jhmsch- — «er zuküns.
ie über die {immer und
mit jedem on einander
der Anblick h kaum er- ie hatte nie iS der vermochte ihr
c Vertrauen Heilen; ich
md Wangen mich etwa«
prach, nicht«
;e Ereignisse ich erhielten
Junggesellen bei der wir, >eten Damen s sagte, die
ich einen der bei ihr im r« — „nicht
re.
ad burschikor nicht in <3e<
Damen hier recher hinzu.
keine." urze Gespräch tiger Gesund- ihr dar Blut tt>, welche sie
waren Land' von unserem Familie und der hübschere, ick, sich einen
n aurtheilten, ab, während
zt, daß Max llliches Benetz- gen vermocht, :uht, er wollte
idem sie Hugo wie sie hätte isung vor der och berechtigt, in. Nach dem, t erfuhr, kann
Fanny sowohl al« ich waren überzeugt, daß Gertraud in ihrem innersten Herzen den ehrenhaften, treuherzigen Hugo entschieden lieb hatte, und nur der Wunsch, sich der Freiheit noch etwas länger zu erfreuen, sie verhindert hatte, seine Werbung sofort anzunehmen.
„Gertraud weiß, daß sie hübsch ist und läßt sich gern den Hof machen," meinte Fanny, als wir über die Angelegen« heit sprachen.
Ich stimmte ihr bei und begegnete Herrn Bergen freundlicher noch als zuvor in dem Gefühl, daß ich ihn eines Tages als Schwager begrüßen würde. Er selbst betrachtete die Sache nur als eine Frage der Zeit.
Zu jener Zeit ungefähr hörte ich, ohne es zu wollen, eine Unterredung mit an, die nicht für meine Ohren bestimmt war. Es war eines Abends im Dunkeln, ungefähr zwei Monate, nachdem Fannys kleines Söhnchen geboren war. Ich hatte das Kind auf dem Schooß und es eben nach einem sehr unruhigen Nachmittag — denn es kränkelte und Fanny hatte noch keine Erfahrung in der Behandlung kleiner Kinder — in den Schlaf gewiegt.
Ich saß im Eßzimmer vor dem Kaminfeuer und ibagte nicht, mich zu rühren, aus Angst, ich könnte das Kind auf« wecken. Fanny lag nebenan in ihrem Schlafzimmer, welches eine Verbindungsthür zu dem Eßzimmer chatte- Die Thür vermuthete man jedenfalls geschlossen, leider aber war sie es nicht. Sie stand halb offen, Niemand bemerkte es und daraus kam manches Unheil.
Ich hörte Oscor kommen. Er ging wie immer zuerst zu seiner Frau. Er war in ein heftiges Regenwelter gekommen und tüchtig naß geworden; und während er die Kleider wechselte, unterhielt er sich mit Fanny. Ohne horchen zu wollen, entging mir doch keines ihrer Worte und hätte ich es des Kindes wegen nicht gethan, so würde ich keinesfalls sitzen geblieben fein, ohne mich bemerkbar zu machen.
Die ersten Worte, welche meine Aufmerksamkeit erregten, verriethen mir, daß Oscar bei Herrn Ausbach zu Mittag gegessen hatte.
„Hast Du feine Schwester gesehen?" fragte Fanny.
„Nein," lautete die Antwort.
Darauf entstand eine Pause und, ich weiß nicht, warum, aber das Herz fing mir heftig an zu pochen. Endlich hob Fanny leise, fast flüsternd wieder an: „Oscar, ich glaube nicht an diese Geschwisterschaft."
„Ich ebensowenig," stimmte er rasch bei.
„Die Frage ist nur," fuhr Fanny fort, „wer ist sie sonst, wenn nicht feine Schwester?"
Oscar wußte die Frage vermuthlich nicht zu beantworten, wenigstens that er es nicht.
„Mir ist schon der Gedanke gekommen," sprach Fanny weiter, „ob sie nicht vielleicht geisteskrank und Ausbach ihr Wärter ist."
„Dafür, meine ich, läßt er sie zu oft allein ausreiten, laßt er ihr überhaupt zu viel Freiheit," entgegnete Oscar-
„Irgend welches Geheimniß steckt aber sicher dahinter, — irgend ein Familiengeheimniß," beharrte Fanny. „Ueberlege Dir doch einmal, wie wenig wir von Ausbachs wissen. Wir wissen nicht, woher sie gekommen, wer ihre Verwandten sind, noch sonst etwas. All' die anderen Leute, mit denen wir hier verkehren, reden frei und offen von ihren Verwandten und Freunden, und zeigen uns Bilder von ihrem Heimathsort, Ausbachs dagegen schweigen über alles dergleichen wie das Grab."
„Ja, es ist sonderbar," stimmte Oscar bei, „auch mir ist e« ausgefallen."
. . "Und es ist um fo sonderbarer," nahm Fanny wieder da« Wort, „da sie — wie ich fest überzeugt bin — sehr reiche Seute sind und Arthur Ausbach hat sicher eine vorzügliche Blldung genossen und sich gewiß auch nicht in den einfachen Kreisen bewegt."
„Magdalene ist ungehobelt und derb genug für Beide," warf oscar ein.
Hier entstand abermals eine Pause und ich hoffte, das
87 "•
Thema würde erschöpft sein. Doch nach einer Weile nahm Fanny den Faden wieder auf, wo sie ihn hatte fallen lassen.
„Wenn sie kein ehrenwerthes Mädchen wäre," meinte sie, »glaube ich kaum, daß Ausbach sie so hier aus» und eingehen lassen würde, wie sie es thut; doch das Eine steht bei mir fest, Oscar, — wir müssen dieser Freundschaft so viel wie möglich Einhalt thun und die Mädchen von Ausbach sowohl als von seiner Schwester zurückzuhalten suchen."
„Ausbach intereffirt sich für Christa," entgegnete Oscar.
„Das weiß ich," sagte Fanny.
„Und er gefällt mir," fuhr Oscar fort. „Er hat das Herz auf dem rechten Flecke. Wir machen vielleicht Berge aus Maulwurfshügel«; wir wissen ja doch nichts Nachtheiliges über sie, — Alles nur Vermuthung; und da denke ich, wir lassen die Dinge vorderhand, wie sie nun einmal liegen."
Fanny seufzte- „Es bleibt uns fchließlich nichts weiter übrig, umsomehr, da Arthur Ausbach zu denen gehört, welche ihren Willen doch durchsetzen. Wenn er Christa sehen will, so findet er ganz gewiß Mittel und Wege dazu, so lange sie selbst ihn nicht fortschickt."
Ich vermochte es nicht länger zu ertragen. Ich sprang auf, nahm das kranke Kind in die Arme und fing an, im Zimmer auf« und abzugehen, damit sie merke« sollte«, daß Jemand in der Nähe war; dabei erwachte der Kleine und begann heftig zu schreien.
Im nächste« Moment stand Fanny an seiner Seite und war nun von der Sorge um ihn viel zu sehr erfüllt, als daß sie noch an etwas Anderes gedacht hätte. Ich glaube, es ist ihr nie in den Sinn gekommen, daß ich die ganze Unterhaltung mit angehört haben mußte, und ebenso glaube ich, ist es ihr nicht in de« Sin« gekommen, daß man zuweilen die Stallthür schließt, wenn das Pferd bereits gestohlen ist.
Nach dem, was ich über Magdalene Ausbach erlauscht hatte, vergrößerte sich meine Abneigung gegen sie noch mehr.
Als sie eines Tages von uns ging, beugte sie sich zu mir herab — sie war größer, als ich — und küßte mich auf die Backe. Mir war dabei zu Muths, als ob mich eine Schlange ober irgend ein widerwärtiges Jusect berührt hätte, es schwindelte mir ein paar Augenblicke und ich mußte in die frische Lust hinausgehen.
Gertraud würde jedenfalls anders empfunden haben. Sie muficirte viel mit Magdalene zusammen, sie promenirten Arm in Arm durch den Garten und schrieben sich kurze Billets, wenn sie getrennt waren. Magdalenens Briefe verriethen durchaus Mne geistige Schwäche ober Aufgeregtheit, sie waren vollkommen klar und richtig ausgedrückt, doch die Handschrift war etwas steif und beinahe unnatürlich eckig.
Plötzlich hörten ihre Besuche vollständig auf. Später erfuhr ich, daß ihr Bruder sie ihr mit einer Strenge unter« sagt hatte, die keinen Ungehorsam duldete. Zu jener Zeit indessen befremdete uns Alle ihr plötzliches Wegbleibe« — uns Alle bis auf Gertraud. Diese blieb trotz des Verbotes mit ihr in heimlicher Correfpondenz, wovon weder Fanny noch ich die geringste Ahnung hatten.
Hugo Berge« kam häufig und schien feinem Ziele immer näher zu rücken. Gertrauds Stimmung, welche eine Zeit lang sehr schwankend gewesen, wurde plötzlich fo munter und froh« liaj rote nur denkbar. Sie erklärte, die Colonien seien unserer Heimath bei Weitem vorzuziehen und sie wünschte nur, wir wäre« schon ein paar Jahre früher ausgeroanbert.
Arthur Ausbach sah ich gerade zu der Zeit sehr viel und was ich von ihm sah, gefiel mir auch.
So erschien auf der Oberfläche Alle« glatt und gut; aber die Wasser wurden tiefer, die Strömung mächtiger und als ich am wenigsten darauf vorbereitet war, zerschellte mein kleine« Boot an einer verborgenen Scholle.
Eines schönen Sommermorgens machte ich mich fertig, um mit Oscar in die Stadt zu reiten. Fanny hatte mir verschiedene Besorgungen aufgetragen und Oscar hatte geschäftlich darin zu thun. Zu Tisch gedachte ich bei einer befreundeten Familie zu bleiben, die Gertraud und mich ein für alle Mal eingeladen hatte, ihr Gast zu fein. (Forts, folgt.)


