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(Nachdruck verboten.)

Aie Grdöeere.

Von H- Salchow.

Redaction: A. Scheyda. Druck und Verlag der Brühl'sch-n Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.

der 'anderen Überschaute man die schönen Gärten, 1 breites einen der fünf größten Staubfäden, die in welche TressiliaN'Lof umgaben. Mei Reihen auf dem Kelchrand postrrt stnd. Oben

Die-Frau rückte einen Stuhl in die Kamin-Ecke, I an ihren Kölbchen gehen fte auseinander, unten an

Palestro legte seine Oberkletder ab und streckte stch den Fäden nähern ste sich dagegen und bilden so

behaglich in dem Feuerscheine aus, indem die Park, einen spitzen Winkel, m welchem wieder, etwasnach

Hüterin den Sitz wieder einnahm, den sie bei seinem j innen zu, den in dem Mittelpunkt der Bluthe m

Klausen verlasien batte. I einem Büschel aneinander gereihten Pistillen geneigt,

Klopfen verlasseStaubfäden stehen, fünf große, wett hervorragende (Fortsetzung sotgr. I uni) neben jedem großen em ganz kleiner, wodurch

___________ I die Blüthe einen überaus reizenden Anblick gewährt.

I Die Wurzel der Erdbeerstaude hat eine braune Färbung, ist mit starken Fasern besetzt und erscheint an ihrem Ende wie abgebissen. Sie treibt lange Fäden (Ausläufer), welche glatt an der Erde hin­laufen und wieder Wurzel schlagen, woraus sich neue

------- I Stöcke bilden.

(Nachdruck verboten.) I Unter den verschiedenen Arten der Erdbeere ist Erdbeer haben den Namen, dieweil solche Blüm- es unzweifelhaft die Walderdbeereaatn lein bald auff der Erde aufstoffen, weil diss Kraut welche zuerst kulttvirt worden, stesindetstchin gan so niederig auff der Erden wächst", sagtChimicus Europa unb <einemt Mal von: 9iorb

Rabannes Povv zu Kobura in seinem 1625 zu Leipzig j einen wagerecht ausstehenden oder zuruckgekrummten X"ÄS', barira,n bi. K.im.r FruchM» mit m.ifl '*5 5», des Deutschen Landes, auf dem Liecht der Natur auf sonnigen Stellen tm Walde. Blattstiel und nach rechter art der Signaturen der himmlischen ! Stempel sind mit wagerecht ^stehenden, die Bluthen- Einfließunq nicht allein beschrieben, auch darinnen \ stiele dagegen fammtlich oder doch die seitlichen mit ungezeiaet wird, unter welchem Planeten, unter welchem i angedrückten oder aufrechten Haaren ausgestattet,

2^01 auch in welchem Gradu ein jedes wodurch sich diese Art von der Hochstengeligen Erd- Kraut stehe sondern wie man es nicht allein aus I beere (Fragaria datier Ehrh.) unterscheidet, d.ren £ SignXS eSX trau, .in i-d.s Bl-ttM. Simg-i ,md BMH-"si..i mtt .g sraut in gebrauchen, und wie viel ein jedes Kraut | abstehenden Härchen besetzt sind. Diese Spezies Senatoren in M 6abe " kommt mehr in den Gebirgsgegenden als in den

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feWsÄÄSÄ'**}*.® feit der ganzen Pflanze und ihrer einzelnen Theile. I die Behaarung rote bet der Walderdbeere ist. Z . Betrachten wir zunächst ihre Blätter, so finden wir, I der erstgenannten Spezies (F. vesea) gehört serner daß dieselben auf mehr oder minder langen Stielen j die sogenannte Monatserdbeere, welche^thetlsjrothe, sitzen und alle aus drei Blättchen von eirunder I theils weiße Fruchte tragt und namentlich deshalb <korm lusammenqesetzt sind. Ihre Ränder zieren | sehr geschätzt ist, weil sie den ganzen Sommer über Ue Mmchen und der Eckzahn ist jedes Mal der reife Früchte liefert. Eme Abart der Hochstengeligen länaste^ aber auch der Schwächste. Auf der oberen I ist die Vierlandererdbeere mit großen und äußerst SSSäää «««¥» äiWJ: &5W Ä SJS S« WÄÄ- ?n ^inm Ähn endigen Mitte oder Ende Mai ausgezeignete Virginische Erdbeere (F virgimana). treibt die Erdbeere die ersten Blüthen von zartester I Ein Jahrhundert später wurde die Chilenische ( Weiße. Der zehnspaltige Kelch ist aus fünf schmäleren I chilensis) eingeführt und 1759 die Ananaserdbeere und fünf bretteren Blättern gebildet, welche abwechselnd I aus Süd-Amerika (F, granehflora), deren Ries«

Sanfi Moenunbvon denen die schmalen arten jedoch nicht mehr in gleichem Maße den aromatt- über die Mitteles Blumenblattes hinlaufen, die ! schon Geschmack der Walderdbeere besitzen. Eswnr breiteren zwischen beiden aber so stehen, daß deren I zu weit führen',' wollten wir die übrigen ^oiten, beide Ränder bedeckt werden. Je ein schmales Kelch- I die sich alljährlich noch vermehren, hier nan blatt deckt zugleich einen der fünf kleinsten und ein I auffuhren.