Ausgabe 
12.3.1895
 
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:ath (zu dem Com« irgen Sie ein Bi! Je." Der Eom» »rück-Ich and dritter Klass rath; ich kann d enn Sie drit!

arum haben Sie d eise beleidigt Hali :rt, daß er bei d, nacht hat!"

: was ist de lua bös weij rine fein, wo n darauf neh«

m neuen Kleid satz und den Mch!

vas das MädäK sie von ihrem x schönes Haar?' -

Fnterhattilngsblatt ?«m Orrßrirrr Aiyriger (General-AMiger).

1895

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st:Sepp, wart rod an Döi' Ar veißt nit, dah!

Der Einbrecher.

Humoreske von Gebh. Schätzler-Perasini.

(Schluß.)

Durch den Garten donnerte in diesem Moment ein Schuß. ®s krachte die alte Büchse, daß die Fensterscheiben zitterten.

Martha ruckte stöhnend zusammen und Ella sank auf- schreiend in die Kniee und schlug die Hände schmerzlich bewegt vor s Gesicht.

Jetzt ist er todt!"

Ms müßte sie ihn noch einmal sehen, sprang sie auf, eilte in den Hintergrund und riß die Gardine vor'm Fenster auseinander.

Doch was war das?

Sie fühlte sich a tempo erfaßt und sanft an die Brust eines Mannes gedrückt; sie wollte ausschreien ein lauter Kuß explodirte auf ihrem Munde, da rollte auch schon die ^ "e wieder zusammen und hing ruhig, als wäre nichts vorgefallen, herunter.

tmJ?1«;et^ ^nnte Ella aufschreien es war nur der Ueberraschung wegen.

Was ist denn das?" erhob sich Martha.

Schwesterchen!" "" ei" M a6er i(^ bitt unschuldig, Leise trippelnd kam Ella vor und hielt die Hand vor den Martha schaute eigen nach der Fensterfüllung.Wer ist denn dort hinter der Gardine ?" " p

ni^t" versuchte die Unschuld zu ent-

S R e8r bVs,?a[ ber Freund des Räubers, >em zweites Ich, wie er sagte."

,Schon wieder Einer?" fuhr die Schwester auf. Das ifi ia eine schöne Wirthschaft in dieser Nacht !" 1 "

Nicht wahr, Schwesterchen," fragte Ella neckisch. . jenen H«rn von Sarlouis sollst Du heirathen?"

Ä^von diesem Tone blickte Martha sie an.Du 5aft Deine Angst ja wunderbar schnell verloren!" und lich zum Ohre der Schwester

und lispelte heimlich:Ja - feit ich weiß, daß unser spani­

alten das 5. Hest dir Beiträge den SJoti mdeln und dadurch i i überbieten 'ein mit A. Hartleben's Seti rngen",Schlagirew pparate",Putz- l Milche Schilderung' (fischen Grenzgebirg! >iele kleine Miitheilu» enthält das Heft i Leistung ist, von l it behauptet der0 Schriften außerhalb üpschen, daß sein i

che erstrahlenden J ibften Erscheinung r die bekannte illus c* (Stuttgart, >

5 Pf.) in ihrem ne :r Feder Eugen Z> ich Stahl'scher Ag« eserkreis ausüben c ; gesellschaftliche Tn» >r Dr. Kleins Erörin- es der Erde mit nf

Die Börsen-H-ll- >beZur Coslöir^ Crispi" und die W (feit der j.tzigen n ein so zahlr-M"' nack befriedigt wird

scher Ritter lebt!" Und mit einem pfiffigen Gesichtchen nach hinten deutend, fügte sie bei:Dort hinten steckt er!"

Wie kannst Du denn behaupten, daß"

Mitleidig schaute Ella auf.Er hat mich doch schon auf dem Balle geküßt, na und die Küsse, die kenne ich!"

Martha verzog unwillig den Mund.

Ah, der liegt ja in seinem Blute!"

Die Gardine flatterte auseinander und der junge Fremde stand, heiter lächelnd, unversehrt vor den Damen.

Da ist er schon wieder!" rief Martha.

Sie leben also?" frohlockte Ella.

Ja, im Falle Sie erlauben!" erwiderte er.

Mit strengem Blicke musterte ihn Martha und fragte: ,,Wte kommen Sie denn wieder hierher?"

Ganz einfach," erwiderte er zuvorkommend,ich kletterte drüben hinunter und da wieder herauf."

den Hals haben Sie sich nicht gebrochen ?" wendete sich Ella neugierig an ihn, wobei sie ihn von oben bis unten betrachtete.

Er drehte die Spitzen feines Schnäuzchens und bedauerte.

Es thut mir leid, Nein sagen zu müssen! - Unkraut uergelji nicht, lehrt ein altes Sprichwort. Ich gab nur bis etzt kein Zeichen, da ich fürchtete, Ihr Herr Papa könnte sich sofort einfinden, und ich muß gestehen, eine Schußwaffe ver«

i .A 2nmer e*n gewisses Kitzeln, wenn ich wehrlos bin. Und jetzt gestatten Sie mir endlich, auch meinen Namen zu nennen: Max"

, "Aeh äh!" jammerte im Vorzimmer laut Papa Birkendorf.

Wiederum allgemeiner Schreck.

Schnell fort Papa ist dal"

Wie es so kam, wußten die Mädchen selbst nicht; ste drängten Beide den interessanten Fremden gleichzeitig mit der größten Schnelligkeit hinter die Gardine.

Tiefathmend, wie schon früher, standen ste da.

4. Der Taubendieb.

Birkendorf wankte seufzend in's Zimmer; mühsam stützte " fich auf die alte Büchse. Das Haupt gesenkt, den Nacht- mützenzipfel auf der Nase, so bot der alte Herr ein äußerst klägliches Bild.