Ausgabe 
2.3.1895
 
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In der neuen Welt.

Roman von P. Ollsverio.

(Fortsetzung.)

Oscar strich mir über die erhitzte Wange und meinte, ich sähe angegriffen aus.

Du arbeitest zu viel, Crista," sagte er.Wenn Du erst eine reiche Frau bist und auf die jetzige Zeit zurückblickst, wirst Du gar nicht begreifen, wie Du da» Aller hast fertig gebracht."

Er warf die Worte leicht hin und ich verstand ihn, wollte es ihm aber nicht zeigen.

Wenn Ausbach zurückkommt," fuhr er fort,wird er Dich nicht mehr so arbeiten lassen. Du weißt doch, Christa, daß er nichts weniger als arm ist?"

Auch hierauf antwortete ich nicht und ein paar Augen­blicke blieb er schweigend neben mir stehen.

Geh' hinein zu Fanny," sagte ich nach einer Weile. Ich habe jetzt wirklich nicht Zeit zum Plaudern."

Er fuhr aus seinem Sinnen auf und seufzte.

Ich werde Dich ihm schließlich doch geben müssen," meinte er,und es wird trotz Allem das Beste für Dich sein. Nur sage Deinem Manne nicht, wenn Du erst verheirathet bist, daß Dein Bruder Dich wie eine Sclavin arbeiten ließ I"

Das war zu viel. Ich stellte da» Bügeleisen nieder, legte meine Hand auf seinen Arm und sagte:Oscar, Alles, was ich thue, thue ich gern um Fanny» wie um Deinetwillen. Ich will nicht die feine Dame sein, so lange Ihr Euch mit harter Arbeit quälen müßt. Und sprich nicht vom Heirathen, denn es ist nicht wahrscheinlich, daß ich e» jemals thun werde."

Ich dachte wirklich so, wie ich sprach. Arthur war schon mehrere Wochen fort, ohne daß wir von ihm oder Gertraud etwas gehört hätten. Der Winter schritt vorwärts; da» Wetter wurde immer feuchter und trostloser. Ich fühlte mich unwohl und nach allen Seiten hin sah es mehr al« traurig aus.

Als Oscar mich verlassen hatte, setzte ich mich in eine Sck« und weinte bitterlich.

15. Capitel.

Au» Arthurs Tagebuch.

Ich bin in Melbourne gewesen und unverrichteter Sache wieder zurückgekommen. Ich schreibe diese Zeilen in Ferny- hurst, am Abend meiner Heimkehr, und habe noch nicht Zeit gehabt, in Erfahrung zu bringen, was während meiner Ab­wesenheit vorgefallen ist.

Von Richard und Gertraud habe ich nichts entdecken können. Nachdem ich sie mehrere Wochen lang allenthalben gesucht und nach ihnen geforscht habe, bin ich überzeugt, daß sie augenblicklich überhaupt nicht in Melbourne sind. Irgend­wo in Australien mögen sie sich aufhalten, sogar sehr wahrscheinlich; aber es hat keinen Zweck, noch weiter nach ihnen zu suchen.

So bin ich denn wieder nach Fernyhurst gekommen, um die nächsten Ereigniffe ruhig abzuwarten. Meine alten Er­fahrungen laffen mich nicht daran zweifeln, daß Richard nur so lange wegbleibt, wie sein Geld langt. Wenn das verjubelt ist, dann kommt er ganz gewiß wieder zu mir.

Ich begriff anfangs nicht, wo er die Mittel zu seinem neuesten Streiche hergenommen hatte, bis ich entdeckte, daß er das Schloß meiner Cassette erbrochen und sich auf diese Weise zu einigen Hundertpfundnoten verholfen hatte. Wenn das in- deffen das einzige Unheil wäre, welches er angerichtet hat, so ließe es sich verwinden; aber der Mensch ist ein Schurke und stistet Böses, wohin er kommt.

Ich habe in der ganzen Zeit von Christa nichts gehört u..d da ich sie heute Abend nicht gut aufsuchen kann, werde ich Mrs. Barton auffordern, mir eine halbe Stunde Gesell­schaft zu leisten. Vielleicht erfahre ich durch sie, ob sich wäh­rend meiner Abwesenheit etwa» Wichtiges ereignet hat.

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Mrs. Barton war hier. Sie erzählte mir, daß es bei Leonhards schlecht gehen müffe, daß sie ihr Mädchen entlaffen haben und Christa sich mit der vielen Arbeit, die sie über­nommen hat, fast zu Grunde gerichtet hat.

Das liebe Fräulein ist so blaß und schmal geworden, daß ich es kaum wiedererkannt habe," sagte sie,nur die Züge waren noch so lieb und herzig wie immer. Aber st« ist nur