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Doch da kam sie!"
Redactiönr A. S'cheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schm Druckerei (Fr. Chr. Piet-scy) in Gießen.
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„Freilich; ich erkundigte mich sofort nach dein Namen und den Verhältnissen der beiden Damen und erfuhr, daß es eine Frau Witten mit ihrer ; Tochter aus Stockholm und daß sie vor allen Dingen ; sehr reich seien. Die Tochter, so theilte man mir
„Wer denn?"
„Hört nur. Am Mittag des dritten Tages bekam ich zwei neue Damen, Mutter und Tochter wie es schien, zu sehen. Sogleich wollte ich sie hei- rathen."
„Die Mutter?"
„Die Tochter selbstverständlich, denn die Mutter könnte schon beinahe meine Großmutter sein. — Jetzt will ich Euch das Mädchen beschreiben. Sie war von großer, stattlicher Figur, hatte natürlich ein hübsches Gesicht, große blaue Augen, schwarzes Haar und eine allerliebste Gesichtsfarbe."
„Mit einem Wort eine Venus, nicht wahr?"
„Wer von uns nun den Reiseplan ausführen soll, das mag das Loos entscheiden. Wir könnten ja auch allerdings einfach Jemand bestimmen, aber da das Weiberherz ein Ding ist, welches nur ein in solchen Sachen erfahrener Mann beurtheilen kann, wir aber diese Erfahrung nicht haben, soll besser das Loos ihn bestimmen. Wir wollen darum Susanne, unsere hübsche Kellnerin, rufen, damit sie die
„Nun", entgegnete dieser, „soweit habe ich es nicht bringen können. Ich werde Euch jetzt aber den Verlauf meiner Sommerreise erzählen, doch zu-
Der Herbst war erschienen und wiederum saßen die Freunde, nachdem einige Monats vergangen
Kronen zurück", und zum Erstaunen aller zählte er ~ ' ’ ' ' ': „Jetzt hört
„Und wie soll das geschehen?" s waren, beisammen.
„Ganz einfach, hört mich nur an. Ihr wißt, > wir brauchen alle Geld und können nichts verdienen. Denn das Wenige, welches ich durch mein Stunden- j geben in der deutschen Sprache einnehme, ist kaum der Rede werth, und trotzdem bin ich noch der Ein- - zige, welcher ein paar Orte verdient. Oder ist viel« leicht noch ein Anderer von uns da, der schon etwas ■
„Heute, zur Feier des Tages", rief der Docent, „trinken wir Champagner und Freund Walter, dm damals dar Loo, getroffen, soll über seine Brautfahrt berichten und uns erzählen, ob er bald ein holdes Weib heimführen
verdient hätte?" ; bcu uitm» wuuHuimip w-,
„Jawohl ich", rief Andreas, „ich habe für die , vor nehmt die mir damals geliehenen zweitausend Lebensbeschreibung, die ich von einem Dichter, der ! r ‘ ~
Gott sei Dank eine unbekannte Größe ist, für ein ' das Geld auf. Darauf fuhr er fort: . Damen-Journal verfaßte, ein paar Kronen erhalten." I nur zu, ich werde Euch mittheilen, wie ich in den
„Hoch leb' das Damen-Journal, an dem Du, ■ Besitz des Geldes gekommen bin. Nachdem mich gottbegnadeter Scribent, Mitarbeiter bist!" riefen , damals das Loos getroffen hatte, auf die Brautschau
- • ....... - ... —i auszugehen, begann ich eifrig die Zeitungen zu
studiren, um aus denselben zu ersehen, wohin in
bleiben wolle."
„Rosa mystica“, meinte ironisch der Docent.
(Schluß folgt.)
ihres Freundes dis Gläser. \ studiren, um aus densetven zu erseyen, moyin m
Darauf fuhr der Docent Ostmann fort: „Ist ’ diesem Jahre die meisten Leute ihre Badereise mein Plan in Betreff der Verheirathung nicht gut, > machten. Ich fand bald, daß dies Marstrand sei, oder hat Einer von Euch etwas dagegen, sich mit , wohin ich denn natürlich sofort reiste. Im Anfang einem hübschen und vor allen Dingen reichen Mäd- fah es dort traurig aus. Dm meisten Badegaste chen zu verheirathen? Wer unter der von mir gr- - waren emporgekommene Fabrikanten, die sich die macht?« Bedingung damit einverstanden ist, der hebe ; größte Mühe gaben, vornehm auszuschauen, doch die Hand aus!" — Unter fröhlichem Lachen thaten ; sahen die Kellner feiner aus als sie. Mittags dies Alle. - „Gut, dann können wir zur Aurfüh- i tranken sie stets, um auch ganz den vornehmen Ton rung unseres Planes schreiten." I zu treffen, Champagner; und von ihren Töchtern
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hks kdock nur unter^ i des Landes und nach dieser Zeit war ich fast daran,
daß er sein Möglichstes thut, um sich ein steinreiches ? die einzige-Tochter eines Fabrikanten zu heirathen. Mädch n zu verschaffen. Ist dies geschehen und er ! ft-'
glücklicher Gatte geworden, muß er uns anderen i Aetien-Jnhabern Procente, der Größe der Mitgift } seiner Dame angemessen, geben. Ich habe ungefähr so gedacht: 20 O-re von 100,000 Kronen, 80 Oere von 200,000 Kronen u. s. w."
„Das Capital, welches wir zu unser« Unter- nehmen gebrauchen, wird ungefähr 2000 Kronen betragen und müssen wir uns diese durch eine Anleihe in tinet Privatbank verschaffen."
Loose iehe."
d°°ch ! jmwÄ’jÄ M Bewerber sW, 'Ä Ät‘ « daß e« ihm-Mig«.' ' °b-- immer einen Korb gegeben, d» sie mwerMhl. damit sei, und schließlich gingen sie daraus ein.


