>lche di« ersten m die Folgen Die glanzlose, heit der Haut der Schminke,
Dr. Clasen hochverdienter icklich auf diese
ist, darf eins einen nicht zu und Schönheit bedeckten Theile rutbefchaffenheit mch die Hände -onnenlicht, vor werden. Des»
Handschuh einen welche bekannt- legen. Ebenso an Sprödigkeit zg Abends beim >zuziehen. Diese und Durchseuch« ichts unter dem siutstrom durch« e Schweißmenge mssrauen tragen häuslichen Arbei« man nur billigen -aut zu erhalten, »erden, wenn sie strebt, ihre volle in und wenn ihr ritig naturgemäß
nchen: Rufe,
n-
Jensen zu unseren Phantasie aber immer mmer ebenso geistvoll -llerlaufbahn, beweist augenblicklich in der ags-Anstalt in Stillt» t> Hest 35 Pfg.) Er
Hansestadt selbst zur amungvoller Schilder» Ichichtlich interessanter fesseln von der ersten bibliothek", in welcher aphieseines SchöpserS, ; gehört, was Jensen c in das Wesen des t, die Aufmerksamkeit hrgang der „Deutsche» egonnen. Die beiden der Römer und „Du Ausgeber der „Gegen»
Geisteslebens sich °c- her Zeit lebhaft zum c „Mosaik" auch N->» t, hat nicht nur an geistigem Inhalt sehr
Kietzm.
18b 3
Nr. 8
----cr-G..----<5^--------2^>---xS-i--w
Antephaltringsblatt zriin Gietzensv Anzeigev (Gsnepal-Anzeigev)
ÄWWKMWWWM M
Donnerstag, den 19. Januar.
Dämon Gold.
Original - Roman von W. Höffer.
(Fortsetzung).
Dann sahen die beiden Herren nach den Böten und gingen schließlich bis zum Dornausr Gebiet, das, obgleich unbewohnt, doch der Gefahr am ehesten ausgesetzt schien. Hier standen mehr als hundert Männer in Arbeit; es herrschte eine fieber« hafte Thätigkeit, die jede Pause, jede Unterhaltung ausschloß.
Ein eigenthümliches, nie vorhergesehenes, ja schauerliches Bild. Grobe, lang herabhängende Matten waren an der Windseite befestigt und hinter ihnen brannten Fackeln mit rothem, blutfarbenem Licht, Funken umherstreuend, lang gebogen vom Sturm wie Schlangen, schwarz überwallt von dichten Rauchwolken, lebenden Wesen gleich, die gegen das Toben in den Lüften ankämpften, hundertfach zu Boden geworfen wurden und sich immer wieder aufrichteten, bald Riesen, bald Zwerge, im flammenden Feuermantel, mit schwarzen Kappen und Kronen von wirbelnden Funken.
Schweigend und rastlos arbeiteten im wechselnden Licht die Männer. Etliche fuhren aus einem entfernten, durch eine Landzunge geschützten Dünengrunde den Sand zum Bau herbei, aber nicht gemächlich in langer Reihe, wie sonst die schwere Arbeit geschieht, sondern laufend, hastig, wie der Mensch dem nahenden Verhängniß ein theures Gut abringt. Andere schaufelten, daß die Geräthe im Tact durch die Lust flogen, den herbeigekarrten Sand zum Damm, während hinter ihnen die Letzten dürre Zweige tief hineintrieben und miteinander verflochten. Neuer feuchter Sand fiel wie ein Schleier über das Gewebe; eine Thätigkeit wie in einem Ameisenhaufen herrschte überall.
Hans Adam deutete auf das weitgehende Feld, für dessen Schutz der Damm errichtet wurde. „Junge Tannen," sagte er. „Der Verlust wäre zu ertragen, nicht wahr?'
„Der? — Ja- Bis Weihnachten fristen die Stämme ihr Dasein und dann könnte ich sie schlimmsten Falles verkaufen, aber die Kosten für den Wall? Seit sechs Monaten lasse ich daran arbeiten, so daß bis zum November Alles fertig gewesen wäre. Nun kommt der Sturm schon im Anfang des Septembers — das bedeutet wieder einen Verlust von Tausenden."
„Wieder, Erich?"
Der Andere wandte den Blick. „Die schlechte Ernte", setzte er mit unsicherer Stimme hinzu.
Hans Adam seufzte, über sein schönes Gesicht flog ein augenblicklicher Schatten.
„Wüßtest Du, welche Sorgen auf meinen Schultern lasten, Erich! — Federleicht müßten mir zebn- oder zwanzigtausend Thaler erscheinen. Freue Dich, Du sitzest im sicheren Wohlstand, aber ich —" , r t
Und dann brach er ab, als sei schon zu viel gesagt worden. „Ich will nach Hause, Erich, es ist möglich, daß Willi- bald heute Abend noch kommt. Gute Nacht! Du solltest Dir die Sache nicht so sehr zu Herzen nehmen."
Der Gutsbesitzer blieb stumm; die Aufregung drohte chn zu ersticken. Wäre es nicht seine Pflicht gewesen, dem bedrängten Jugendfreunde Alles zu sagen, ihm das Geld auf den Tlsch
^Er"konnte sich damit eine längere Frist erkaufen, konnte Zeit gewinnen und aufathmen. Wer mag denn wissen, was späterhin geschieht, wie sich die Dinge in Zukunst gestalten?
Aber das Opfer war schwer, beinahe unmöglich. Es bedeutete nicht mehr und nicht weniger als eine ganze Existenz. Von einem Tage zum andern wurde es hinausgeschoben.
„Du", sagte Hans Adam, als er das blasse Gesicht und die zusammengepreßten Lippen seines Jugendfreundes sah. „Du, wenn der alte Aßmann in Frankfurt wirklich eine halbe Million hinterläßt, dann ist mir nicht allein ausgiebig geholfen, sondern ich kann Dir auch eine beliebige Summe leihen — zinsfrei natürlich! — bis Du sparsamer . Kerl Alles wieder eingeholt hast. Laß nur den Kopf nicht gleich hängen, hörst Du?"
Und mit einem nochmaligen „Gute Rächt!" sprang erden Weg links hinauf durch die Tannenschongng und von da zur Fahrstraße. Wie betäubt sah ihm Erich nach.
„Hans Adam! Höre mich, Hans Adam!"
Aber der Sturm verschlang deu Laut. Hatte da« Ge- ständniß wirklich aus Erich's Lippen gelegen, so war es jetzt wieder zurückgedrängt in's Herz, tiefer vielleicht als zuvor.
Von der Seite her näherte sich Peter, der biedere Rosse- lenker, seinem Gebieter. „Herr, sehen Sir doch einmal."
Ja der vorsichtig geöffneten Hand blitzte ein Goldstück, eine wirkliche und wahrhaftige Doppelkrone; Peter schmunzelte vergnüglich, aber er sah auch wieder aus wie Jemand, dem es nicht recht geheuer ist, der sich bereit hält, zu jeder Stunde Fersengeld zu geben.
„Ist das richtiges, wirkliches Gold, Herr?"
Erich nahm die Münze und legte diefelbe dann nach kurzer Prüfung wieder in die Hand des Kutschers zurück.
„Natürlich ist das eine vollwichtige Doppelkryne, Peter. Hast Du das Ding hier im Sande gefunden?"
Der Bursche pfiff durch die Zähne. „Weit gefehlt, Herr. Die Dame hat mir's geschenkt Sie wissen, die wir neulich aus dem Schlamme zogen. Sie ist hier."


