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tcI (Fr. Chr. Pictsch) in G'chrrr.
vergangen, daß aus deutschem Boden zum ersten Male l ble Kartoffel gepflanzt wurde. Es geschah dies du. ch den Botaniker Carolus Clusius, welcher in Wien mit de? Aufsicht der kaiserlichen Gärten betraut war. Clustus hatte von Philippus von Sten), dem dama« liaen Bürgermeister der Stadt Mons im Hsnnegau, zwei Knollen der Kartoffel und eins Frucht dieser zugeschickt erhalten, pflanzte sie im Anfang des Jahres ÄnffÄ»” Siu" di- ihr«
X***Ä*Ä rum nlantarum historia“ und spricht ClusiuS am j Schlüsse die Ber.nuthvng aus, daß die Kartoffel wahr- I fcheinlich schon den Ziten bekannt gewesen sei. Heu.e, | roo jedes Kind in der Schule erfährt, daß die Kar- löffel von Franz Drake von Amerika nach Europa 2'Lt worden ist, möchte man vielleicht über diesen kleinen Jrrthum des Clustus lächeln, der indessen wohl m entschuldigen ist. Denn gewiß wußten nur die Nik^nitiffen aeleürtsn Leute der damaligen Zert um die i amerikanische Abstammung der Kartoffelpflanze, auch «ft fimp.it die damaligen Botaniker an, d-e Alten hätten alle eristirenden Pflanzen gekannt und wohl auch iS-
L;« Kartoffel mit einer vom griechischen Ph'wwpyen Theophrastos beschriebenen Pflanze „Arachnide zu identificiren.
Nebriaens steht die allgemein verbreitete Annahme, der berühmte & DraZ die Kartoffel zuerst
toaction: A. Scheyda. - Druck und Berl-g
dern nur die bekannten grünen Knollen der Staude servirt wurden. Die letzteren wurden noch dazu schön mit Mucker und Zimmt bestreut, aufgetragm und da ist 88 freilich erklärlich, wenn der zeitgenösfüche Chro- L ,u H--MU Miß. daß w ft-md-Im* d« Tischgenoffen gar nicht sonderlich geschmeckt habe
<stn Deutschland wurde die Kartoffel durch den schon mehrfach erwähnten Clustus weiterverbreitet, obne daß es jedoch mit dem Anbau besonders voran- gchen wollte; vielfach hielt man Kartoffetfruchi als höchstens zum Viehfutter geeignet. Erst im An , [ sana des 18. Jahrhunderis lernten die deutschen Bauern die Kartoffel ihrer wahren Beseutung nach mebr'würdigen und ging deren Anbau nun in etwas i k^rnllsrem Tempo vor sich. Besondere Verdienste um die'Verbreitung des Kartoffelbaues erwarb sich Friedrich der Große, der hierbei allerdings vielfach mit Gewalimaßrsgeln geigen bi- Bauern vorging; doch «nm allaemein wurde der Kartoffslbau in DuUtjch land erst, nachdem dis reine Brachwirthschaft m den Gegenden, wo dieselbe bis dahin vorgewaltet hatte, !geschafft worden war. Heute ist die Kartoffel eines r wichtigsten Culturgewächse, gleich wichtig für die indmirtbfchast, für die Ernährung des Menschen und e Technik und findet sie sich in Island so gut wie n Cav der guten Hoffnung, in Neuseeland wie in bina in Indien wie in Griechenland. Vielfach be- wpft r?nd geschmäht als einseitiges Nahrungsmiitel, t die Kartoffel dennoch ein stehendes Gericht auf der stch n wi auf der dürftigen Mittagstafel geworden,
eauemss Begleiter anzufchließen. Und wenn man ihr
’S s ÄftX'SS ffimtttd besitzt und diese ihrs Bedeutung wird man LLrikauifchen Knollenfrucht schwerlich je rauben können. ■ ■
Kmnorrilsches.
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kWSlMSSSSS’« Q,„rt„. cva miffen S', Euer Gnad'n, er ir , nü'eltt’c von die Besten und auch nit g'rad i ult« SwÄ . • * 6'
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