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Dienstag den 3. März
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UnterßaltungsdLaU MN Gießener Anzeiger (Oeneral-Anpiger),
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Q.
Nr. 86
Schwester Ilse.
Roman von Clarissa Lohde.
(Fortsetzung.)
Sie preßte ihre Lippen auf de» Pastors Hand.
„Sie wissen ja, wie es längst entschieden hat. Geben Sie mir Ihren Segen dazu."
Er strich ihr leise über bas Haupt. „Der Herr sei mit Dir und dem, was Du vorhast!"
„Dank, tausend Dank!"
„Und nun lasse den da drinnen nicht länger warten. Er gehört nicht zu den Geduldigen und ist gewöhnt, Alles zu erreichen, was er will, das habe ich schon in den wenigen Minuten des Zusammenseins erkannt."
„Ich werde nur dafür leben, seine Wünsche, seinen Willen zu erfüllen."
„Gutes Kind!"
Er geleitete fie bis zur Thür, dann schlug er nachdenklich den Heimweg ein.
Wie sie hier in Hertheim das Glück des Mädchens preisen, es beneiden werden! Und doch wünschte ich, ihr wäre diese Prüfung erspart geblieben; denn es gehört ein starkes Herz dazu, um sie in der rechten Weise zu bestehen.
VI.
„Mama, Mama, heute habe ich Dir aber eine Neuigkeit zu erzählen, eine Neuigkeit —"
Mit diesen Worten stürmte ein junges Mädchen in das bescheiden eingerichtete Wohnzimmer der Geheimräthin von Willrich, einer Geborenen von Menzelen, und daher Tante zweiten Grades der beiden Vettern, deren so verhängnißvoll ausgefallenes Duell sie selbst in Aller Munde gebracht und fie zu vielgenannten Persönlichkeiten gemacht hatte-
„Nur nicht so ungestüm, Elly," mahnte die alte Dame, die, mit einer Handarbeit beschäftigt, am Fenster saß, Dabei ließ sie aber doch lächelnd einen freundlichen Blick über die jugendlich schlanke Gestalt ihrer Tochter gleiten, der einzigen, die sie neben dem in einem auswärtigen Regiment als Offizier stehenden Sohne besaß, die, seit einigen Monaten Schülerin
der Hochschule sür Musik, eben aus ihr zur Mittagspause heimkehrte.
Sie ahmte im Ausdruck wie in der Form de» Gesichts der Mutter nach, die trotz ihrer grauen Haare durch den freundlich hellen Ausdruck der Augen und das deutlich ausgesprochene Wohlwollen in ihren Zügen noch anziehend und jugendlich erschien.
„Nun also, Elly, die Neuigkeit!"
„Rathe, Mama, rathe!"
Das junge Mädchen hatte sich, nachdem es die Musik« mappe abgelegt, in einen Stuhl geworfen und blickte, das Gesicht in die Hände gestützt, gespannt auf die Mutter.
„Wie kann ich rathen?"
„Was nur Käthe dazu sagen wird; ist sie zu Hause?"
„Ja, sie malt in ihrem Zimmer. Miß Adeline hat wieder einmal Migräne, und da erwarten wir Axel, der un» nach dem Ausstellungspark abholen wird."
„Hm!" machte Elly, mit halb listiger, halb unwilliger Miene den Kopf zurückwerfend. „Wenn die Braut versagt, muß natürlich die Freundin heran- Nein, ich an Käthes Stelle würde mich bedanken, solch' Lückenbüßer zu sein."
„Er holt ja nicht Käthe allein ab, sondern un» Alle."
„Weil e» nicht anders geht. Im Grunde sind wir, wenn die Beiden zusammen sind, höchst überflüssig und ich begreife eigentlich nicht, warum Axel, wenn er so viel von Käthe hält, nicht sie heirathet statt der koketten Amerikanerin I"
„Ach, Kind, Du weißt, Axel kann eine Frau ohne Vermögen nicht gebrauchen — oder konnte e» doch nicht."
Ehe Elly etwa» auf die Aeußerung der Mutter einzuwenden vermochte, öffnete sich die Thür de» Nebenzimmers und die Besprochene trat herein, eine zierliche, auf den ersten Blick durch einen eigenen Reiz auffallende Erscheinung, nicht schön, auch nicht einmal hübsch, aber pikant und interessant. Dunkle Augen und Teint, das braune Haar kurz verschnitten, in leichtem Gelock auf die schön gebildete Stirn herabfallend.
Ihr Vater war Rath unter dem Präsidenten von Menzelen, Axel» Vater, gewesen; sie und Axel waren fast wie Geschwister ausgewachsen, da die beiden Familien im engsten Verkehr gestanden hatten. Das gleiche Schicksal, da» sie Beide betroffen, so früh zu verwaisen, hatte sie einander noch näher gebracht.
da) in Gießen.


