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(üttooio rang nacy zuyeui, uuu ” mLbiaen wußte, ruhig ausipracy.
sich dabei in seinen Zügen ausdrückte, aeß 5rlaca nur noch wilder aus und ergriff^ m semer erkennen, daß er keine Hülse wünsche, als dw, welche einen Mazo, eine schwere Schlagwan. ,
sie ihm gewähren könnte. wie bie Christen sie im vierzehnten ’n
Die ersten, keuchend hervorgestotzenen Worte be- Wohnung zum Schutze gegen unliebsame -O--
stätigten dies. Ihr Vater wollte jedes Aussehen einzelner fanatischer Mauren bewahre , *-
vermeiden, wie er denn auch strengste Geheimhaltung \ füI)rte eiuen solch heftigen Schlag auf den W
dieser Unterredung forderte.
Nach kurzer Zeit hatte er mit Hülfe einiger kleiner Restaurativmittel, welche Klara ihm reichte, seine volle Selbstbeherrschung wiedergewonnen. Em paar hastige Schritte durch's Zimmer thaten das Uebrige, um jede Spur von Ermattung aus seinem Körper zu verscheuchen.
Klara war aber noch immer besorgt um ihn, und so zwang er sich zu einem Lächeln, um sie zu
mit mir — ein Wort nur ~ - ich beschwöre Dich! Ein Wort — Vater! Zu Hülfe!"
Ihre flehend bewegte Stimme erhob sich zum Schrei; sie wollte sich losreißen, forteilen, um Hülfe
habe ich das überwunden, v... .?v .....
nun, mein Kind, bitte ich Dich, bringe Deine Er
beruhigen.
,,Es war nur ein starker Vlutandrang nach dem Kopf", sagte er, „eine ganz gewöhnliche Erscheinung des Affekts bei solchen reizbaren Naturen wie die meine. Wenn ich den Mann, der das von nur behauptet, mir gegenüber gehabt hätte, wäre der Er- folg seiner verleumderischen Anklage wohl ein anderer gewesen; ich hätte meinem Zorn freien Lauf lassen können. Dir gegenüber, der Nacherzählenn des Vorgefallenen, konnte ich das nicht. Und so bUea
zu holen. „ .
Aber da belebten sich die narren Zuge wieder; dss rum Herzen zurückgewichene Blut durchströmte glühend die erstorbenen Glieder; der bedrohende Schlaganfall war abgewendet.
Etwold rang nach Äthern, und die Angst, die sich dabei in seinen Zügen ausdrückte, ließ .Klara erkennen, daß er keine Hülfe wünsche, als die, welche
Der Reiche gerieih, seine Hoffnung nun ganz verschwinden sehend, in eine wahnsinnige Wuth, der Meister hingegen blieb kaltoutigundwaruE^ empört über die Ungerechtigkeit des Rathsherr , was er auch endlich, als derselbe sich Nicht mehr
wußte, ruhig aussprach. Don Quesao
Zapatero, daß LsLbe mit 5er*etterter Hirnschale niedersank und den Geist aufgab. »mü&tert
Don Quesada stand zwar augenblick ch ™Ur. und bestürzt vor dem Opfer ferner Wuth, aber C. wifsensbisse ober Furcht empfand er darum doch nicht. Es war ja nur ein «nur "
Zapatero, den er gelobtet, rmd so konnte hm dem jungen, reichen Herrn, die «ache keine H Folgen bereiten, denn es lag nun einmal im cM der damaligen Zeit, die durch die Rochweudgk.n der Selbstvertheidigung Jedermann emsn energi^en, ja selbst kriegerischen Charakter auspragte, und se.osi Bischöfe im Panzerkleide des Ritters sah.
®on Vicente Quesada wurde allerdings auf Au- stiften Iuana's, der Wittwe des todten ^e->, uz klagt, dos Gericht aber, welches den "
faßen hatte, urtheilte nach Untersuchu^deS Fall.., daß der Angeklagte ein Jahr lang nicht tni Eyo des Domes erscheinen dürfe. «ne'-börte
war über dieses, selbst damals uneryone
der Unwille,'der in meinem Innern gährte, ohne Juana «« über, dres^ in
^küsdruck, b , , , > , x riö?iiwS, । . । -e^mnkh-U mrfiel ^dann) nach ihrer Ge-
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| den blutigen Mantel seines Vaters, bentie „eine | kostbare Reliquie bewahrt hatte und sprach, alten Römerin gleich, die Worte: „Mein K > diese theuren Reste des Dal-ins Deines Vutei .
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langen Jahren wieder einen Kuß auf S' « ck Züge der Mutter preßte, im Begriffe, das Rache- wett voH$ic^cn« . »*,•>/& 0^1#
Von jeher hatte jener, feinen - "'N "ach em schieden zu Afrika neigende Hunm-.sstr , l « langsam vorbereitete, unheilvolle Thaten der Rach mehr als genügend aufzuweisen; schon bie «uen
Aer ZapaLero von Sevill'u
Erzählung.
(Schluß.)
zählung zu Ende."
„Jetzt um keinen Preis, Papa", remonstnr.e Klara. „Du wähnst Dich stark genug; aber wenn Du das Ende erführest — _ — nein, nein; ich will s verschweigen bis auf eine fpäiere Stunde. ‘
Der Kommerzienrath sah seine Tochter lange prüfend an; bann schüttelte er, wie in Verneinung seiner innersten Gedanken den Kopf.
Du mußt mir dieses Ende berichten, Klara", sagte er ernst und gefaßt, „ich muß es wissen und werde eher dieses Zimmer nicht verlassen."
„Warum, Papa?"
,,Das werde ich Dir dann erklären, wenn »ch Alles weiß."
(Fortsetzung folgt.)


