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Bewohner geschaffen hatte. Sein Andenken lebt heute noch im Gedächtnisse der Einwohner fort.
Nach dem Tode de« Landgrafen, der seine acht Söhne vor sich in die Gruft sinken sah, erlosch die von ihm gestiftete Linie Heffen-Homburg-Bingenheim wieder. Die Fuldische Mark oder da« Amt Bingenheim fiel an Hessen-Darmstadt zurück und huldigte am 3- September 1681 diesem Hause, bei welchem e« verblieben ist bi« auf den heutigen Tag.
E« ist ein schönes Stücklein Erde, reich und fruchtbar an Getreide, Futter, Obst und Holz. Die Bewohner lieben ihr Fürstenhaus und die Fürsten haben ein warmes Herz für ihre Unterthanen.
Gott schütze und segne Fürst und Volk! —
G-insinniitziges.
Kennzeichen von Naturbutter und Margarine. Die Naturbutter hat, wenn sie braun gebrannt wird, einen eigenthümlichen, aromatischen Geruch, welcher der Margarine fehlt. Streicht man Naturbutter auf einen Streifen unbeschriebenen Briefpapier« und zündet diesen an, so entwickelt sich dieser duftende aromatische Geruch. Wird ein gleicher Streifen mit Margarine bestrichen und angezündet, so spürt man von diesem Gerüche nicht«, es riecht vielmehr brandig nach Talg. Dieser brandige, talgige Geruch entwickelt sich auch, wenn die Naturbutter mit Margarine verfälscht ist.
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Gelee von schwarzen Johannisbeeren. Die gewaschenen, verlesenen, abgestreiften Beeren gibt man nebst etwa ein Fünftel Himbeeren in einen irdenen Topf (Kachel), stellt diesen in eine Casierolle mit kaltem Wasser, bringt letzteres zum Kochen und kocht auf diese Weise die Beeren langsam zwei bis dreieinhalb Stunden und gibt sie dann, ohne die Beeren irgend zu pressen, durch ein Tuch oder ein seines Haarsieb. Auf ein Kilo Saft rechnet man 3/< Kilo Zucker- In Stücke zerschlagen, taucht man den Zucker in kaltes Wasser, bringt ihn zum Kochen, gibt den Saft dazu und kocht ihn unter fleißigem Abschäumen so lange, bis ein Tropfen, auf eine Untertasse gethan, rasch erstarrt und nicht mehr auseinander fließt- Bei rothen oder weißen Johannisbeeren verfährt man ebenso, doch nimmt man zu einem Kilo Früchten ein Kilo Zucker. Das Gelee wird so heiß als möglich in die Gläser gefüllt, diese, ganz erkaltet, vorschriftsmäßig Überbunden oder verklebt.
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Kirsch-Limonade. Aus frischen Kirschen läßt sich eine sehr angenehm schmeckende Limonade bereiten, indem man 1 Kilogramm schöne Sauerkirschen von Stielen und Kernen befreit, in eine Terrine thut, mit einem Holzlöffel noch gehörig zerdrückt und mit 2 bis 3 Liter kochendem Wasser übergießt. Einen Theil der Kerne schlägt man auf, legt sie mit in die Terrine, deckt dieselbe fest zu und läßt Alle« 1 bi« 3 Stunden ziehen, worauf man die Flüssigkeit filtrirt, mit 10 Gramm geläutertem Zucker-Syrup oder mit einer beliebigen Menge gestoßenem Zucker vermischt und an einem kühlen Ort erkalten läßt. Der Wohlgeschmack dieser Limonade wird noch bedeutend vermehrt durch Hinzufügen von etwas Rum oder Arak.
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Elfenbein wiederherzustellen. Gegenstände aus Elfenbein werden, wenn vergilbt, wieder gebleicht, wenn man sie zwei Tage in eine sehr verdünnte Lösung schwefliger Säure legt.
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Um das Ausbleichen unächten Strick- und Stickgarnes zu vermeiden, legt man schwarzes, rothes und blaues Garn immer 24 Stunden in scharfen Essig, trocknet dasselbe, ohne e« in Wasser nachzuwaschen, dann hält sich die Farbe prachtvoll; es wird diese kleine Mühe reichlich belohnt.
Gegen Eierverschleppung der Enten. Man befühle jeden Morgen die Enten und behalte diejenigen, welche ein Ei bei sich haben, im Stalle. Futter reiche man ihnen, wenn sie nicht länger al« einen Tag legereife Eier Herumtragen, gar nicht, nur Trinkwasser. Sobald die Enten gelegt haben, gebe man ihnen die Freiheit und gutes Futter; bcs merken sich die Thiere recht bald und werden nach kurzer Zeit sich an das Legen im Stalle gewöhnen.
Die Wäsche aus englische Art zu zeichnen. Man nimmt ein Quentchen Zinnober und ein Quentchen Eisenvitriol. Beides stößt man zu Pnlver, vermischt es und reibt es zusammen auf einem Reibsteine, gleich einer anderen Oel- farbe, recht fein ab. Mit dieser Farbe wird die Wäsche mittelst eines kleinen Pinsels gezeichnet; man läßt es trocknen, und die Farbe frißt sich fo ein, daß sie durch kein Waschen herauszubringen ist.
Um schwarze Schleier aufzufrischen, verfährt man folgendermaßen: In schwarzem Kaffee ober auch in Thee wird etwas Gummiarabicum aufgelöst, der Schleier hiermit ganz durchgefeuchtet, dann glatt auf ein reines Leinentuch aurgebreitet, ein zweites solches barübergelegt. Wenn dann der Schleier etwas abgetrocknet, aber doch noch ein wenig feucht ist, bügelt man ihn kräftig, zwischen den beiden erwähnten Leinentüchern liegend.
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Gutes Mittel, um Goldrahmen aufzubewahren. Wenn an Goldrahmen da« Holz zum Vorschein kommt, bestreicht man dasselbe, soll es mattgold fein, mit gelber Farbe, läßt diese etwas trocknen und tupft mit Watte Goldstaub darauf, welcher in jeder Droguen-Handlung käuflich ist. Polirt gewefene Stellen bestreicht man mit flüssigem Gummiarabicum und überlegt sie mit Schaumgold, welche« man mit Watte fest darauf drückt. Da« Schaumgold bezieht man vom Buchbinder in kleinen Büchern.
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Hübsche Ampelpflanzen kann man auf einfache Weise erlangen, wenn man sechs bis acht Samenkörner von wohlriechenden spanischen Wicken in einen Topf legt und die Pflanzen, wenn sie stark genug sind, in die Ampeln mit gutem leichten Boden versetzt. Die Oberfläche sollte dann mit grünem Moos bedeckt werden. Man kann diese Pflanzen lange in blühendem Zustande erhalten, wenn man ihnen zuweilen einen leichten Dungguß gibt und die verblühenden Blumen stets rechtzeitig entfernt. Spanische Wicken verdienen von den Blumenliebhabern als Topfpflanzen eine größere Beachtung, als sie bisher gefunden haben. In England werden sie in blühendem Zustande auch häufig als Marktpflanzen verkauft.
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Kaltflecke aus Kleidern entfernt mau am leichtesten durch Abreiben mit einem mit Eisig getränkten Läppchen; nur muß man die Reinigung bald vornehmen, damit die Flecken nicht zu tief fressen-
Vermischtes.
Ein Schreckensrind. Papa: „Aber Karl, Du bist ja schrecklich faul in der Schule! Da war ich viel fleißiger." - Karl: „Na, laß nur gut sein, Papa, das werde ich meinen Kindern später auch einmal sagens
O, diese Kinder. Tante (als ihr der kleine Neffe einen Blumenstrauß zum Bahnhof bringt): „Ei, ei, der prächtige Strauß, na, der mag was gekostet haben." — Kleiner Neffe: „Macht nichts, Tante, da kommt's dem Papa nicht mehr darauf an, wenn Du nur wirklich abreift."*
Genau- Kaufmann: „Jacob, leg'« Ellenmaß au« der Sonne! Die Hitze dehnt die Körper au« I"


