1893,
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Samstag, den 2. December.
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Anterhaltungsblatt jum Gietzenrr AnzeigsN (G«nsval-Anzrig«v)
Dunkele Mächte.
Novelle von H. v. Limpurg.
-—.—. (Nachdruck verboten.)
Draußen im Walde blühten am Fuße der Bäume Anemonen und Leberblümchen, Helle, goldene Sonnenstrahlen drangen hinein in das lauschige Dämmern und mit klaren, klugen Aeugelein lugte aus den Blätterkronen ein Eichkätzchen hervor auf 'die beiden hohen, schönen Gestalten, die dort standen, welt- vergesien, Hand in Hand. Reine, unendliche Liebe sprach aus den Blicken Beider, aber auch ein tiefer Kummer, ein Weh, das keine Linderung zu kennen schien.
„Therese, mein Lieb'," sagte tiefbewegt der stattliche, etwa Anfang der Dreißiger stehende Mann und legte den Arm fester um die Schultern des schönen Mädchens. „Du bist mein von nun an bis in Ewigkeit, was immer die Menschen auch sagen mögen!"
„Ja, Arthur, so Gott mir helfe, Dein mit ewiger Liebe und Treue!" entgegnete das blonde, liebliche Wesen und hob die blauen Augen zu dem Geliebten auf, „wie sollte ich jemals aufhören, Dich zu lieben! Eher möchte mein Athem vergehen und mein letzter Blutstropfen verrinnen! Du weißt — daß ich Dein bin."
„Meine Geliebte," gab er tief erschüttert zurück und küßte ihre Stirn und ihre blonden Flechten, „weißt Du aber auch, was es heißt, Dich mit mir, dem bürgerlichen Arzte, zu verloben, während ein fürstlicher Freier schon bei Deinem Vater um Dich wirbt?"
„Was hilft mir Stammbaum und Wappenschild ohne Glück, ohne Liebe?" entgegnete sie innig und lehnte ihr Köpfchen an seine Schulter. „Laß den Fürsten Sereco kommen und um mich werben, ich bleibe Dir doch allein treu, mein Arthur."
„Dein Vater wird es nicht zugeben. Ich bin arm, Therese, und stehe erst im Beginn meiner ärztlichen Praxis."
„Was schadet da»? Meinst Du, ich wäre so verwöhnt, daß ich nicht Dir zu Liebe mich in schlichte Verhältnisse schicken könnte? O, Arthur, wie wenig kannst Du Frauenliebe ermessen! Sie reicht so weit und weiter noch, als der Himmel reicht."
„Therese, die meine ist ihr gleich; ich könnte sogar, wenn es Dein Glück erforderte — entsagen."
„Sprich nicht so, Geliebter," fuhr das schöne Mädchen jäh empor, „nein, das könnte ich nicht. Dir entsagen, an dem ich mit allen Fasern der Seele hänge! Es wäre mein Tod!"
„O, Kind, es stirbt sich nicht so rasch, und ich sehe trübe in die Zukunst unserer Liebe."
„Pessimist, der Du bist, Arthur," schmeichelte die junge Dame, ihm das Haar aus der Stirn streichend, „weshalb die dunklen Schatten aufsuchen, wo doch die Sonne so hell um uns scheint und der Himmel freundlich auf uns niederblickt. Rein, nein, ich lasse den Muth nicht sinken, Fürst Sereco wird ab- reisen, beladen mit einem zierlichen Körbchen, und meine Eltern werden ihr einziges Kind nicht unglücklich machen wollen."
„Ich — kämpfe mit mir, ob ich meinem Vater von unserer Liebe erzählen soll."
„Dem Herrn Oberförster! Ich habe von Kind auf große Ehrfurcht vor ihm gehabt, aber — ich fürchte, daß er — daß er —"
„Daß er sagen wird," ergänzte Arthur Fels tief ernst: „reiße diese Liebe zu der hochgeborenen Gräfin aus Deinem Herzen; die Tochter unseres Patronatsgrafen kann nimmermehr Dein Weib werden, es sei denn — mit dem Fluche ihres Vaters." v
„Unsere beiden Väter sind streng, wenn auch sonst völlig verschieden; der Deine hat dabei doch ein edles, warmfühlendes Herz, während Papa nur an sich und seine Ahnen denkt."
„O, Therese, wie glücklich macht mich Deine Liebe — und doch, wie unglücklich können wir dadurch werden!"
„Leid und Roth bindet oft fester, als Glück und Sonnenschein, Geliebter," erwiderte ernst und würdig die junge Dame. „Sei unbesorgt, ich werde fest und treu stehen zu Dir und da» uns erkämpfen, was unsere Herzen ersehnen. Darf ich meiner Mutter Alles sagen?"
„Es ist nicht nöthig, Therese," rief jetzt eine bewegte Frauenstimme, und eine ernst und vornehm blickende Dame trat heran, „ich habe schon Alles vernommen — zu meinem größten Schmerz!"
„Frau Gräfin," rief der junge Arzt und trat, ohne There- sens Hand loszulassen, zu der Schloßherrin Gräfin Weilern, „Sie werden mich hassen und verurtheilen, daß ich meines Empfindens nicht Herr geworden bin und Therese meine Llebe gestanden —" ..
„Hassen, niemals, Arthur," erwiderte die Dame, ihm die schlanke Rechte darbietend, „dazu habe ich Sie von ,eher zu lieb gehabt. Rur tief beklagen muß ich Eure Liebe, — denn sie ist leider hoffnungslos -"
O, Mutter," lief Therese außer sich, „sprich nicht so! Knicke nicht Deines Kindes Lebensglück mit einem einzigen Worte. Papa wird sich schließlich erbitten lassen."
Das glaubst Du selbst nicht, Kind," seufzte die Gräfin, Dein Vater ist ein adelsstolzer Mann, der für die einzige Tochter schon einen Gatten ausgewählt hat. Aber, meine Lieben, denkt nicht, daß ich dar Wort „Entsagung" so leicht


