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gewesen Sie haben mir den Vater ersetzt und nie nie werde ich dies vergessen!"

So bleib' hier!" rief der Doktor hastig, mit Mühe seine Erregung zurückhaltend.Bleib' hier, Paula", fügte er mit milderer, weicherer Stimme hinzu,ich will ja Aller Alles ausbietrn, um Dich glücklich zu machen!"

Ec erfaßte ihre Hand. Sie ließ sie ihm, ohne zu bemerken, wie fieberhaft heiß die seinige war.

Hugos Vater steht allein in der Welt da", sprach ste.Er wünscht, daß ich zu ihm komme, und rs ist Pflicht für mich, seinen Wunsch zu erfüllen und ihn, so viel es in meinen Kräften steht, den schweren Verlust vergessen zu machen."

Prell schwieg. Er hatte die Lippen aufeinander gepreßt, fest, unheimlich fest. Seine Brust athmrte | schneller, sein Auge glühte.

Paula Du darfst nicht fort", sprach er mit hastiger, bebender Stimme.Du darfst mich nicht ] verlasse» Du Du bist der einzige Wunsch ; meines Lebens ich liebe Dich, Paula, liebe Dich | glühend, heiß werde mein mein!"

Er hatte sie mit dem Arme umfaßt, er wollte sie an sich ziehen.

Erschrocken wandte sich Paula von ihm ab. Sie blickte in sein glühendes Auge und Bangen er- faßte sie.

Herr Doktor!' rief sie ängstlich.

Werde mein mein!" wiederholte Prell, in­dem er sich vor ihr niederwarf und ihre Hände erfaßte.Schon lange liebe ich Dich ich kann ohne Dich nicht mehr leben. Werde mein, Paula, und auf den Händen will ich Dich tragen. Du allein sollst hier herrschen, jeden Wunsch will ich Dir erfüllen ich kann es ich bin reicher» als Du glaubst! Ich will mit Dir fortziehen von hier, wenn Du es wünschest Alles will ich thun nur sprich das eine Wort aus, daß Du mein wer­den willst!"

Erschreckt, verwirrt wollte Paula emporspringen er hielt sie fest mit beiden Händen. Immer leidenschaftlicher leuchteten seine Augen, immer heißer wurde sei» Athem.

Ich lasse Dich nicht" rief er,sprich, daß Du mein Weib werden willst sprich!"

Gewaltsam riß sich Paula empor, Angst er­faßte sie.

Nie nie nie!" rief sie.

Nie?" wiederholte Prell und auch er sprang empor.Nie sagst Du! O Du mußt mein werden. Du sollst es, Paula! Nicht vergebens will ich diese Liede diese Leidenschaft in mir nieder­gekämpft haben Du mußt mein werden mein - Weib!"

Er umschlang ste mit beiden Armen ungestüm, leidenschaftlich.

Herr Doktor!" rief Paula, und suchte sich ver­gebens aus seinen Armen zu befreien.

Ha, ich lasse Dich nicht!" rief der Mann, bei dem die so lange zurückgehaltene Leidenschaft nun

jede Fessel gesprengt hatte.Ruse nur wir sind allein im Hause. Ich lasse Dich nicht, wein bist Du mein!"

Fester zog er ste an seine Brust.

Nammlosr Angst hatte sich der hilflosen Mäd­chens bemächtigt. Da raffte st? alle ihre Kräfte zu­sammen und stieß ihn von sich er taumelte zurück an das Fenster. Von der Angst getrieben, sprang Paula zur Thür, riß ste auf und stürzte fort, durch die Thür in den Garten.

Sie wußte selbst kaum, was sie that, oll-in sie Härte den Doktor hinter sich er verfolgte sie und schneller eilte sie weiter in dm Pirk dem Holze zu. Näher und näher Härte sie ihren Verfolger kommen, sie hörte seinen lauten Athem, fast hatte er sie schon erreicht ihre Angst wuchs da er­blickte sie die Gestalt einer Mannes an einen Baum gelehnt im Parks; sie stürzte auf ihn zu und mit beiden Händen sich an ihn klammernd, rief ste: Ritten Sie wich schützen Sir mich!"

Schon hatte auch Prell sie erfaßt. Ec hatte den Mann nicht erblickt erst jetzt sah er ihn und erschreckt stand er still.

Wer sind Sie?" rief er mit vor Aufregung zitternder Stimme.

Ich bn es!" erwiderte der Mann ruhig er trat einen Schritt vor und der Polizei-Commiffär Körber stand vor Prell.

Unwillkürlich wich dieser zurück seine Fassung schwand, indeß nur für einen Augenblick. Mit allen Kräften raffte er stch zusammen.

Was wollen Sie hier?" rief er.Wie kom­men Sie hierher?"

Körber war ruhig. Ec ahnte schon, was vorge- i fallen war-

Ich wollte Sir besuchen, Herr Doktor", ecwi- ! decke er.Ich hatte Einiges mit Ihnen zu sprechen."

Hier hier!" rief Prell.

Nicht hier", entgegnete Körber mit derselben < Ruhe.Ich kam von Alldorf zind habe mir nur \ erlaubt, den kürzeren Weg durch Ihren Pirk einzu- i schlagen da rief Fräulein Braun mich um Htlfe'-an."

Ich muß mir für die Zukunft jede» Betreten meines Parkes ohne Eclaubnitz verbitten", fuhr Prell = auf.Paula folge mir in's Haus!" fügte er ! streng, befehlend hinzu.

Paula hatte noch immer den Arm des Com- i missärs fest umklammert. Sie zitterte heftig. Zu i sehr hatte die Leidenschaft des Doktors sie mit Angst ; erfüllt.

Schützen Sie mich!" rief sie leise Körber zu.

Folge mir in's Haus, Paula!" wiederholte Peell s noch einmal mit derselben Strenge.

Herr Doktor, ich weiß nicht, was vocgefallen ! ist", sprach Körber,allein Fräulein Braun hat mich $ um Schutz gebeten, ich werde mir deshalb erlauben, « ste zu begleiten."

Sie, Herr!" rief Prell heftig.Entfernen Sie stch aus meinem Eigenthum."