322
U
viel-
.,@8
tettibett ßättbett Qit I’—h-o »—- ,
setzte, und als der Italiener näher kam, schaute er mit überraschtem Ausdrucke zu ihm auf.
Palestro zog mit außerordentlicher Höflichkeit seinen Hut und fragte den alten Mann •
, Braucht Ihr vielleicht einen Gärtnergehilfen,
I I v^dert l Und gchern, als sein alter Hund, den * er früher so lieb gehabt hatte, bellte, stieß er das arme Miet mit be» 8»"l 34 Jf>“
______.1 _ihnt moYnfn.''
"Fünf Jahre. Aber selbst dieser lange Zertraum bätte ibn nicht gar so schlimm verändern müssen. STA & « die Geschichten, die ich i m zu erzählen pflegte von Verzauberungen. Es scheint fast, als ob irgend eine böse Fee — wenn man an solches Zeug glauben könnte - unser» Master Guy in diesen Menschen verwandelt hätte!
Palestro'» Gesicht erhellte sich plötzlich. Die ahnungslosen, leicht hingeworfenen Worte des al en Gärtners übten eine «roße Wirkung auf den schlauen Italiener — dis Ahnung der eigentlichen Wahrheit dämmerte in ihm auf.
„Ich hab'«", sagte Palestro zu sich selbst. „Ich will diesem feinen, jungen Manne die Larve vom Gesicht reißen — ich will ihm sagen , daß er nicht i der ist, für den er sich ausgiebt, daß er eine» An» i deren Reichthum verzehrt, die Würden und Ehr.n
®£r5Dft» Herz des alten Luke erwärmte sich sofort 1 sür den unheimlichen Eindringling. Er war den arößteu Theil seines Leben» hindurch Obergärtner auf dem Schlöffe gewesen und klagte stet» darüber, Nnü hia iünaeren Leute jetzt nicht mehr die Ehrerbie- XXnpoüew Alter hätten wie einst. Es schmeichelte ihm daher sehr, daß Palestro sich mit seiner Bitte so höflich an ihn und nicht an den | zweiten Gärtner gewendet hatte, welcher jetzt eigent- | liä die Aufsicht über die Gärten führte. 6
$, Ich weiß nicht", bemerkte er, den Fremden \ freundlich anschaumd. „Ihr seid Ausländer, nicht 5
Exichreiber und er stützte seinen Kopf in dieHände. Die Geschichte der geschwätzigen, eir.fältigen Park Hüterin bestätigte ganz genau, was Lowder ihm ge
wahr? Ich halte nicht viel von den aurländischen Gärten. Gebt mir den guten, altengtrschen S^yl, aber ich sürchte, den werden wir nie wieder zurück- bekommen. Die Welt ist da» nicht mehr, wa» sie einst war. Was versteht Ihr?"
„Ich kann Alle» thun, was Ihr von mir verlangt, H:rr. Ich würde Euren Anordnungen gewiß "^^Jch^wolltt^wir hätten eine Beschäftigung sür Euch", sagte der alte Luke in seinem »"ternben Tone. Aber wir haben wirklich kein«. Es ist jetzt Winter und e» stnd daher nur die Treibhäuser zu beabsichtigen. Nein, ich fürchte, daß wir keine Beschäftt« 0Utt?,‘ÄS$ könnte ich im Hause eine Stelle bekommen", sagte Palestro, stch sorglos an eine ä Marmor,Urne lehnend, deren Seitsnwände mit dunk- lem Weinlaub umrarkt waren. „Ich war fchon
Goutier - «tal Wtbtau<6t d-r junge Mylord einen Kammerdiener?
„Vielleicht", stimmte der alte Luke in brummendem Tone zu. „Aber ich kann Euch darüber keine Auskunft geben, mein Freund. „Herr Guy hat nur ein einziger Mal mit mir gesprochen , se" er n°ch Hause gekommen ist und sonst pflegte er doch den alten Luke so gern zu haben I Ich habe er immer gesagt, daß die ausländische Erziehung und die Reisen ihn verderben werden. Er ist nicht mehr derselbe Mensch, seit er zurückgekehrt ist."
Ein rascher Blitz schoß aus den Augen de« Ex- schreibers. Es war sichtbar, daß er die letzten Worte buchstäblich auffaßte.
I Nicht derselbe?" rief er au».
i Nein I Er ist so verändert, al» ob er ein ganz -anderer Mensch wäre! Er ist fo ^etbot unb schweigsam, al» ob er em Grhetmniß mit sichhemm
I Er hat keine freundlichen Worte für mich,
?Qßi Aber wenn dar Aller wahr ist", dachte er, „warum schaute er so schuldbewußt drein? Warum karrte er den Blödsinnigen so entsetzt an, al» ob er sich vor ihm fürchtete. Warum bot er mir ein1 fo fürstliche» Jahresgehalt an, nur um. rhnvon,dem lAesundbeitszustand de» armen Rersebrglerters rn Kenntniß zu erhalten? Hier liegt ein Geheimnrß zu Grunde; aber worin besteht er? Ich muß es wffsin, ick kann mit dieser Geschichte niemals zu Giuditta zurückkhren "—sie würde mich ob ihre- Mißerfolge- verhöhn ö0$ Giuditta — vereint mit seiner eianen Habsucht — drängte ihn, seine Forschungen maiter foihuftbett. Nach einer kurzen dleberlegung S eÄ &le, b.6 et to »lebet W W- unb fragte, als er seinen Uebertod anzog.
„Braucht man vielleicht irgend einen Dimer im Schlöffe, Signora — einen Kammerdiener vier Auf- ieber. oder sonst etwa» dergleichen?"
„Ich weiß e» wahrhaftig nicht", entgegnete die Parkhüterin, auf welche der Schreiber emen an- genehmen Eindruck gemacht hatte. „Ihr könnt leicht auf da» Schloß gehen und dort fragen.
„3$ will e» thun", antwortete Palestro. kann nicht» schaden, wenn ich'» versuche!
Die Frau gab ihm einige Andeutungen und öffnete dann eine Thüre, die nach dem Trr.silian- Karten binau»ging. Der Italiener lüftete fernen Hut, bot ihr einen freundlichen Abschied und schlug einen Seitenweg ein, der zu dem Schlöffe dahinsührte.
Er war in der Nähe der großen, alten 6«^»*
Hauses angekommen unb ging ««fmÄS ! trüge. Er hat keine treunon^en i«‘ “7» zu, als er den alten Luke, den Obergättner, erblickte, | nug ’ ^cht einmal Blicke. O, er rst sehr der wie man sich erinnern wird, von seiner emen । t j v_ t, nl» sein alter Hund, den
awuu, mit Lomber eineu fo ungWen Elm
I StofMuer »atonrt‘röitb aus ihm wetbeu.- tctilbcn 9 w’AVt&T lKn sLame er I “ „Er war wohl viele Jahre fort?"


