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Geld ist?" fragte Michel. „In diesem Falle müßte ich in Ihrer Wohnung Haussuchung halten, und menn das Geld nicht gefunden wird, auch Ihre Frau Verhaften lassen. Sie ist ohnedies der Mitschuld dringend verdächtig."
„Und wenn es gefunden wird?" fragte Reichert. „Würde mich das entlasten?"
„In gewisser Beziehung ja, vorausgesetzt, daß wir es in Folge Ihres Geständnisses finden."
„Sie würden mich dann nicht verhaften?"
„Ich bedaure, diesen Wunsch nicht erfüllen zu können, denn wie ich bereits bemerkte, meine Pflicht muß ich thun. Aber ich würde in diesem Falle die größte Schonung walten lassen. Sie fahren von hier in einem Wagen zu dem Untersuchungsrichter, welcher allein darüber entscheiden darf, ob Sie in Untersuchungshaft gebracht oder wieder entlassen werden sollen."
„Können Sie bei ihm ein gutes Wort für mich einlegen?" sagte der Vanquier, der sich an dieser Hoffnung klammerte.
„Vielleicht."
„Nun, denn in Gottes Namen! So werde ich wohl fortan von der Gnade meiner Kinder leben müssen", seufzte Reichert tief. „Es war überhaupt eine unüberlegte Geschichte, und wenn der Zufall mich nicht begünstigt hätte . . ."
„Bitte, wo ist das Geld?"
„In einem alten, schwarzen Lederkoffer, der einen doppelten Boden hat."
Das Bekenntniß war kaum über seine Lippen, als Reichert es auch schon zu bereuen schien. Er stampfte zornig mit dem Fuß auf den Boden und fuhr mit den Händen nach seinem kahlen Haupte, als ob er sich selbst für diese Feigheit ohrfeigen wollte.
„Es war nicht nur eine unüberlegte, sondern eine sehr ehrlose Geschichte", sagte der Beamte, dessen Stimme jetzt nicht mehr ruhig, sondern scharf und schneidig klang.
„Und schlimm genug, daß Sie den Zufall benutzten und ruhig zusahen, wie ein braver, ehrlicher Mann schuldlos verurtheilt wurde. Und nun verlangen Sie, daß auf Sie Rücksicht genommen w rde? Mit welchem Recht, wenn ich fragen darf? Haben Sie irgend welche Rücksicht auf Dornberg, auf seine Schwester und auf seine Braut genommen? Wäre es Ihnen nicht höchst gleichgültig gewesen, wenn er seine ganze Strafe verbüßt, seine Ehre und sein Lebensglück für immer verloren hätte? Nein, mein Herr, Sie können Line Schonung und keine Rücksicht verlangen, Sie so wenig wie Ihre Frau, die höchst wahrscheinlich Ihre Mitschuldige ist."
„Nein, nein!" rief Reichert, der diese Erklärung mit wachsender Angst vernommen hatte. „Glauben Sie das nicht!"
„Die Untersuchung wird es ergeben", erwiderte Michel ruhig, indem er die Thür öffnete.
Zwei Polizeibeamte traten ein. Der Banquier fuhr entsetzt von seinem Sitz empor, aber ein Blick
in das ruhige entschlossene Gesicht des alten Herrn belehrte ihn, daß jeder Protest, jede Bitte fruchtlos bleiben werde, et nahm seinen Hut und folgte schweigend, mit gesenktem Haupte den Beamten und bald darauf rollte der Wagen von dannen, der ihn ins Gefängniß brachte.
Peter Michel rieb mit vergnügter Miene die Hände und legte die Banknoten in sein Portefeuille, dann ließ er sich rasch durch den Oberkellner bei Mister Smith aus London anmelden, der ohne Zögern und wie es schien mit großer Freude den Besuch annahm.
(Fortsetzung folgt.)
Mach Mein Ziel.
Novelle von Ms ritz Lilie.
(Fortsetzung.)
V.
Vor einem großen Hause in der Parkstraße hielt der Wagen des Barons Eschenheim, der den Bitten seiner Tochter nachgegeben hatte, sich. mit dieser nach dem Befinden Victors zu erkundigen. Krankenbesuche waren nicht seine Passion, und wenn es irgend anging, überließ er es seiner Frau, dieselben abzustatten. Aber diese war selbst leidend, wenigstens glaubte sie es zu fein; Liesbeth aber allein in die Wohnung des Verletzten gehen zu laffen, ging nicht wohl an. So mußte er sich bequemen, feine Tochter zu begleiten, und er that dies heute um so lieber, als die Baronin sehr übet gelaunt war und ihn mit Klagen und Seufzen unausgesetzt quälte.
Der Kranke saß in einem Lehnstuhl, der Kopf war noch immer verbunden, und die bleiche Gesichtsfarbe deutete auf die ausgestandenen Leiden. Er wollte sich erheben, als der Baron und feine Tochter eintraten, aber rascher als man es dem kleinen, wohlbeleibten Manne zutrauen konnte, war dieser Jenem zur Seite und drückte ihn wieder in den Sessel zurück.
„Sitzen geblieben!" rief er heiter, indem er für sich und Liesbeth Stühle heranrückte und Platz nahm; „wenn man Reconvalescent ist, braucht man sich nicht um die Etiquette zu kümmern. Aber wie geht's, wie steht's, wird man Sie denn endlich einmal bei uns draußen sehen?"
Victor zuckte mit schmerzlichem Lächeln die Achseln.
„Für die nächste Zeit werde ich mir dieses Vergnügen wohl noch versagen müssen, so sehr ich mich auch hinaussehne in die Natur", versetzte er, und sein Blick streifte mit zärtlichem Ausdruck das junge Mädchen.
„Sobald es Ihnen der Arzt erlaubt, nehmen


