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zu keinem Ziele und greift meine ohnehin schwachen Nerven furchtbar an."
Sie sagte das in so scharfem, schneidendem Tone, daß der junge Mann nur mit Anstrengung eine heftige Erwiderung niederzukämpfen vermochte.
„Und dennoch werde ich Ihren Nerven noch eine kleine Prüfung zumuthen müssen, meine Gnädige!" erklärte Brehmer mit schlecht verhehlter Ironie, „aber vielleicht wirkt das kleine Mittelchen, welches ich anzuwenden beabsichtige, besonders stärkend und kräftigend. Ich bin nicht so glücklich, Ihre Sympathieen zu besitzen, Frau Baronin, wie Sie mir soeben mit dürren Worten versicherten, und Sie haben mir damit freilich keine besondere Liebenswürdigkeit gesagt, aber auch nichts, was mir neu gewesen wäre. Indessen beruht das auf Gegenseitigkeit, gnädig- Frau, und auch Ihnen wird das schwerlich entgangen sein, daß ich mich keineswegs besonders zu Ihnen hingezogen fühle."
„Mein Herr, Sie werden beleidigend!" rief die Dame mit zitternder Stimme, „noch ein Wort, und ich rufe die Dienerschaft, um mich in meinem eigenen Haufe vor Insulten zu schützen."
Sie richtete sich abermals empor und faßte nach der Glocke, die neben ihr auf dem Tische stand.
Aber Herr von Brehmer kam ihr zuvor; mit raschem Griffe riß er die Klingel weg und behielt sie in der Hand.
„Noch eine Frage, Madame, ehe Sre mich durch Ihre Domestiken hinauswerfen lassen", zischte er zwischen den Zähnen hervor, jedes der folgenden Worte langsam aussprechend, als wolle er der Frau Zeit lassen," den Sinn derselben gehörig zu erfassen. „Sie wissen jetzt, daß ich Liesbeth liebe und sie glücklich zu machen hoffe, vorausgesetzt, daß Sie die Mitgift nicht allzu karg bemessen, denn, gnädige Fra«, unter uns gesagt, ich brauche Geld. Sie werden dieses offenherzige Geständniß in diesem Momente vermuthlich seltsam finden, aber weshalb sollen wir uns gegenseitig täuschen? Also noch einmal: darf ich auf Ihre Zustimmung und Unter- stützung rechnen, wenn ich um die Hand Ihrer Fräulein Tochter anhalte?"
Statt aller Antwort sprang die Baronrn auf
um nach der Thür zu eilen; sie schien den leidenden' Zustand, in welchem sie sich zu befinden vorgab, in diesem Augenblick gänzlich überwunden zu haben.
Brehmer vertrat ihr den Weg.
„Was unterstehen Sie sich, Herr?" preßte sie, nach Athcm ringend hervor.
„Sie werden mir es Dank wrssen, meine Gnädige, wenn ich Sie in Ihrem eigenen Interesse bitte, keine Zeugen herbeizurufen", höhnte der junge Mann, „das, was ich Ihnen zu sagen habe, paßt nicht für Jedermanns Ohren. Zuvor aber beantworten Sie mir die Ihnen vorgelegte Frage."
„Verlassen Sie mich, Unverschämter, und betreten Sie" dieses Haus niemals wieder!" kreischte die Dame auf, während sie wiederholt die Thür zu gewinnen suchte,
Vach Mem Met.
Narelle von Moritz Lilie.
(Fortsetzung.)
„Ich gestehe, daß ich auf eine derartige Mittheilung nicht gefaßt war, sonst würde ich Sie haben bitten lassen, zu gelegener Zeit wieder zu kommen", versetzte sie kühl, „lieber derartige Familienangelegenheiten habe ich, wie Sie wohl begreifen, nicht allein zu entscheiden, auch mein Gemahl und vor Allem meine Tochter haben da ein Wort mitzusprechen."
„Was den Herrn Baron betrifft, gnädige Frau, so darf ich mich des besonderen Wohlwollens desselben rühmen, und ich zweifle nicht, daß er mit Freuden zustimmen wird, wenn ich ihn um die Hand seiner einzigen Tochter bitte. Das gnädige Fräulein aber ist ein viel zu frommes Kind, als daß es sich dem Wunsche der Eltern widersetzen sollte. Die Entscheidung liegt also lediglich bei Ihnen, gnädige Frau, und ich hoffe, sie wird für mich günstig ausfallen."
„Ich fürchte, darin täuschen Sie sich, Herr von Brehmer", erwiderte die Dame rasch, „denn Ihre Voraussetzungen sind unzutreffend. In erster Reihe liegt es sowohl mir, als meinem Manne fern, unserer Tochter in Herzensangelegenheiten Zwang anzuthuu, dann aber auch überschätzen Sie meinen Einfluß auf Liesbeth bedeutend, denn so liebreich und fügsam ste sonst ist, so wird sie doch sicher in dieser für ihr ganzes Leben bedeutsamen Frage ebenfalls ihren Willen äußern."
„Das schließt aber doch nicht aus, Frau Baronm, daß Sie dem gnädigen Fräulein Ihren mütterlichen Rath ertheilen, daß Ske ein empfehlendes Wort zu meinen Gunsten aussprechen könnten," drängte der
vermied es deshalb auch, dem Blick seiner Schwester xu begegnen, der vorwurfsvoll aus igm ruhte.
Ich werde selbst zum Untersuchungsrichter, gehen und die Aufhebung der Haft beantragen", sagte er, indem er seinen Hut nahm, „sapperment, wenn die Schwiegersöhne eine Caution stellen, so muß das Gericht ja diesen Antrag bewilligen."
. (Schluß folgt.)
junge Mann. . t
Sie schüttelte mit hochmüthiger Mene das Haupt.
„Ich wüßte wirklich nicht, mein Herr, weshalb ich gerade Sie protegiren sollte", entgegnete sie mit eisiger Ruhe, indem sie sich in die Kissen zurückoog und die Augen halb schloß; „Sie werden es natürlich finden, daß ich einen Mann zum künftigen Schwiegersohn wünsche, der meine Sympathieen besitzt und das, Herr von Brehmer, kann ich wahrhaftig nicht von*Jhnen behaupten. Uebrigens bitte ich, diese nutzlose Unterredung gbzubrechen, sie führt
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