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wird leicht begossen. Wintersalat, überhaupt Wintergemüse. | wird bei herrschender schneelose' teilte bedeckt, am besten mit I Fichtenreisig. Wo solches ‘ NN anderes grobes Reistg | oder Stroh verwendet man durch aufgelegte
Latten, Baumpfähl- »schwert, damit es vom
Winde nicht en' e ? L v .
. im Zimmer. Wenn man ein ^mzelball n in einen Topf oder Kübel
. ... .»en Weihnachten in ein geheiztes Zimmer udtt sich bei 14 bis 16 Grad E. die Blüthen L bis 4 Wochen. Den Strauch muß man von M an täglich 2 bis 3 mal mit lauwarmem Wasser übet» ,-Ätzen und die Eide hinreichend feucht halten. — Auch Fliederzweige mit starken Blüthenknospen können, nur in Wasser gestellt, zur Blüthe gebracht werden, doch bleiben die Blüthen dann nur klein.
Zur gefälligen Notiznahme für stark Vermummle und leicht Besohlte. Eine alte, viel zu wenig beachtete Gesundheilsregel für die herrschende und «och mehr sür die kommende winterliche Jahreszeit sagt: Kopf srei, Füße warm! Wie ost wird dagegen gesündigt! Häufig sieht man schon bei einigen Grad Kälte Erwachsene nnd Kinder des schönen Geschlechts mit einer Umwickelung von Shawls und Tüchern eine Extra»Schwitztour erfahren, als gelte es Schutz gegen russische Kälte. Solche „Einmummelei" ist thörlcht. Sehr wichtig ist es dagegen, auf warme und trockene Füße zu achten. E tern und Erzieher mögen nicht nur genau darauf achten, daß die Stief.lsohlen und das Oberleder des Schuhwerks heil und ganz sind, sie mögen auch ihr Augenmerk darauf lenken, daß das Schubzeug der Jahreszeit entsprechend ist; der Eleganz ist im Winter Festiakeit vorzuziehen. Ein ungemein einfaches M-ttel, in trockenem und heilem Schuhzeug warme Füße zu bekommen, das auch der Aermste sich leisten kann, können wir noch empfehlen. Es besteht darin, daß man ein mehrsach zusammengefaltetes Stück Zeitungs- oder sonstiges Papier in den Stiefel oder Schuh legt. Der Erfolg ist ein ganz überraschender, selbst Fuße, die vorher kalt waren, werden bei Anwendung des Mittels stets warm bleiben. Warme Füße gehören aber unbedingt zum allgemeinen Wohlbefinden, zu vermeiden ist dagegen „warmer Kopf."
Der Zucker und die Kinder. Mütter klagen häufig darüber, daß ihre Kinder an einem sauren Magen leiden. Wissen die Mütter wohl, wie man Essig macht? Man braucht nur Zucker mit Wasser zu mischen und die Mischung warm zu erhalten. Emen sauren Geschmack im Munde nach dem Genüsse von Süßigkeiten kann man sehr häufig an sich selbst bemerken. Es ist die Säure, welche durch die Gährung des Zuckers gebildet ist, und die im Munds gelassen, sich mit dem Speichel vereint, um die Zähnchen der Kleinen zu verderben. Stückchen Zucker oder Kandis, welche man zwischen den Zähnen gähren läßt, zehren das Email den Zähnchen gerade so aut weg, wie sauer eingemachte Pckles. Em Kmd, welches mit Süßiakeiten versehen wird, verlangt gerade nach sauer Eingemachtem oder einem ähnlichen Gegenmittel. Aber vollständig und gut genährte Kinder sind mit emfacher, gut zubereiteter und abwechselnder Kost zufrieden, bleiben gesund, von Zahnschmerzen bewahrt und behalten ihre ZWrchen, um die genossenen Speisen gut verarbeitet in den Magen gelangen lassen zu können.
Durchsichtige Spiegel. Das Glas ist das Mittel, wodurch ein wesentliches Lebensbedürfniß, das Licht, in unsere geschützten Wohnräume Zutritt hat; wrr empfinden aber ost den llebelstand, daß mit dem Licht auch das Auge Dritter in Räume eindringen kann, wo wir es nicht wünschen- Diesem
Uebelstande wird nun durch eine Erfindung abgeholfen, welche einen großartigen Fortschritt in unserer Spiegel'Jndustrie bedeutet. Herrn Rost inHalberstadt ist es gelungen, einen Spiegel zu erfinden, welcher auf der einen Seite alb s wiederspiegelt, aber durcisichtlg ist, wie gewöhnliches Glas. Wen« man sich dieses Rost'sche Spiegelglas in einer Corridortbür denkt, so ist also dem im Corridor Befindlichen die Möglich, feit gegeben, ohne selbst gesehen zu werden, den draußen Stehenden ohne irgend welchen St t-Berlust zu beobachten, während der Letztere lediglich einen Spiegel vor sich hat, wobei es ihm aber selbst unmöglich ist, den dahinter Stehenden zu sehen. Es bedarf kaum der Erläuterung, wie vielfach diese werthvolle Erfindung Anwendung finden kann.
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Ein beliebtes Weihnachtsgebäck sind Zimmt- sterne. 9 Eiweiß zu Schnee, 1 Plund feing,siebter Zucker mit einander verrührt, den Saft einer C'trone und 30 Gramm feinster Zmirnt dazu Stunde gerührt. Eine Kaffeetasse davon zur Glasur abgenommen. Unter die übrige Masse mengt man 1 Psund gewiegte und gebrannte Mandeln, rollt den Teia fingerdick aus, stickt Sterne aus und legt sie auf ein mit Wachs bestrichenes Blech. Sind die Sterne übertrocknet, trägt man die Glasur auf und bäckt sie bei sehr mäßiger Hitze.
Vermischtes.
Verschiedene Kenntnisse. Ein echtes Berliner Kind erzählt Folgendes: „Wie ick noch 'n janz kleener Junge war, da sagte ick 'mal zu meinen Ollen: Vater, sage ick, ick will rudern lernen. Js jut, sagt er, lerne Du man rudern. Ick lernte also rudern. Nu' wie ick nu' rudern konnte, da ruderte ick immer oben bei Stralau die Leute in einen Kahn über de Spree. Eines Tages kommt och een janz feiner Herr, der winkt mir un fragt: Junge, kanuste rudern? Jawoll, sage ick, ick kann rudern. Nr, denn rudere mir 'mal 'rüder an bet jenseitige Gestade. Js jut, sage ick; setzen Sie sich man rin in die Jondel, un denn ruderte ick also los. Der Herr kuckt mir 'ne Weile an, un denn fragt er: Junge, kannste lesen? Nee, sage ick. Denn hast Du ein Viertel Deines Abens umsonst jelebt, sagt er. Et wird windig, sage ick un kucke in de Höhe. Denn fragt er mir: Junge, kannste schreiben? Nee? Denn hast Du die Hälfte Deines Lebens umsonst jelebt, sagt er. Ick sage: Et wird sehr windig. Nu' fragt er nochmal: Junge, kannste rechnen! Nee! sage ick. Denn hast Du drei Viertel Deines Lebens umsonst jelebt, sagt er. Et wird ungeheuer windig, sage ick, un kucke wieder in de Höhe. Uff eenmat kippt die Jondel um, un wir liegen alle Beede int Wasser. Ick sage: Können Sie schwimmen? Nee! sagt er. Tenn haben Sie Ihr janzes Leben umsonst jelebt, sage ick. Adje! Se haben ihn aber trotzdem un dennoch unjeachtet noch lebendig raurftfischt."
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Kindliche Logik- „Papa, bin ich wirklich ein kleinst Sünder?" — (Salbungsvoll): „Jawohl, mein Sohn, das bist Du." — „Papa, sagt die heilige Schrift nicht, der Teufel ist der Vater aller Sünder." — „Jawohl, mein Kmd, es steht fo geschrieben." — „Dann bist Du ja der Teufel, Papa!" * *
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Weggeworfenes Selb. Ein Candidat predigte zur größten Langeweile seiner Gemeinde, nur eine alte Frau weinte bitterlich. Dadurch geschmeichelt, fragte er, warum sie fo gerührt sei? — „Ach," schluchzte sie, „mein Sohn studirt auch, und wenn er keine bessere Predigt halten lernt, so ist mein Geld weggeworfen."
SRcbnction: 21. Sch-qda. - Druck und Verlag der Brühl'sch-n Druckerei (Fr. «hr. Pietsch) in Meßen.


