenblicke kam auch bet Polizeicommiffar, begrüßte mich, wenbete sich aber bann an Frohner unb hatte braußen im Cottibot mit ihm eine längere Unterredung, während ich im Salon wartete.
Al« Weghubet zu mir zurückkehrte, hörte ich ihn in ber Thür seiner Frau zurufeu: „Gieb bem Frohner etwas zu essen unb laß ihn bann mit ben Kindern etwa« im Hofe spielen, er geht ja doch vor Abend nicht fort!"
Da ich vermuthete, dieser Frohner sei vielleicht ein heruntergekommener Verwandter der Familie, vermied ich es, mich näher nach dem sonderbaren Gaste zu erkundigen. Aber Weghubet fing von selbst an, über ihn zu sprechen, als wir da» Haus verließen.
„Der Mann ist ein Confident und mit solchen Hilfskräften muß man eben arbeiten, wenn man Erfolge haben
„Ist Confident dasselbe wie Vigilant?"
,'-Nein, nicht ganz, wenn auch etwas Aehnliches! Ein Vigilant ist immer ein Verbrechet, wenigsten« ein früherer, ber gegen Bezahlung feine Genossen verräth, ein Confident st, wie schon bet Name sagt, ein Vertrauter ber Polizei, ber ihr ohne Aussicht auf Bezahlung Nachrichten wichtiger Natur zuträgt. Ursprünglich waren biese Vertrauten ehrsame unb angesehene Bürger, welche gewisse gesetzliche Vortheile bafüt hatten, baß sie bie freiwilligen Gehilfen ber Polizei machten. Aber ba« Bürgerthum wollte nicht gern in den Verdacht be«


