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Marie-Elschen.
Novelle von H. Förster- .. . x. ----- (Nachdruck verboten.)
Ich bin auf's Land gezogen, aber nicht wie früher etwa auf ein hübsches Schloß oder in ein behagliches Herrenhaus, sondern auf ein armes, simples Dorf, in die sandbestreute, schiefebene Oberstube eines Wirthshauser, und nicht wie sonst wohl zur heißen Sommerszeit oder zum herbstlichen Jagen, sondern im eisigen, schneeigen Winter noch . - .
Ich will es nicht erklären, ob es Laune war — oder vielleicht die äußerliche Wirkung eines wehen Gesühl» tief im Herzen, so eine Art Flucht vor Welt und Menschen, in der man aber doch nur eigenen Erinnerungen und gewisser» maßen sich selbst entfliehen möchte-
Der Collectivnamen der 20 bis 25 Häuser und Hütten, welche an ziemlich steilem Berghang liegen, ist Sickendorf, und das Land, das sie trägt, ist buchonifches; ich glaube, wenn meine Freunde wüßten, wo ich wäre, im Wald, der noch etwas an sich hat von der Zeit, „wo in ihm Elenn und Wisent zwischen Riesen von Eichen und Linden weideten, im Vogelsbergerbtet," um schweizerisch zu reden, sie würden sagen im Land, wo Hasen und Füchse einander Gute Nacht sagen. Aber sie wissen'« nicht; und sie brauchen es nicht eher zu wissen, als bis ich zurückkehre, da« heißt, bis ich in mir den Kampf bestanden, und über mich Sieger geworden bin . . .
Es wird mirlgelingen; aber es ist doch nur ein Pyrhus- sieg . > . Immer ist es erhaben schön in Gottes freier Natur. Immer noch hat sie mich getröstet, beruhigt, geheilt und gesegnet — denn ich habe die Göttliche verstanden. Und auch jetzt wieder spüre ich ihr leises, stilles Wirken, das ich nur Einem vergleichen kann, dem des heiligen Geiste«.
In der Hauptstadt dachte man schon an die srmutzige Zeit der Schneeschmelze. Aber als ich gestern Abend vor der Bahnstation auf elendem, offenen Bretterwägelchen herauffuhr, erfroren, gliederlahm, müde von der Eisenbahntour, da wurde ich schnell frisch und munter — e« fror stark, der Schnee knirschte, die Sterne flimmerten. Wie gut that die warme Wtrthsflube, wie trefflich schmeckte da« braune Brod, die
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der Käst, die Wurst — allei Hausmachev
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vorzügliche
Erst später kamen einige händereibende, kopfbedeckte, fuß« stampfende Individuen, alte Bekannte, der Schmied vor allem, die von meiner Ankunft gehört. Du meiner Treu, am Abend zuvor hatte ich noch im Victoria-Restaurant gesessen und Schlummer'punjch getrunken, und der gute, lange Dr. Delmar hatte mich fast in Schlaf geredet mit seinem endlosen Er» zählen von electrischen Bahnen mit oberirdischer Stromleitung und mit unterirdischer und mit Accumulatorenbetrieb — und nun sitze ich unter den biedere» Sickendorfern und höre nur mit halber Ausmerksamkeit auf ihre Unterhaltung über Wetteraussichten und Prophezeiungen, über Heu- und Vieh- preise. Schließlich rückte ich ein wenig mit dem Schmied zusammen; er erzählt mir von seiner Familie und au« der Chronik des Dorfe« — und dazwischen drein klingt manches Wort, das mich freut, ein Wort von feiner Freund- fchast für mich. Warum soll ich mich schämen, e« einzuge« stehen? Dieser biedere, rauhe Bauer, der in seiner ungewandten, schwerfälligen Art, in seiner Gebirglerstrotzigkeit schwer zu gewinnen ist und solch' gut Theil Mißtrauen, Eigensinn und Schroffheit besitzt, ist mir eigenthümlich zu- gethan; er muß in Ahnung etwas verstanden haben von den Schmerzen eines Menschen, der in der überfeinerten Welt, im eigensüchtigen, vorurtheilsvollen Treiben der Leute mit viel Kopf und wenig Herz ober mit wenig Kopf und noch weniger Herz seinem Herzen königliche Rechte zugestanden hat!
Wie gesagt, e« freut mich, und deshalb müssen der Schmied, Bachpeter, Hohljockes, Hannadam und „der Polizei" (Ortspo lizeidiener) ihre kurzen Pfeifen bei Seite legen und mit mir eine Cigarre rauchen, und da sie mein übrigens treffliches Flaschenbier verschmähen, ihre „Viertelchen Ordi- nären" wenigstens mit Getreidekümmel ober „Hamburger Tropfen" vertauschen. Letztere« ist da« Feinste hier zu
Dienstag öe« 20. August. M,, '_ Fl .........— Q' ' --t----- |
Nr. S8.
Heute Morgen habe ich mir von Lies, der kleinen, schönen Magd, ein herrliches prasselnde«, tobendes Feuer anmachen lassen, das Kachelungethüm in meinem Zimmer verschlingt mächtige Eichenscheite, e« ist eine wahre Pracht; so etwa« kennt man in der Stadt nicht! Dabei habe ich in einem großen, alten Großvaterstuhl gesessen, ge-


