Ausgabe 
30.5.1925
 
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raum um beide Plätze herum weist sehr große | Ausmaße auf; er wird noch erweitert durch die Möglichkeit, große Zuschauermassen auf der sog. Lagerstraße, die beiden Plätze der Länge nach durchschneidel, auszustellen.

Dor den Plätzen, in der sog. Kirschen­allee, ist die Herstellung der Baracken, ent­haltend die Zmkleideräume für die Turner und Turnerinnen, die Post, SanitätSwache, Feuer­wehr, Polizei, Auskunftstelle für alle das Turn­fest betreffenden Fragen, Wohnungsnachweis usw., gleichfalls sehr flott voransc'.angen; in etwa acht Togen dürfte auch die e Aufgabe vollständig erledigt sein. Ferner sind im Anschluß an diese Baracken umfangreiche Wasserrlo ettanlagen vor­gesehen, mit deren Ausbau man zur Zeit be­schäftigt ist, und schließlich werden noch aus­reichende Waschanlagen geschaffen, damit sich die Turner und Turnerinnen nach getaner Turn­arbeit auch von Staub und Schweiß reinigen können.

Alles in allem ist sestzustellen: Die ganze Anlage ist unter ausgiebiger Verwendung frühe­rer Erfahrungen nach neuzeitlichen Gesichts­punkten hergestellt worden, und man kann sicher ein, daß sie nicht nur bei den Einheimischen, andern auch bei den Gästen vollen Beifall finden wird.

Die Fahrpreisermühigung für Turn-, Sport- u. Wanderfahrten.

o. Die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft, Reichs- bahndirektion Berlin, hat unterm ö. April neue Be­stimmungen über die Fahrpreisermäßi­gung zugunsten der Jugendpflege er­lassen. Bei Prüfung der Frage, ob und welche der im Laufe der Zeit eingesiihrten zahlreichen Fahr­preisermäßigungen eingeschränkt oder beseitigt wer­den sollen, hat die ständige Tarifkommission der Deutschen Eisenbahnen beschlossen, von der Auf­hebung der Fahrpreisermäßigung für gemeinsame Jugendf-Hrten zwar abzusehen, die Ermäßi­gung aber von 50 Proz. auf 33z Proz. des vollen Fahrpreises festzufetzen. Die Tarifbestimmungen hierüber werden künftig mit denjenigen über Fahrpreisermäßigung für allge­meine Gesellschaftsfahrten verbunden und traten am 6. April 1925 in Straft.

Die Bescheinigung übet die behördliche An­erkennung als Jugendpflegeverein fall zur Verein­fachung nicht mehr von der Eisenbahnverwaltung, sondern unmittelbar von der Stelle abgegeben wer­den, die für die behördliche Anerkennung zuständig ist. Welche Stellen hierfür in Frage kommen, ist durch frühere Erlasse dec Reichsministers des In­nern und des preußischen Ministers für Volkswohl­fahrt bestimmt. Bis zunt Ablauf des Kalenderjahres 1925 verbleibt es noch bei der Ausstellung der Be­scheinigungen (gelbe Starte) durch die Eisenbahnver- moltung.

Auf die von Vereinen für die Jugendpflege unter Leitung sachverständiger erwachsener Per- sonen veranstalteten gemeinschaftlichen Ausflüge jugendlicher Personen, die das 20. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, werden folgende Bestimmun­gen angewandt:

1. Die Vereine müssen als Jugendpflege trei­bende Vereine behördlich anerkannt sein.

2. Die Ermäßigung beträgt 33J Proz. und wird nur bei Reisen in der 3. oder 4. Klasse gewährt. Es müssen mindestens 10 Personen einschließlich der Aufsichtspersonen teilnehmen. Auf je 9 jugendliche Personen darf höchstens eine Aufsichtsperson ent- . fallen. Die Mindestentfernung für bie Fahrt muß 10 Tarifkilometer betragen. Für Schnellzüge wird die Ermäßigung nicht gewährt.

3. Der Verein hat die Ermäßigung bei der Ab­gangsstation schriftlich zu beantragen. Beansprucht er die Ermäßigung auch für die Rückreise, so kann dieser Antrag mit dem Antrag auf Gewährung der Ermäßigung für die Hinreise verbunden werden. Mit dem Anträge sind vorzulegen:

A. Eine Bescheinigung des Vereins, a, daß er behördlich als ein die Jugendpflege ausübender Verein anerkannt ist; b) daß es sich um einen Aus­flug zur Jugendpflege handelt.

B. Eine Bescheinigung des Leiters darüber, a) wieviel Aufsichtspersonen und wieviel jugendliche Personen an dem Ausfluge teilnehmen; b) daß die jugendlichen Personen zur Teilnahme an dem Aus- fiuge berechtigt sind und keine von ihnen das 20. Lebensjahr überschritten hat.

C. Die Bescheinigung der zuständigen Behörde darüber, daß der Verein als Jugendpflege ausüben­der Verein anerkannt ist. Die Bescheinigung gilt ein Kalenderjahr.

Zu den Anträgen und Bescheinigungen muß der von der Eisenbahnverwaltung zu beziehende Vordruck verwendet verwendet werden, der mit dem Vereinsstempel zu versehen ist.

Für gemeinschaftliche Reisen grö­ßerer Gesellschaften (Gesellschafts­fahrten) von mindestens 30Personen ober bei Lösung von mindestens 30 Fahrkarten zu einer gemeinschaftlichen Fahrt kann für die 1., 2., 3. oder 4. Klasse eine Ermäßigung opn 25 Prozent des Fahrpreises für einfache Fahrt ge­währt werden. Zwei Kinder im Alter von 410 Jah­ren werden für eine Person gerechnet; für ein ein­zelnes Kind wird der Fahrpreis für eine erwachsene Person gerechnet. Bei Benutzung von Schnellzügen wird der Fahrpreis für Schnellzüge der Fahrpreis­ermäßigung zugrunde gelegt.

Die Mindestentfernung für eine Fahrt muß 50 Tariftilometer betragen. Hin- und Rückfahrt rechnen je als eine Fahrt.

Der Fahrpreis wird für jede Person auf 10 Pf. abgerundet.

Für die Zeit vom 2. Tage vor bis einschließlich dem 1. Tage nach den beiden Oster-, Pfingst- und Weihnachtsfeiertagen wird die Ermäßigung nicht ge­währt.

Die Eisenbahnverwaltung kann die Ermäßigung auch an anderen als an den vorher genannten Tagen, z. B. zu Anfang der großen Sommerferien, ver­sagen ober die Teilnahme auf bestimmte Züge ver­weisen.

Die Eisenbahnverwaltung kann einzelne Züge von der Benutzung ausschließen. Gesellschaften von mehr als 50 Personen dürfen Schnellzüge nur mit Genehmigung der Abgangsstation benutzen.

Die Gesellschaftsfahrt ist zwei, und wenn die Be­nutzung von Schnellzügen zu genehmigen ist, drei Tage vor Antritt bei der Abgangsstation schriftlich anzumelben unter Angabe des Reiseziels, der zu be­nutzenden Züge, der Wagenklasfe und der Teil­nehmerzahl. Sie wird aber noch bis zwei Stunden vor Abgang des zu benutzenden Zuges berücksichtigt, wenn nicht allgemeine betriebliche Schwierigkeiten entgegenstehen. Das Fahrgeld ist spätestens zwei Stunden vor der Abfahrt zu bezahlen.

Die Abfertigung erfolgt auf Beförderungsschein. Jeder Teilnehmer erhält außerdem eine Gesellschafts­karte, die in Verbindung mit dem Besörderungsschein als Fahrkarte im Sinne der Bestimmungen des Tarifes gilt. Für die Hin- und Rückfahrt werden je besondere Beförderungsscheine und Gesellschafts­karten ausgegeben.

Die Ermäßigung kann nach näherer Bestimmung der Eisenbahnverwaltung auch bet Benutzung von Unternehmerfahrscheinheften gewährt werden.

Wird eine angemeldete Gesellschaftsfahrt nicht ausgeführt, so ^inb der Eisenbahn alle durch die Vorbereitungen erwachsenen Kosten zu erstatten.

Die vorstehenden Bestimmungen über die Ge­sellschaftsfahrten sind neu. Schulfahrten zu wissenschaftlichen und belehrenden Zwecken genießen nach wie vor die 50prozentige Ermäßigung. Die Verkümmerung der Vergünstigung für die Jugendpflege ist bedauerlich. Jetzt wird sich zeigen, ob der Reichstag, die Verbände, die Jugend­pflegestellen und vor allem die Jugend selbst sich das bieten lassen. Wird die angekündigte Verschlechterung ergebungsvoll hingenommen, dann darf man sich nicht wundern, wenn über kurz ober lang auch noch bie mehr als dürftige Ermäßigung von s, ganz be­seitigt wird.

Dem Reichstag ist inzwischen eine Anfrage der Abgeordneten Dr. Lüders, Ziegler, Schuldt und Gen. zugegangen, was die Reichsregierung zu tun gedenke, um diesen Schlag gegen das Jugendwandern ab­zuwehren.

Turnen, Sport und Spiel.

Vom Tnrngarr Hessen (D T.)

<£ Friedberg, 29. Mai. Unter strömendem Regen wurde gestern abend auf der Seewiese das Entscheidungsspiel um die G a u m ei­st e r s ch a s t in der F a tt st d a 11 - M e i ster- klasse ausgetragen. Tgm. Friedberg, der der eigne Platz unter den obwaltenden Witterungsver- hältnissen günstig war, war im Gegensatz zu den Vorspielen dem seitherigen Gaumeister, To. 1846 Gießen, überlegen und gewann mit geringem Vorsprung die M e i st e r s ch a f t. Tgm. Friedberg hat somit den Gau Hessen bei den demnächst statt­findenden Meisterschaftsspielen im Gauverband zu vertreten.

Aenderungen im D. N. A.

vo. Gemäß einem früheren Beschlüsse wurde auf der Hauptversammlung des D. R. 21. eine neue Satzung angenommen, nach der im QlufBau des Deutschen Reichsausschusses eine einschnei-' dende Veränderung vollzogen wird. Der bis­herige Tlnterschied der sogenannten Stamm- und Anschlußverbände kommt in Wegfall. Damit ist ein lange Zeit von der Deutschen Turnerschaft geäußerter Wunsch, der später auch von ein­zelnen Sportverbänden auf genommen wurde, er­füllt. Die Versammlung hieß nach längerer Aus­sprache den vom Vorsitzenden der Deutschen Turnerschaft Dr. Berger, dem Vvrsitzeiwen des Satzungsausschusses im D. R. 21., vorgeleg­ten Satzungsentwurf in allen Punkten gut. Die grundsätzliche Arbeitsreforin des Reichsaus- fchusses wurde dahin geklärt, daß er nur die­jenigen Ausgaben übernimmt, die überverband- lich, d. h. alle oder wenigstens einen großen Teil der ihm angeschlossenen Verbände angehen.

Die Reu- bzw. Wiederwahlen ergaben fol­gende Zusammensetzung des Vorstandes im D. R. A.: Vorsitzender Staatsminister Dr. Le­wa l d; stellv. Vorsitzender: Staatsminister a. D. Dominicas, Oberstudiendirektor Berger, F. Linnemann; 1. Schriftführer: Reg.°Rat Dr. Martin; 2. Schriftführer-: Georg Har; Schatzmeister: Geh. Legationsrat Dr. Frisch; stellv. Kassenführer: Dr. Frey; Beisitzer: Prof. Dr. Reinhardt, Generalpräses Mvsters, Rechtsanwalt Lang, Dr. Sydow, Professor B r o ß m e r , Oberbürgermeister B o e ß; Gene­ralsekretär: Dr. Diem. Die nächste Vorstands­sitzung und der Vertretertag werden zum 5. Sept, nach Berlin einberufen.

Kirche und Schule.

Friedberg, 29. Mai. Eine Kreis- lehrerkonferenz der Lehrerschaft des Kreises Friedberg, die sehr stark besucht war, wählte den seitherigen Kreisobmann, Rektor Koch-Friedberg, einstimmig wieder. Be'chlossen wurde, im Lause des Sommers eine pädago­gische Wochezu veranstalten, bei der in erster Linie der A r b e i t s s ch u l g e d a n k e in Vor­trägen und llnterrichtsproben behandelt werden soll. An der Fahrt des D. d. 21. nach Kufstein nehmen von der Augustinerschule, der Aufbauschule und der Schillerschule zusammen 120 Schüler und Schülerinnen und 8 Lehrkräfte teil.

Spielplatt der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 31 .Mai: Lohen- grin. QHonlag, 1. Juni: Die Fledermaus. Diens­tag, 2.: Der Rosenkavalier. Mittwoch, 3.: Der Evangelimann. Donnerstag, 4.: Die Hugenotten. Freitag, 5.: Susannens Geheimnis. Hieraus: Tanzsuite Couperin-Strauß. Zum Schluß: Gianni Schlecht. Samstag, 6.: Die lustigen Weiber von Windsor. Sonntag, 7.: Die Walküre. Schau­spielhaus. Sonntag, 31. Mai: Goethes Faust 1. Teil. Montag, 1. Juni: Der Kreidekreis.

Rätsel-Ecke.

.Kreuzworträtsel.

Es bedeuten:

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18

28

30

11

20

44

17

331

19 I

Von links nach rechts: 1. Rechtsbegrifs. 2. Hochherziges Geschenk. 3. Aromatische Frucht. 4. Zeitbegriff. 5. Präzosition. 6. Abkürzung für die Vereinigten Staaten von Rordamerika. 7. Französischer Artikel (männl.). 8. Figur der griechischen Mythologie. 9. Aegyptischer Sonnen­gott. 10. Wagentteil. 11. Deutscher Filmschau­spieler. 12. Heilmethode. 13. Zwischenstufe in der Entwicklung eines Jnsetts. 14. Mohammeda­nische Herrscher (Mehrzahl). 15. Hautprodukt. 16. Ausruf. 17. Anliegen. 18. Papst. 19. Ger­manischer Gott. 20. VergnügungSlokal. 21. Ge­schmacksrichtung. 22. Bauwerk. 23. Frairzosischer Artikel (weibl.). 24. Präposition. 25. Ausdruck im Geldverkehr. 26. Selten. 27. Haustier. 28. Stadt in Wolhynien. 29. Jüdischer Priester und Schrtft- gelehrter. 30. Wertzeichen. 31. Rest.

Von oben nach unten: 32. Körperteil. 33.Teil des Hauses. 34. Jüdischer Gelehrter. 35. Abbild. 36. Französischer Artikel (weibl.). 37. Türkische Rohrflöte. 38. Vorname (einer Romanfigur Thomas Manns). 39. Rebensluh der Donau. 40. Getränk. 41. Rechtszustand. 42. Glänzendes Anstreichmittel. 43. Sohn Abrahams. 44. Fahr­zeug. 45. Auerochse. 46. (Siehe 9). 47. Ge- schmackscmpsindung. 48. Grasfläche. 49. Versuch. 50. Löwe. 51. Gesichtsteil. 52. Dergfestung in Messenien. 53. Schweizer Kanton. 54. Wagen­teil. 55. Sportgerät. 56. Kasten. 57. Stammvater. 58. Schreibgerät. 59. Römischer Kaiser.

(Karl Henckel, stud. ehern.)

Besuchskartenrätsel.

Erich P. Hefft

Solingen

Was spricht dieser Herr?

Silbenrätsel.

Aus den Silben: a, Bee, den, chel, da, del, den, des, di, di, drach, e, ei, erb, eu, fal, fen, such, gar, glas, go, goto, gut, hei, hu, i, jer, le, lers, li, mann, mans, me na«, ne, ne,

ne, vor, nis, o, pi. pu, re, ri, rich, rich, sa,

sar, schu, fen, si, te, teil, ter, tes, tor, turn, u,

un, ur, ve, öer, wel sind 26 Worte zu bilden, deren Anfangs- und Endbuchstaben, letztere von unten nach ohen gelesen, einen Wunsch der Re­daktion ergeben.

1. Deutscher Dichter. 2. Staatsbeamter. 3. Daum. 4. Holländischer Schriftsteller. 5. Frucht. 6. Gerichtsspruch. 7. Himmelsrichtung. 8. Bekannte Filmdiva. 9. Zimmerschmuck. 10. Griechicher Dichter. 11 .Planet. 12. Vogel. 13. Wie 8. 14. Griechische Münze. 15. Baumfrucht. 16. Hund. 17. Blume. 18. Rebensluh der Donau. 19. Wie 8. 20. Englische Stadt. 21. Komponist. 22. Gebäck. 23. Männername. 24. Französische Stadt. 25. Fürstengeschlecht. 26. Oper von Lortzing.

Grgänznttgsrätsel.

Es soll den Wörtern:

Linse, Lachs, Burg, Orden, Eck, Trick, Rubel. Ehre, Bier, Irene, Lorenz, Ukas, Singen, Reif je ein weiterer Buchstabe am Anfang angeseht werden, so daß neue Wörter entstehen, und zwar ebenfalls Hauptwörter. Miteinander verbunden ergeben diese dann ein beliebtes Vergnügen.

Scharade.

Das erste ist einer, ders böse meint.

And kennt nur Hassen und Reiben; Die letzten drei, im Herzen vereint, Sind der Himmlischen ewige Freuden. Das Ganze mischt sich in bittrem Streit In des Lebens friedliche Süßigkeit.

Rösselsprung.

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Ichau'i

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Auflösungen.

Bruchstückrätsel.

Herat, Isis, Melle, Muff, Epos, Lufst, Falster, Aurich.

Himmelfahrtsfest.

Magisches Zahlenquadrat.

13

20

15

18

16

14

17

12

19

Rätsel.

So nett Sonett.

Silbenrätsel.

1. Moschee, 2. Akzent, 3. Ibis, 4. Echse, 5. Naphtha, 6. Freytag,. 7. Rekle, 8. Olmütz, 9. Eiszeit, 10. Sonde, 11. Torgau, 12. Emdeu. 13. Urban.

Maienfroste unnütze Gäste.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom Redakttonsttsch

Ein kleiner Irrtum.

Man erzählt uns:

Das Töchterchen eines UniversitätsprofessorS kommt aus der Schule nach Haus. Es soll einen Aufsatz" machen über die Verse:

Und frißt er nicht zu jeder Zeit, so frißt er doch nach Möglichkeit."

Großes Erstaunen bei der Mutter, Ratlosig­keit. Was hUft's? Die Mutter geht zur Lehrerin. Und was war des Rätsels Lösung'? DaS Thema lautete (der bekannte Gesangbuchvrrs):

Und hilft er nicht zu jeder Frist, so hilft er doch, wenn's möglich ist." P. B. i. B.

Der lakonische Wunsch.

Ein schottischer Dorfgeistlicher ist in die Stadt gekommen und bei Freunden zu Besuch. Wollen Sie vielleicht ein Glas Tee, Mr. M'Glasson?" fragt ihn die freundliche Hausfrau. Danke, kein Tee", erwiderte der einsilbige Herr. Vielleicht ein Täßchen Kaffee?"Kein Kaffee." Wie wär's mit etwas Kakao?"Kein Kakao." Run, vielleicht ein Glas Whisky mit Soda?" Kein Soda."

Berufswahl.

Ich lasse meine Tochter etwas Ordentliches lernen", meinte der reichgewordene Herr Meyer.

Was denn zum Beispiel?"

Ra, vielleicht Gesang."

Warum nicht Malerei oder Schriftstellerei?"

Rein, nein, wenn sie malt, verschwendet sie die gute Leinewand, und wenn sie schreibt, daS schöne Papier, aber wenn sie singt, tritt nur zeitweilig eine atmospärische Störung ein."

Dienstag, 2.: Goethes Faust 1. Teil. Mitt­woch, 3.: Der verlorene Sohn. Donnerstag, 4.: Die Andacht zum Kreuze. Freitag, 5.: Goethes Faust 1. Seil. Samstag, 6'.: Goethes Faust 1. Teil. «Sonntag, 7.: Der Kreidekreis.

Rundfunk-Programm

des Aranksurtsr Senders.

(Aus derRadio-Umschau".)

Pfingff-Sonnlag, 31.2Hai.

89 Uhr: Morgenfeier mit Ansprache von Prediger Wächter. 121 Uhr: Pfingst-Konzert des Hausorchesters. 45 Uhr: Nachmittagskonzert des Hausorchesters: Georges Bizel (f-3. Juni 1875). 5 bis 6 Uhr: Äinberstunde. 8.309.30 Uhr: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung: Die 2lppelmänner", romantisches Lustspiel v. Achim von Arnim, uorgetragen vom Frankfurter Künstler­theater für Rhein und Main. 1011 Uhr: Die Ent­wicklung der Violinsonate. Ein Zyklus, erster Abend (nachgeholt). Sonaten von H. I. F. Biber (1644 bis 1704), G. F. Händel (16851759), und G. Tartini (16921770).

pslngsl-Montag, 1. Juni.

89 Uhr Uebertragung von Kassel: Morgen­feier. Chorgesänge. Ansprache von Pfarrer Stein.

121 Uhr: Übertragung von Kassel: Pfingst-Vor^ rnittags-Konzert. 45 Uhr: Uebertragung von Kassel: Kinderstunde. 56 Uhr: Nachmittagskonzert des Hausorchesters: Die Oper der Woche. 8.309.30 Uhr: Geistliches Pfingst-Konzert: Kantaten von Joh. Seb. Bach.1011 Uhr: Uebertragung von Kassel.

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