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Glauben beredet, als wäre fein Sohn em Verbrecher; und die Drohungen Seitens der Polizei thaten das ihrige, um ihn in seines Vaters Augen schuldig zu machen. _
Eduard dachte in diesem Augenblick besser von seinem Vater, wie jener von ihm.
Endlich glaubte er die Stunde gekommen, wo er sich noch einmal hervorwagen konnte; und er that dies mir aller gebotenen Vorsicht.
Seine Voraussicht hatte ihn nicht getauscht.
Spur seiner Anwesenheit zu vernichten.
Die Außenthür leise geöffnet, trat Eduard behutsam in das Kabinet. Er schlich, noch immer auf den Socken, nach der Schlafzimmerthür, welche nur durch Portionen verdeckt war. (Forts, folgt.)
Falschmünzerei, so doch immerhin der Mitschuld an derselben für verdächtig halten und ihn unter Anklage stellen. Die Karte im Portefeuille inkriminirt ihn, er kann sich nicht reinigen."
Eduard lauschte wie ein Träumender. Es war nach Hedwig's Angaben Jemand nach M- gereist, um ihn wegen Mordes zu verhaften; und nun sprach sein Vater von Falschmünzerei, an der er ebenfalls Letheiligt sein sollte. Er griff nach seiner Stirn, er sckämeni^zugleich^'was^er'da*hörte ""Sollte er den | Sowohl sein Vater ^mie auch Duprat hatten sich
Worten seines Vater Glauben schenken? Konnte er zeitig zur Ruhe begeben, um am Morgen fruqer
annehmen, daß jener irre rede? Fast fühlte er sich bei Wege sein zu können.
neriuLt hineinzutreten und zu sagen, daß er sich I Duprat's Thur war geschloffen. Eduard hat
sK bSt sei. Aber der Muth ver. dicht zu derselben heran und lauschte am Schlussel-
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er das Beschämende zu tief, daß er sich hier wie er --N feinem Vater »°ra°°s-tz°n.
ein Dieb einaeschliLen hatte. ebenfalls geschlossenen Kabinet war Nichts mehr
Inzwischen hatten die drinnen das Gespräch vernehmbar; er mußte stch also schor> «‘ *>“**£.
fortgesetzt, und hieraus erfuhr nun Eduard, daß hinter liegende Schlafzimmer zurückgezogeni haben.
M Vater in der Frühe des nächsten Morgens mit Plötzlich überkam Eduard die ängst' daß Mer einem Kriminalbeamten nach M. reisen wollte, um das Kabinet von innen verr -gelt haben könne,
ihn wegen seiner angeblichen Theilhaber chaft an .Dann allerdings durfte er auf dre Erlangung ver L°«uzMschMg W zu °-,u-hm-°. «WM.«*<• <***
Dieser Gedanke empörte ihn dermaßen, daß er wenn sem Vater sie nun nach M. munaym sicki eiligst zurückzoa, sich zuschwörend, daß er einer Der Gedanke war für Eduard sehr deunruyigeno. so schimpflichen Behandlung sich nicht aussetzen wolle. Dennoch wagte er nicht, schon letzt die Klinke nieder
Er begab sich nun auf dem ihm bekannten Wege I zu drücken. . mnrbßU
nach den Zimmern seiner kranken Schwester. I Fast wäre er von ein tener .
Er fand Gelegenheit, sie ebenfalls aus nächster welcher kam, um die letzten Befehle des Kommerzi n Näb- m belauschen, und tiefes Mitleid mit der raths entgegenzunehmen und d.e Lichter auf den hoffnungslos Darniederliegenden ergriff ihn. Wie Corridoren zu löschen. Cr entkam mit knapper Noch gerne hätte er auch hier eintreten und Trost in nach dem bereits einmal betretenen offenen dum.. Trübsal spenden mögen. Aber er war ja ein Ver- Zimmer. Kabinets
folgtet, dem man zwei Kapitalverbrechen zur Last , Hier erlauschte er, daß d«e Thür des KMnets loßte- und so zog er sich noch einmal zurück, um in wirklich verschloßen gewesen. Aber aus das4W irgend einem dunklen Winkel Schutz vor einem des Dieners bffnete der KommerMira h, und da Kn-il,erblick ru suchen jener ihn am Morgen weaen 1 oute, ließ er nun
pJeder Fuß breit Bodens war ihm hier bekannt; I die Außenthür unverschlossen. Eduards Wun,tz er hatte also Entdeckung für die nächsten Stunden j neigte sich feiner Erfüllung ,
nicht zu fürchten, und dann durfte er hoffen, schon Der Diener ging, Licht nach dem ande. im Besitz der Niemand zugänglichen Kellerschlüffel I erlosch, und endlich wurde es still int Hause, tu S Da sein Vater am nächsten Morgen ver- Eduard brauchte nun nicht mehr zu lange zu reisen wollte, begab er sich heute gewiß schon frühe | warten, um an die Ausführung seines VoihaNm u 'L^ er'schlkef ablr in dem Kabinet selbst nicht, zu gehen. Er hatte erst noch , einmal s oU :a«jo»,
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Im finsteren Hinbrüten über sein so seltsam war und Alles schlief. Dann aber mußte er noch verwandeltes Schicksal sand er eine grimme Genug- I einmal fort, um mit dem eigenen das fremde Lungbarta, ffmal V nicht finden und ihn nach dem Ankerplatz zurück zu bringen und so lebe auch vcroeb ns suchen würde. Ohne an die recht- Anmpspnbeit tu »ernsten.
lichen Folgen dieses Schrittes zu denken, überließ er sich schon jetzt dem Gefühl ruhiger Sicherheit, m welches jenes Bewußtsein ihn wiegte. Er glaubte nicht, daß sein Vater ihn preisgeben würde, wenn er ihn dort unten fand; konnte jener ihn denn für wirklich schuldig halten? Unmöglich! Duprat, der falsche verlogene Mensch, hatte ihn nur zu dem


