Ausgabe 
25.5.1886
 
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Dein

die Arme.

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Mehr noch, Unglücklicher, ich bin Vater."

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mich", sagte er.

Nun denn", fuhr jener fort,dieser Bruder ich habe ihn gefunden; es ist der Kommerzien- rath Etwold, sonst auch Wellnau."

Duprat zuckte empor.

Du mein Onkel?" stammelte er.

Die große catalonische Abenteurer- Gesellschaft in Athen.

(Schluß.)

Schon vor der letzten Schlacht waren 1000 Lurkopolen zu den Cataloniern übergegangen, bald

Duprat'S Züge belebten sich.Ich entsinne

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Mein Vater - Du?!"

Duprat sprang auf die Füße. Er schwankte und sank dem hinzufpringenden Riston in die Arme. Dieser ließ ihn wieder in den Stuhl gleiten, an dem

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er niederkniete. ,

Ja, Dein Vater", rief er händeringend und m Thränen;und Etwold ist mein schurkischer Bruder, der mich um mein väterliches Erbe betrog, mein Weib Deine Mutter bethörte, daß sie mit ihm nach Canada entstoh, wo er dann so an ihr handelte, wie Du mir jetzt berichtet. Du aber bist mein Kind, denn noch ehe jener Teufel in unser Haus kam, erfreutest Du mich schon mit Deinem Kindeslächeln. Ich lag damals krank darnieder; die nachfolgende Aufregung zog mir ein Gehirnfieber zu, und dieses brachte mich dem Tode nahe. Als ich wieder genesen war, suchte ich Euch vergebens. | Da that ich denselben Schwur der Rache wie Du, nur war ich weniger vom Glück begünstigt. Die Kreise, in welche ich gerieth, entzogen mich ganz und gar denjenigen, in denen der Kommerzienrath Etwold lebte, zu denen Du Dich emporarbeitetest, während ich tiefer und tiefer sank. Jetzt war ich am äußersten, und jetzt entdeckte ich, indem ich Dich aus­suchte, meinen Todfeind. Es war Dein Chef. Ich fand aber auch meinen Sohn; und den entreißt mir jetzt dieselbe Hand, die mir mein Weib entrissen. Sollte ich da nicht einen doppelten Schwur der Rache thun und diesen falschen Etwold vernichten?"

Aber nicht vernichte ihn mit einem Schlag", siel Duprat keuchend ein.Es wäre keine Ver­geltung für so viel Böses." ,

Ueberlaß ihn mir", entgegnete Riston.Derne Rache ist nicht menschlich, sondern dämonisch, sagst Du? Nun ich bin ein Dämon; und ich will Etwold von der Höhe stürzen, die er mit Hülse eines Doppel- verbrechens erklommen. Und Deine Mutter? Starb sie?"

Du liebst sie noch?"

Ich beklage sie; sie wurde bethort und hat ihren Fehler schwer 'gebüßt." (Fortsetzung folgt.)

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nachher kam eine Gesandschast türkischer Emire aus Anatolien mit Bundesanträgen nach Kallipolis. Dort waren alle Griechenfeinde willkommene Bundes­genoffen. Bald wurde der breite Landstrich zwischen dem Rhodope-Gebirge und dem schwarzen Meere durch die Catalonier und ihre Hülfstruppen verheert, selbst das kaiserliche See-Arsenal,zu Stagnara Mit mehr als 150 Schiffen ward in Asche gelegt. Mit unermeßlicher Beute beladen, segelten die glücklichen Räuber auf weggenommenen Fahrzeugen aus dem schwarzen Meere, unter den Augen des erstaunten Kaisers bei Constantinopel vorbei, nach Kallipolis. Als Berengar d'Ententza aus der Gefangenschaft wieder dort eingetroffen war, trat Zwietracht unter den cata- lonischen Führern ein, welche durch die längst verkündete Ankunft des vom König Friedrich vom Arragomen ernannten Oberbefehlshabers, des Prinzen Friedrich von Majorca, noch vermehrt ward. Nach blutigen Streitigkeiten blieb von allen Feldherren Nocafort allein übrig, während die anderen Führer theils um­gekommen, theils mit ihren Leuten nach ©teilten zu- rückgekehrt waren. Deffenungeachtet war die cata­lonische Abenteurer-Gesellschaft, zu welcher Räuber aller Nationen und Bekenntniffe gestoßen waren, doch noch 8000 Mann stark. Die Umgegend von

1 Kallipolis war aber bis auf fünf, nach Muntaner fogar bis zehn Tagereisen in der Runde, menschen­leer und unbebaut, so daß sich die Schaar daselbst nicht mehr nähern konnte. Die Catalonier zerstörten deshalb im Herbste 1307 die Festung von Grund aus, ebenso die Städte Macri, Madytos und Aenos, und schifften hierauf Weiber, Greise und Kinder mit allen geraubten Kostbarkeiten des Morgenlandes aus 36 Fahrzeugen ein, während die streitbare Mann­schaft längs den Küsten fortzog. Nach vielen Aben-

I teuer« ließen sie sich auf der Halbinsel Kassandra I in Macedonien, am Golfe von Salonichi belegen, nieder. Den Uebermuth ihres Feldherrn Rocafort nicht mehr duldend, entfernten sie auch ihn und

| regierten sich durch einen Senat von 12 Mannern und zwei Präsidenten, welche in der Stadt Kassandra ihren Sitz hatten. Nachdem die Catalonier während

I eines zweijährigen Aufenthalts aber auch äße® Sanb in der Nähe Kassandra's zur menschenleeren Wüste verwandelt hatten, zwang sie der Mangel an Unten

I halt zu neuer Wanderung. Den Rückweg nach dem I gesegneten Thracieu verlegten ihnen indessen byzanti­nische Kriegsheere und die inzwischen in den Eng­pässen zwischen Thracien und Macedomen errichteten starken Befestigungen, während ihr Angriff auf das

I reiche und feste Salonichi entschieden abgeschlagen I E*Fast schien den Cataloniern kein anderer Aus- I Weg übrig, als in das südliche Griechenland einzu­brechen und von dort nach Sicilien überzuschiffen, I als sie ein unerwartetes Ereigniß aus ihrer Be- drängniß erlöste und ihre Herrschaft auf der äußersten Spitze der Balkan-Halbinsel fest und neu begründete. Der Herzog von Athen, Walther von Brienne, war

I gerade damals in Fehde mit dem benachbarten