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Kg an unb gebot mir, ihr zu folgen, — Tante Ulrike, — Hedwigs ist ein Engel, sie verbarg mich, | oöne weiter zu fragen, da sie in mir nur den Un
glücklichen sah."
'Aa der Augenblick zu schwer für einen Scherz JJ» U£ri!e"' versetzte der junge Mann trübe lächelnd, „so bedaure ich, Deine verlockende Wahl als Illusion bezeichnen zu müssen."
N „Weshalb? — Würde eine wirkliche Besserung Dir so gänzlich unmöglich erscheinen?"
„Nein, Tante, vor einer solchen Probe würde iS mich nicht scheuen, — mein Charakter hat sich im Sturm der Welt hinreichend gestählt, um die Meta- morphose dauernd vollziehen zu können, da der Spieltisch in Wien mir nur die Mittel zur Durchführung meiner Rache hergeben sollte. Aber Du vergiss-st. daß die Polizei auf mich fahndet —"
„Man hat Dich nicht als den Sohn dieses Hauses erkannt!"
dürft^"cherlich toa8 ö6er doch später geschehen
noch mehrere Männer und Knaben dieser Hetze an. Wie ich in unfern Garten, in'« Haus gelangte, frage mich nicht darum, Tante! — Die Erste, welche mich hier erblickte, war Hedwiga, - sie stieß keinen Schrei au«, hörte meine athemlose Bitte um Schub vttFtU ah ituk fr. . ... i> » —. v
Ulrike blickte ihn nachdenklich an.
„Unserm alten Johann können wir unbedinat vertrauen", sprach sie nach einer Weile, „er hat ehe. dem bei Deinem Großvater und Vater al« Kammerdiener fungirt und wird noch hinreichend davon ver. stehen, um Deinen äußeren Menschen nun in eine anständige Form zu bringen. Die elegante Garderobe Deines Vaters, - Du weißt, er hielt stets auf eine tadellose Außenseite, — steht Dir zu Gebot. — Da ich annehmen muß, daß dieses Haus noch immer heimlich bewacht wirb, so bleibst.Du morgen hier ms zur Abenddämmerung, — vielleicht —"
Sie brach ab und dachte wieder nach.
(Fortsetzung folgt.)
Ulrike athmete tief und schwer, dann reichte sie ihm die Hand und sprach mit vor Bewegung zittern- der Stimme: „Armer Junge, ich kann Dich weder richten, noch verdammen. Du hast für den Leicht, sinn Deiner Jugend hart büßen müssen und scheinst jetzt nur noch die Wahl zu haben zwischen —" „ stockte und schaute mit einem schmerzlichen Blick auf den Unglücklichen.
„Vollende nur, Tantel — zwischen Schande und Tod!" setzte er ruhig hinzu, „Du wirst den letzteren Ausweg somit für geboten halten."
„Nein, Ulrich, das meinte ich nicht", sprach die Tante, seine Hand fest in der ihrigen haltend, „Du sollst jetzt nur noch die Wahl haben zwischen einer vollständigen Umwandlung Deines inneren und äußeren Menschen und damit zu einem neuen, glücklicheren Dasein oder einem Scheiden auf Nimmerwieder- kehr. Wähle!"
„Hatte der alte Johann Dich gesehen?"
„Es muß wohl sein, da er »ns später die Nach, richt von der polizeilichen Durchsuchung brachte."
„Weiß Hedwiga, wer Du bist?"
„Sie erkannte mich, als ich von Rührung und Rene übermannt, ihren Namen nannte. Dann brachte Johann mich in das geheime Versteck, welches ich verließ, als der Polizei-Commiffar nebenan in «er Rumpelkammer Miene machte, Gewalt anzuwen- den, um mein Versteck zu entdecken. Da begegnetest Du mir, Tante Ulrike, um mich hierher zu bringen und vor her Schande zu bewahren. Daß Du es meinetwegen nicht gethan, sondern nur des Hauses Ehre hast retten wollen, macht den Werth der Thal nicht geringer."
Sfcbaction: i. B. Hermann Elle. - Druck
Mermif chtes.
I Eine Gouvernante steht mit ihrem Zögling im Zoologischen Garten vor dem Bärenzwinger, in welchem sich em großer und ein kleiner Bär befinden. Gouvernante: „Wenn du nicht artig bist, Lieschen, dann kommt der junge Bär heraus. Der frißt die kleinen Kruder!' Lieschen: „Und der alte Bär, der frißt wohl die — Gouvernanten?"
rr nicht. Soldat: „Das ganze Militär- lebeu habe ich satt, es ist nicht zum Ertragen. " Köchin:
! „Kannst Du nicht kündigen?"
©ipfetber Faulheit. Bemoostes Haupt: „rfachs, zähl doch mal meine Semester zusammen mein Alter kommt morgen her, der könnte vielleicht danach fragen."
Immer derselbe. Garnisonpfarrer (bei der Trauung): „Und nun fragte ich Sie, Unteroffizier Gottlieb Muller, wollen Sie die hier anwesende Jungfrau Elise Schulze als Ihr ehelich Gemahl an- nehmen?" - Unteroffizier Müller: „Zu Befehl, Herr Pfarrer!" J
Im Bade. „Sie sind noch nicht abgecult!" warnte die Schwimmmeisterin, da wollte ein Fräulein mit der Tournüre iu's Wasser steigen.
Humoristisches. Dame (zu einem über ihr wohnenden Herrn): „Ihr Hund ist doch geradezu unausstehlich, er heult die ganze Nacht." — Herr: „Dafür spielt er aber auch am Tag kein Klavier."
.,^°^bung. Unteroffizier (der einen Gefreiten gotteslästerlich fluchen hört): „Warum fluchst Du, verdammter Kerl?('-Gefreiter: „Ich bereite mich auf das Unterofftzier-Examen vor."
Getroffen. Ein Lieutenant (will einen Wirth, der ihm öfters Gefälligkeiten erwiesen, in Gesellschaft mehrerer Kameraden foppen): „He, Weinmeier, sagen Sie mal, wo haben Sie eigentlich gedient? Haben Sie überhaupt eine Ahnung davon, wie ein Gewehr
Weinmeier: „Nun, Herr Leutnant, hab ich Ihnen nicht oft genug was vorgeschossen?"


