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Herzenswege.
Novelle von F. Stockerl.
lSchluß.)
Emmy blieb jedoch unerbittlich. Nur keinem Schmerz nachhängen, nicht grübeln über geschehene Dinge, nie bereuen! So hatte Schmit einst voll heiterer Lebensphilosophie zu ihr gesprochen und sie dabei so fröhlich und glücksgewiß angeschaut, als könnten ihnen Beiden solche Stunden der Reue und Schmerzen nie kommen. Und nun, nun — war nicht Alles über sie gekommen, der Schmerz, die Reue und die grübelnden Gedanken über geschehene Dinge?
»Ich würde wahnsinnig werden, blieb ich hier," sagte sie sich und packte mit fiebernden Händen ihren Koffer, und so heiß es in der Residenz war, sie athmete doch auf, als der Pulsschlag der Großstadt wieder an ihr Ohr schlug, als sie die bekannten Straßen und Plätze sah, ach, über Allem wehte der Zauber der Erinnerung an glückliche Stunden.
Es war ihr, als seien lange Jahre vergangen, seitdem sie diese Stätten zum letzten Mal gesehen, als wäre sie eine ganz Andere, die da jetzt voll Sorgen, voll trüber Gedanken hier vorüberschritt.
Das Glück schien ihr nicht zur Seite zu gehen auf ihren Wegen; alle ihre Bemühungen um irgend eine lohnende Thätig« kett blieben erfolglos und wenn sie in dem für ihre schönheitsgewohnten Augen so entsetzlich geschmacklosen Chambregarnie saß, stiegen oft recht trübe Bilder vor ihr auf; die Wellen des socialen Elends rauschten näher und näher zu ihr heran, hörte sie diese» Rauschen, fühlte sie, wie ihre Fußspitzen schon davon berührt wurden?
Vor längerer Zeit hatte sie einmal den Vortrag eines Geistlichen der Stadtmission mit angehört, der besonders über das Elend arbeitsloser Framn und Mädchen gesprochen. Welche trostlosen Lagen und Verhältniffe waren da enthüllt worden, in ihrem sorglosen, glücklichen Dasein hatte sie von dergleichen kaum eine Ahnung gehabt, und jetzt, Gott im Himmel, sollte ?"^^^?Eicht zu diesen Beklagenswerthen zählen? Sie, der da» Glück bisher Alle» gewährt, wa» nur da« Leben reich und lebenswerth macht. Sollte Me«, Alles ihr verloren sein, |
nichts davon bleiben, auch nicht einmal ihre Kunst? Sie hatte so sicher darauf gerechnet, durch diese sich eine Existenz gründen zu können, aber es wollte sich keine einzige Clavierschülerin für sie finden. Ein alter Professor der Musik, bei welchem sie früher Unterricht gehabt und den sie jetzt aufgesucht, hatte sehr bedenklich den Kops geschüttelt, al» sie ihm ihr Vorhaben eröffnet, und ihr gerathen, lieber in einer kleinen Stadt damit einen Versuch zu machen, al« in der Residenz, wo alle künstlerischen und geistigen Kräfte sich zusammendrängten und oft die Begabtesten ihre Talente nicht verwerthen könnten.
Nach einer kleinen Stadt gehen! Vielleicht wieder nach N. zurückkehren. Ein schrecklicher Gedanke; lieber wollte sie doch ihre Kunst aufgeben und irgend einen anderen Erwerbs- "zweig suchen. Ach, sie gestand er sich selbst kaum, warum e» ihr so unmöglich dünkte, die Residenz zu verlassen. Sie hatte noch nicht völlig abgeschlossen mit der Vergangenheit, leuchtend wie sie niedergegangen, stieg sie wieder auf in all' den einsamen, sorgenschweren Stunden, da vernahm sie eine Stimme wie fernen Loreleigesang:
„Wenn Du gedenkest an den Freudelosen, So wird der Himmel meiner Nächte licht."
Da sah sie ein zürnendes, erregte« Antlitz sich zu ihr herabbeugen in dem kleinen, traulichen Zimmer, wo sie so glücklich gewesen, und dann all' die frohen Stunden in dem Salon ihrer Schwester, auf der Eisbahn, nein, zu vergessen war das Alles nie und wenn auch solche Zeiten niemals wiederkehren konnten, hier hatte sich das Alle» abgespielt, da» volle reiche Leben sie umrauscht; ach, und die Erinnerungen, sie haben doch auch reichen Werth!
Eines Tages, al» Emmy wieder von einem ihrer vergeblichen Ausgänge heimgekehrt, fand sie einen Brief von ihrer Schwester vor, der sie in nicht geringe Aufregung versetzte.
Elise schrieb ihr, daß der Doctor Schmit bei ihnen gewesen, natürlich ihretwegen. Sie habe ihm ihre Adresse mit- theilen müssen und er werde ja wohl nun nächstens bei ihr auftreten. Um Alles in der Welt möchte sie ihn nicht noch einmal zurückweisen der albernen Sidonie wegen, möge die nun leben oder tobt sein Hoffentlich habe Emmy sich jetzt schon zu einer etwas reelleren Lebensanficht bekehrt! — Hatte sie das wirklich? Sinnend sah sie sich in ihrem geschmacklosen Zimmer um. Wie demüthig für fie, wenn er hier hereinträte!


