Maa machen. Erst gehen wir durch die hohen BuchengLnge i „Du hast recht, Dickerchen," erwiderte Hellmuth und des königlichen Gartens von Oliva - Ihr könnt Euch dort reichte ihm seine Hand, denn man war am Bahnhose angelangt, in den Flüstergrotten gleich Eure Zukunft ausmalen — und | „Auch ich kann heute Dein Gast nicht sein, denn mich ruft dann kommt Für mit iu mir nach Zoppüt." I die Pflicht zu einem schwer erkrankten Patienten. Ich pumpte
.Nun, Doctorchen, ich für mein Theil werde wohl nicht | ihm den Magen aus und setzte ihm eine neue Rippe ein — wilkommen, aber Deine Zukunft könntest Du Dir doch eigent- er bekam Havarie und hängt im Trockendock.
lich auch ausmalen," entgegnete Heyd und blickte ihn fragend I Vierzehntes Capitel.
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Rolberg, sonst weiß ich nichts von ihm. I „Ich muß nach Lindenheim hinüber," sagte sich Heyd,
„Nun, das ist ein prächtiger Mensch, sooald es seme | „Reicht kann ich dort in Erfahrung bringen, wa« meinem Zeit erlaubt — und sie erlaubt es "^t oft, sagte er nicht @ ^gestoßen; ich vermuthe, es wird eine sehr bedenkliche
ohne Ironie zu Heyd gewandt, „dann sitzt mein Willmanns | re8inti„
am Bahndamm oder am Waldesrande auf feinem Dreibein a[e b'er Baumeister am anderen Tage nach seiner Woh« und schmiert unheimlich v el Farbe auf sein-- Leinwand. Und nung erfuhr er vom Wirth des Deutschen Hauses, daß seine Wohnung - das ist da« reine Bildernuseum. Von Qm borgen der Oberförster mit seiner Tochter dort gewesen oben bis unten hängen alle Wände voll, meist Landschaften | „ sich nach ihm erkundigt hätte.
und von denen wieder meist Waldldylle, aber wirklich ganz „Der Herr Oberförster sah sehr ernst aus, augenscheinlich prachtvolle Sachen. Auf jedem dieser Bilder könnb IhrElche | w trauer, denn er trug einen Flor um seinen Arm oder Dammwild sehen, gleichviel ob es heißt. Donnenausgang . $o6ter roar fAWai, Meidet."
oder Sonnenuntergang im Walde, der Wald zur Mittagszeit | - „ $ein{e } mag dort nur vorgefallen
oder Frühling, Sommer, Herbst und Winter im Walde und | .. " '
so weiter, denn ohne diese Thiers auf der Leinwand macht I @r cpeijle Qn ber kleinen Mittagstafel, an welcher heute er's nun einmal nicht - muß ihm wohl nicht vollständH er- „ec bem bi(Ien Amtsrichter, dem langen Steuercontrolleur scheinen. Das kommt aber daher, daß er bei semem Groß- unb bem Rentier Huber — den ständigen Gästen - noch fünf vater erzogen, der viele Jahre in Masuren — ich Staube in Gtzneralstabrofstziere theilnahmen, die den Grenzdistrict dienst. Theerbude — Oberförster war. Na, Kinder, dieser Bau- 6ere'iften. "J
meister wird Euch gefallen. Oft ist er so ausgelaffen wie w Ä nach Tisch machte sich Heyd auf den Weg nach Du, mein lieber Karl, dann ist er auch gerade so wie just «L»
unser Mittelpunkt. Ja, ja, ich meine Dich, mein ewig ernster, I g*on üon Weitem erkannte ihn der Oberförster, der am stiller Jugendfreund!" Fenster feiner Kanzlei stand; er klappte seine Bücher zu und
„Nun, Doctorchen, setzt werde ich Dir mal einen Bor« I » « b entgegen. Die beiden Dachshunde Waldmann und
schlag machen," sagte Heyd und blrckte auf seinen kleinen I bie gewöhnlich um ihren Herrn waren, sobald er
Nebenmann. „Da es mir heute meiner Bauten wegen nicht j - -e weW eUten bem Baumeister freudig bellend end lieb ist, noch länger auszubleiben, so verspreche ich Dir, mein » Sich ordentlich überschlagend, sprangen sie an ihm lieber dicker Freund, zu Deiner baldigen Verlobung zu kommen. » » , als wollten sie ihm ihre Freude kundthun, daß er doch
„Donnerwetter!" rief der Doctor überrascht. „Woher JJg» ba ro'äre/
weißt Du es denn schon?" I „Seien Sie mir herzlich willkommen, mein lieber Herr
„Nun, mein Baurath und Deine Else haben es mir ver« I Baumeister," sagte der Obersörster und reichte ihm beide kündet, mein lieber Schwanenritter," entgegnete Heyd lächelnd. I ^änbg @a t^ut meinem Herzen sehr wohl, daß Sie gerade „Heiliger Brama! — Doctor, Du also auch? Und wie I .u dieser Stunde zu mir kommen, denn ich möchte Ihnen eine brillant Du schimpfen konntest und gekräht hast, wenn unter | nichtige Sache vortragen, in der mir Ihre Worte lieber sind uns davon die Rede war. Ja, ja — das kommt nun so j Q(8 bte CQer Anderen."
ganz zufällig an's Licht — davon erfährt man erst gar mchts! I Der Baumeister fragte sogleich nach der Trauer >ck
„Doch, doch, lieber Sohn, es sollte Euch ja eine Neber» I erfuhr, daß die Baronin von Walten, de» Oberförsters ältere raschung werden!" I und einzige Schwester, gestorben sei.
„Nun, wir verstehen," sagte Heyd und klopfte dem I Hcyd versicherte ihn seiner innigen Theilnahme und er«
Doctor auf die Schulter, „wenn man glücklich liebt, dann I kündigte sich nach dem Befinden seiner Fräulein Tochter, sucht man seine Freunde zu überraschen," und er sah Beide I „Ich danke Ihnen, Herr Baumeister, doch da kommt M erwartungsvoll an. „Aber sage nur, Lenzchen, warum kamst I ja selbst. Wir sind erst am Vormittage zurückgekommen, Denn Du^am Sonntag nicht nach Jeschkenthal? Du hattest es doch I gestern war die Beerdigung."
dem Herrn Baurath und den Damen versprochen." j In tiefer Trauer stand Hertha vor der Thur, ms n „Ja, seht Ihr, Kinder, so geht es nun einmal dem Arzt, I den Baumeister erblickte, ging sie ihm einige Schritte enlgeg
der seine Pflicht erfüllen will. Nie ist er Herr seiner Zeit, und begrüßte ihn freundlich. fte
weder bei Tag noch bei Nacht, und Ihr wißt gar nicht, wie I Heyd sprach ihr fern herzlichstes Beileid aus und bat i glücklich Ihr seid. Ihr arbeitet munter Eure paar Stunden I in ernsten Worten, sich zu trösten, denn er wußte, daß! herunter, dann sagt Ihr: Feierabend und nun kommt uns ihre Tante sehr liebte. Er fand Hertha sehr blechund m Keiner mehr; und des Nachts, dann habt Ihr Eure Ruhe | gegriffen und dennoch schien sie ihm nicht so betrübt, und schlaft wie die Murmelthiere." ’ diesen Umständen nach erwartet hätte.


