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Stiefel, viel- „Wo denken
Dämon Gold.
Original - Roman von W. H ö f s e r.
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gleich Ihr npagnie an
(Fortsetzung).
Fünftes Kapitel.
In dem kleinen, epheu-umrankten Hause an der Berglehne herrschte eine gedrückte Stimmung. Die beiden Frauen sahen einander mit sorgenvollen Gesichtern an und jedesmal, wenn Willibald zur Bank ging, sagte Mieze: „Irgend etwas quält ihn. Weshalb er es mir wohl verschweigt?"
Die alte Dame tröstete ihre Schwiegertochter,^obwohl alich sie selbst keineswegs ruhig war.
„Es sind die schrecklichen Ereigniffe auf Moldt, welche ihn so sehr bekümmern," antwortete sie. „Du weißt, wie herzlich er den armen Baron bedauert, wie viel er von ihm hält "
Frau Mieze schüttelte dann wohl den Kopf. „Das allein konnte ihn nicht so quälen, Mama. Er ist ja wie verwandelt! Man spricht mit ihm und er hört kein Wort; man reicht ihm, was er zu erhalten wünscht, aber er sieht es nicht."
Die alte Frau entfaltete ein Zeitungsblatr. „Da steht wieder spaltenlang nichts Anderes, als lauter Vermuthungen über die räthelhaften Ereigniffe auf Moldt," sagte sie voll Empörung. „Wie sehr das den Baron verletzen muß!"
„Ist nichts Neues dabei?" fragte, sich gewaltsam beherrschend, Frau Mieze.
„Ich will Dir vorlesen, Kind."
Mama suchte die betreffende Stelle und las wie folgt: „Gestern hatte Baron Moldt, dessen Schwägerin Fräulein Aß« mann und das Dienstpersonal des Hauses ein erstes Verhör zu bestehen. Es ist constatirt, daß die Baronin an Vergiftung gestorben; also erübrigt noch, festzustellen, ob es sich hier um Mord oder Selbstmord handelt- Ein wahrhaft unsinniger Verdacht streift dabei die junge, liebliche Schwester der Verstorbenen, der indessen in der Person ihres Vormundes ein sehr energischer, thatkräftiger Vertheidiger zur Seite steht. Herr Wolfram, der Besitzer von Dornau, hat das Recht beansprucht, seine Mündel in die Verhöre begleiten zu dürfen, was ihm auch, da noch keine Anklage erhoben ist, bereitwilligst gestattet würde. Unsere lebhaften Sympathien folgen dem unerschrockenen Manne, der hoffentlich Mittel und Wege finden wird, die Spinnennetze der Verleumdung mit kräftiger Hand zu zerreißen und eine allgemein geachtete und verehrte junge Dame von so schmählichem Verdachte zu befreien."
„Das ist Alles?" fragte Mieze.
„Hier unter „Neues aus Moldt" steht noch ein Satz:
Anklagen sind bis jetzt nicht erhoben worden. Die Ergebnisse der Verhöre bleiben vorläufig Geheimniß. Es scheint, als ob Herrn Wolframs Bemühungen vom besten Erfolg gekrönt find. Bravo."
„Wie wäre es anders möglich?" rief Mieze. „Ruth, das sanfte, herzige Geschöpf, eine Mörderin und noch dazu ihrer eigenen Schwester! Welch' ein unglaublicher Gedanke!"
„Sieh' doch einmal hierher," bat in diesem Augenblicke die alte Dame, „ist es nicht Willibald, der da die Straße heraufkommt?"
Ihre Schwiegertochter eilte an das Fenster. „Wahrhaftig, er ist es! Und zu dieser Stunde? Mein Gott, Mama, was kann das nur bedeuten?"
„So beruhige Dich doch, Kind, Du siehst aus, als sei ein Unglück geschehen."
„Das ist auch so, Mama, sicherlich, es ist so- Ich kann mich da ganz unmöglich täuschen — Willibald hat ein Geheimniß."
Sie flog ihrem Manne entgegen und kam bald darauf wieder mit ihm in das Wohnzimmer zurück. „Willibald fühlt sich nicht wohl, Mama, er will heute zu Hause bleiben."
Die alte Frau sah mit prüfendem Blick in das blasse, veränderte Gesicht ihres Sohnes. „Doch nichts Ernstliches, mein Junge?" fragte üe in ihrer sanften Weise.
Seine Stimme klang matt und tonlos. „Nein, Mama, ich denke nicht. Weshalb seht Ihr mich denn so sonderbar an? Ich habe Kopfschmerz, das ist doch nichts so Merkwürdiges?"
„Gewiß nicht. Du solltest bei der kalten, klaren Luft einen recht weiten Spaziergang machen, mein Junge."
„Das will ich auch," nickte er. „Nein, danke, Mieze, keine Cigarren — ich mag heute nicht rauchen."
„Soll ich Dich begleiten?" fragte halb weinend die junge Frau.
„Ein anderes Mal, Liebe. Ich möchte zu weit gehen."
Er küßte wie gewöhnlich die Beiden, welche ihn so zärtlich liebten, und dann eilte er fort, geraden Wegs nach Moldt. Ein Pferd stand in einem Wirthshause vor der Stadt schott bereit, und so war der kurze Weg sehr bald zurückgelegt. Hans Adam sah vom Fenster aus den Reiter herankommen und hatte ein Gefühl, als werde ihm die Kehle zusammengeschnürt.
Sollte er den Besuch abweisen lassen?
Schon griff seine Hand zur Klingel, aber auf halbem Wege hielt sie doch inne. Was half der Aufschub? Willibald würde wiederkommen, bis er Zutritt erlangt hatte, immer wieder — er mußte es sogar.
Und dann sahen zwei blasse Gesichter einander an. „Nimm
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1883.
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Samstag, den 18. Februar.


