Ausgabe 
29.9.1925
 
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Dienstag, 29. September 1925

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für ivderheffen)

Nr. 228 Drittes Blatt

Börsenkurse

103,75

0.028

0,028

Gegenstand einer

65,2.5

121.5

94.5

62,25

26 Septbr.

bandspreise

tabeisen und für Bleche) ÜTiter

inge gegen

isdiutzmi

65.2>

56.1

49.5

41

70.5

94.25

72.5

48.5

89

70.75

75.1

104.75

0 235

0.28

0.46

0 275

118,25

56,13

71

93,25

94,25

62,5 77,75

4",5 41,25

88.25 59.5

69.5

117.75

118.5

57.25

94,25

87.5

57,75

77,5

41,5

40.3

103.25

102 25

37,75

52

72.13

16.25

75.25

126. S

95

108.5

87,13

56.5

40,5 41.1

1,708 18.88

86,M

101,78 112,88

10,605

17,13 40,376

4.2,5

19,91

81,18

60.58 1,718 0.591

59.34

12,465

7.46.5 5,895

i.065 '0,125

80.83

6.11

4.205

4.195

62,5 1

31.5

5.5 i

88,25

60

56,t

65.25

57.5

<1.22 5 0.2075 0.ZK1

0 145 0.26 0.27

0.255 0.25

116.6'.

117,8

70 13

60,5

65.5

118,25

119

55,75

93.25

94.4

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62,5

77,25

41.5

39,65

73.25

58 1

75.75 102,3 117.9

19.4 38.13 52.75 7< 25

57 5

168.76

1,699 18 58

88,09

101,17

112,81

10,56

17,07

20,324 4,195 19,86 81,01

60,37 1,714 0 588

59,20

12.425

7,44

5,865

3,065

21 075

80,62

6 09

4,197

4,185

malen Sorten und Dirnens van 24 Wochen die Regel

, 2375 0.295 0.285 0.455

d.U2> 0.2875

0. 7 0.26 0,25

91 75

95 25

Kopenhagen Stockholm HclstngforS. atalkn . . . London. . 'JituDort Pari«. . . Schwel, . . Spanien . . Japan - . - Rio de Jan. Wien in D £<ft abgest Prag . . . . Belgrad .. Budapest. . Bulgarien tfiffnbon Danzig. . Konstantin. Alden. . Canada. . Urngnat)

OE c l) e r 6 von Robert Haesi. ttrachtung der einzelnen Werfe

y/« Deutiche RcichSan'-etbe 4" - 2euts».e Rcich?anlcide . 3'/,' . Teunch, -Hti46fliildbc DeuNche Neichsanleive .

ilttbt

4*/e BreutzilLc Kon'ois

4", Hegen l'li*!. Hegen.......

hauptsächlich für Stabeisen und für Bleche) «rnter- böten werden. Die Lieferzeiten haben sich (von einigen wenigen besser beschäftigten Werken abge­sehen) in der leisten Zeit etwas verkürzt: bei nor- 1 ' ' _____r:__.... n.h Qief»rfriW<m

60.5 I 60,25

65 | 6 i,25

dieser 2Irt li Biographie C. der auS einer ein geschloffenes Bild des grosum Sci.'v. -er Poeten Herausarbeitei. 3. S. Bachosen als Religionsforscher macht 6. S. Dernvull i zum - läuzend geschriebenen Studie.

i. der Srcunbin Rousseau-

CONSTANTIN CIGARETTE voll im tfornuxi .nid gefdimaddidi uomdun

leihen einiges spekulatives Interesse, was zu einer mäßigen Erhöhung des Kurses auf 02-12V, führte. Freundlicher lagen ferner S ch t f f a hr t s- tocrte und Reichsbankanteile. wahrend an allen übrigen OHarftgebieten die ilmfatjtätig- keit stockte. Eine gewisse Erschwerung lag durch

schluhreich

-- .Das kleine Modebuch nennen sich reizvolle Plaudereien eineS .Arbiter nvvus" über die Mode, ein Streifzug durch die ele­gante und historische Literatur in fünf Iahr- Hunderten. Der Verlag Walter Seifert in Sy\t- brarm hat baß Büchlein allerliebst ausgesieilet.

279

(Eigener Drahtberichi des(Siebener Anzeigers".) Berlin, 28. Sept. Das heutige Börsen, aeschäft stand unter dem Zeichen des hohen israelitischen Festtages, so daß durch den schwachen Besuch die feit einiger Zeit ohnehin geringen Ilmfähe einen weiteren Rückgang erfuhren. Die Abschlüsse waren auf allen Marttgebi^en bedeutungslos. Die vorliegenden wirtschaftlichen und politischen Meldungen blieben auf die Ten-

169,18 1,703 18,87

84,21 101.43 112,89

10,60 17.11

20.375

4,205 19.90

81,21

60,51 1,718 >.590

59,34 13,415

7,46

5,885

3,075 21,125

80.82

2,325

6.11

4,207 ».195

Julie Bonde------ --------

und Wielands, der hochbedeutenden Berner Art- ftofralin. die im Geistesleben ihrer Zeit von austerordentlichem Einflnst war. widme! Lilli Hal­ler einen liebevollen Aufsatz Schließlich noch zwei Wetter ausgreifende Arbeiten:Schwei- zer Balladen" stellt Lllbert Tischli von ihren Anfängen bis zur Gegenwart zusammen, manch imbctamrter Schah ist darunter, den man sich gern zu eigen machen wird. Heber die Mund- artdichtung der deutschen Schweiz beridtfet Otto von Greperz umfassend und aus-

Quxdi+äfa-öchubweme^Jbre Schube, Sieben wie v neu , und hatten vieJ länger.

ds <yjbt ruchis (h&ssecesfü/- Jhrc

Weitere Betriebseinschränkun- gen bei der August T h Y s s e n - H ü 11 e Bei der August Thyssen-Hütte in Hamborn sind weitere Betriebseinschränkun gen vorgenvmmen worden, die in der Hauptsache die TDa&rcrte 6 und 7 betreffen. Sollte keine wirtschaftliche Besserung eintreten, so soll auch der Hochofen­betrieb bis auf drei Hochöfen eine Einschränkung erfahren. Teilkündigungen sind bereits erfolgt.

' Verkauf der StinneS-Hotels. Wie die Berliner Blätter melden, werdmi die beiden zuin Stinnes-Konzem gehörenden Hotels Esplanede (Berlin) und Atlantic (Hamburg in I den Besitz einer Hotelgruppe übergehen, die aus der Riz-Carlton-Company in London rmd Ge­brüder Brenner (Baden-Baden). Brenner-Hotel- Konzern, besteht. Die Verhandlungen stehen vor dem Abschlust. Die llcbernabme sollam b De­zember ds. Zs. erfolgen. Als Kaufpreis werden 12 Millionen genannt.

Verlängerung der Ostober sch le- sischen Kohlenkonvention. Die Ostober- schlesische Kohlenkonvention lief, wie bekannt,^zum 1. Oktober ab. Die Verhandlungen über die Ver­längerung der Konvention auf weitere sechs Mo­nate sind jetzt zum Abschlust gekommen. Es ist zu erwarten, dah dementsprechend auch die Dauer der Gesamtpolnischen Kohlenkonvention Ne im August zilstandegekonimen war, verlängert wird.

Die polnische Handelsbilanz mit einer halben Milliarde Zloth passiv. Der Wert der polnischen Einfuhr be­trug nach den Statistischen Bachrichten m fr« Zeit vom 1. 3amiar bis 1. August ds. 36 1216 Mill. Zloty, die Ausfuhr in derselb«> Zeil 716 Mill. Zloty. Das Deftzil der Handelsbilanz beträgt also in den ersten sieben Monaten d. 3. i, Milliarde Zloty.

nieder. Neuen Ideen wird damit trotz aller Wider­stände in philologischen Kreisen der Weg gebahnt, Ideen, die in ihrer Eigenartigkeit und Großzügigkeit frappieren, ob sie sich durchsetzen werden gegenüber den

Berlin. 28. Sept Der Produktenmarkt hatte sehr ruhiges Geschäft. Umsätze kamen la um zustande. Die Preise gaben auf schwächere Aus­landsmeldungen weiter nach. Cs notierten per 1000 Kg.: Weizen, märt 202 bis 207, do. Oft 224 biS 225, do. Dez. 228.50. Roggen, märt 148 bis 153. do. Ott. 164 bis 164,50. do- Dez. 172 bis 173. Gerste, märt 206 bis 230. Futter­gerste 170 bis 175, Hafer, märt 172 bis 180. Raps 345: per 100 Kg.: Weizenmehl 27.50 bis 31.25. Roggenrnebl 22 bis 24. Weizenlleie 10. Roggenkleie 9,20, Viktoriaerbsen 26 bis 31. Futter­erbsen 21 bis 24. Wicken 24 bis 26, Rapskuchen 5. Leinkuchen 21. Trockenschnitzel 11,40. Torsmelasse 8 bis 8.20. Kartofselllocken 16, Zucker 20,30.

Buntes Allerlei.

Affen als Biehräuber.

In der afrikanischen Kenja-Kolonie in Ostafrika ist von der Regierung ein Preis auf jeden Pavian gesetzt worden, der geschossen, gefangen oder ver­giftet, lebendig oder tot eingebracht wird. Zu dieser Maßnahme bat man sich entschlossen, weil der Pavian ein unverbesserlicher Dieb und Räuber ist, der sich zu einer wahren Landplage ausgewachsen hat Dah die Paviane aber auch Viehräuber im Grohen sind, das hatte man früher nicht geahnt und diese Entdeckung hat zu dem jetzt aufgenommenen hefti­gen Kriege gegen sie geführt. Seit einigen Zähren herrscht in der Kenja-Kolonie eine beunruhigende Epidemie von Viehräubereien. Diele Schafe und Kühe werden zerrissen aufgefunden. Bei den gro­ßen'Viehherden, die mehrere tausende Schafe oder Rinder umfasten, waren manchmal mehr als 200 Lämmer und Kälber an einem Tage verstümmelt. Stets waren die Wunden lange tiefe Einschnitte, wie wenn sie mit Mestern beigebracht wären. Zu­nächst hielt man den Regerstannn der Mastai für die Liebeltäter, aber da daS Vieh diefer Einge­borenen ebenso angegriffen wurde wie daS der Weihen, so glaubte man schließlich, eS mühten wohl Löwen, Leoparden, Hyänen oder gar Ameisenfresser sein, welch letztere lange scharfe Klauen haben. Späh« Der Eingeborenen bekamen ab« endlich Heraus, daß Me Biehräuber Paviane waren. Die Asten gingen dabei sehr schlau zu W«ke. Geführt von einem .Auffeh«--Pavian*, wie man die älteren Führer d« Herden nennt, kamen zuerst junge Tiere, um zu rekognoszieren. Durch ihr lautes Geheul zogen sie die Aufmerksamkeit der Hirten nach der einen Seite der Weide, während ünterdesten das ganze Pavi- anenhe« auf der andern Seite üb« die Lämmer herftel. Die Paviane töten die Tiere, indem sie mit den Daumennägeln reihen, aber bisweilen ver­wenden sie auch sämtliche vi«Hände" und z«- reihen die Ti«e buchstäblich in Stücke. D« einge­borene Hirte, nur mit Pfeil und Bogen od« Spe« bewaffnet, ist gegen eine heranrückende Pavianschar machtlos und fürchtet sie sehr. Dom Hunger ge­trieben, greifen diese Affen nicht selten ganze Dorf« an und stehlen die Vorräte aus den Hutten. Die Eingeborenen opfern dann den .Paviangöttern Bier und Getreide, um sie zu versöhnen.

MMlWMW

Am 1.10. 25, 10 Uhr norm, werben in der Neuen Kaserne 5 ausgemufterte Dienstpserde öffentlich versteigert. 0042V

I. (Hess.) Ball. 15. Inf.-Regt.

Devisenmarkt Berlin-Frankfurt <l M. winMfn Werf enAatirrärft 8nenoS«Htrtß, Bonbon. Rn*-

RwdWrfro fär eine CtaML «imrab bapejfffc 100000 ®n betten. alle« übrige für 100 «nbettmJ Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Gewähr.)

widerstrebenden Anschauungen der Fachwissenschaft, bleibt abziiivarten. Die seitberige Anschauung nahm Du Entstehung der Homerschen Epen in Meinosten ctroa vom s. Jahrhundert ob an, Dörpseld dagegen verlegt die Entstehung der Gedichte in ba» gricdii|die Mutierland, und zwar in die Zeit zwischen dem trojanischen Krieg und der dorischen 'Wanderung (um 12"0 v. Chr.s. Er sucht dies an Hand do» für den Laien sehr einleuchtenden Ausführungen über die homerische Geographie die bomerijche >wus- fultur und die Kunst der homerischen Epoche, vor allem aber an Hand des alten Lageplans der Odnisee zu begründen. Allem mgthischen und sagenhaften Beiwerk entkleidet, entsteht so das Evos in neuer, reiner Horm, von Fr. Rütcr mustergültig übersetzt, ohne sprachliche Dergemaltigungen, in feinsinniger Einfühlung in das Dorbild l 15

Der Kultur der Schweiz und ihrer ÖC* ücbunflcn zum deutschen Geistesleben widme: der Leipziger B«lag H Haesiel seit langem grostr Auftnerkfamkc't lieber zahlreichen preisa>eilen und habet geschmackvoll ausgestatleten RenaiiS- gaben Schwerzer Dichter, genannt sei hier nur T $ Mever. gelangt die lit«aris3' betrach' nbe Seite ebenfalls in einer Reihe interessant« Bmd- chen zur Darstellung. 2lls neueste Erlcheniung-n " unS vor eine tiefschurfenhe

Büchertisch.

Eine neue sechsbändige Ausgabe von Schillers Werken bringt soeben der Verlag 3. G Cotta in Stuttgart auf den Düchertisch. in einfach, geschmackvoller Ausstattung und sorg­fältig textkritischer Bearbeitung durch C. von der Hellen. Die Auswahl umfaht alles Wesentliche von Schillers Schöpfungen, sämtliche Dramen, Gedichte, die bedeutendsten philosophischen Schrif­ten, von den historischen aber leid« nur die Heineren unter Weglassung des niederländischen Befreiungskampfes und des Dreißigjährigen Krieges, die man doch nur ungern entbehrt. Er­freulich ist dagegen die Aufnahme d« erzählenden Prosaschriften, alles in allem eine Auswahl, bie der bewährten Tradition des altberuhmten Klassilerverlages voll gerecht wird. (Preis Gzl. 33 QHT.) 453

Homers Odyssee in ihrer Urgeftalt. I. W. Dörpf eld: Wiederherstellung des ursprüng­lichen Epos von der Heimkehr des Odysseus. II. H. Stüter: Ikbertragung des ursprünglichen Epos von der Heimkehr des Odysieus, 2 Bde. mit zahlreichen Karten, Skizzen. Tabellen und Zeichnungen auf Grund der Äusgrabungsergebniste, Ganz!. 16 Mk., Verlag Buchenau u. Reichert in München. Dorp- seid, der bekannte Archäologe, legt hier in um°

Wirtschaft.

Dom rheinisch-wesisälischen (Eifenmarhf.

2luf dem rheinisch-westsalischen Eisenmarkt ist I in der letzten Zeit das Geschäft nicht schlechter, aber end) nicht besser geworden. Diese Xlagc erscheint inertwürdig, da allgemein von der fonschreiienden Verbandsbildung eine Belebung des Geschäftes er- hofft wurde. Die markttechnischen Folgen der Ser 'wndsbildung werden aber noch für längere Zeit ."isgeglichen durch die sehr beträchtlichen Voroer- änse, die vor dem Zustandekommen der Verbände 'bgeschlossen worden sind. Weiter spielt eine Rolle, baf; vor Tätigkeit der Verbände viele Verbraucher i-nb Händler in Erwartung stark anziehender ! reise mit solchen Mengen Material sich eingedeckt haben, daß der tatsächliche Bedarf auf längere Zeit »edeckt ist: vielerorts waren die Bestellungen teil- weise so nmfangreid), daß jetzt aus den Vageroor- raten starke preisdrückende Entlastungsoerkäufe vor nennimnen werden müssen. Eine große Rolle spielt und) immer noch die zu große Erzeugungsfähig­keit der Eisenindustrie. Auch nach den zahlreichen »etriebseinschränkungen (völlige Betriebsstillegungen sind nur in verhältnismäßig wenigen Fällen vor- genommen), besteht vielfach noch eine Ueberpro- buflion, ein Umstand, der u. a. darin zum Aus- druck lammt, daß viele Werke nicht einmal für die von der Rohstahlgemeinschaft beschlossene Ser- rlngerung der Produktion um 35 Prozent Beschäf­tigung haben. Man hat zwar versucht, durch Aus- tausch von Quoten das Geschäft zu bereinigen; da- durch hat man aber keine Verminderung erzielt, sondern nur eine Uebertragung der Produktion von dem einen auf das ander Werk. Der Ankauf von Quoten unter Stillegung der Werke hat nur in seltenen Ausnahmefällen durchgeführt werden können. Um so mehr verspricht man sich von den Zusammenschlußbestrebungen großer westdeutscher Werke hinsichtlich einer besseren Anpassung der Er­zeugung an den Bedarf. Zur Zeit liegen die Ver­hältnisse so, daß sogar der Gedanke einer weiteren Erhöhung der Einschränkungsziffer der Rohstahlge- melnschaft (teilweise wird sogar 45 bis 50 Proz. genannt) ernsthaft erörtert wird; die noch relativ gut beschäftigten Werke würden jedoch vermutlich gegen eine solche Einschränkung Widerspruch er­heben. Der Kampf um den Markt ist noch wie vor | scharf; jedoch ist die Kaufkraft des Inlandes sehr begrenzt; das 'Ausland kommt wegen der scharfen ausländischen Konkurrenz und wegen der hohen Zölle, Frachten usw. kaum in Bettacht. Die Kapi­talnot hat zur stärksten Vorsicht im Geschäft ge­führt. Die Werke verkaufen nur das, was sie zum Fälligkeitstermin bezahlt zu bekommen hoffen, wäh- reud die Verbraucher und die Händler nur die Mengen eindecken, für die sie ebenfalls bestimmt mit bezahlter Absatzmöglichkeit rechnen. Daß der- artige Geschäfte nur selten sind, ist klar. Zur Zeit ist die Zahlungsweise so schleppend, daß Barzah­lungen überhaupt kaum Vorkommen und daß im Wechselverkehr Prolongationen ober Protesterklä­rungen an der Tagesordnung sind.

Eine Bess«ung aller dieser Zustände wird all- gemein nur von einer tatsächlichen Steigerung des Vedarss der verarbeitenden Industrie erwartet. Daß diese schon bald in größerem Umfange etntritt, bafür sind die Aussichten gering. Eine Steigerung der Be- schäftigung über das jetzige Maß hinaus wird nur ganz langsam gemäß der zunehmenden Kap,talneu- bilbung im Inlanbe erfolgen können. DieAusstchten auf eine balblge unb burchgreifenbe Besierung der Lage auf dem Eisenmarkt sind also nicht günstig, wenngleich auch anbererseits mit einer stärkeren Ver­schärfung wohl nicht zu rechnen ist.

Die Preise haben eine wesentliche Deränberung nicht erfahren. Für viele Eisenerzeugnisse sinb Der-

Briel

4.22

18,35

101,45

20,392

19,9.

169.21

17,21

84,33

59.28

112,85

81.16

>0.54

12.445

5.85

2.u ach frage . ach täglichem Gelb hat sich sehr verstärkt. b?r Latz war 9 . bis 11 Proz. Geld einige Tage über dem Ultimo stellte sich aus 10' biS 12 Proz. Monatsgeld 10 bis 11 Prpz. 3m internationalen Devisen verkehr waren feine nennenswerten Kursvrränberungen zu verzeichnen. Warschau und Oslo wurden zu den letzten Kursen gehandelt. Die Reichsmark notierte gegen Mittag in London 20,35, Paris 5.02'Amsterdam 59,20.

Frankfurter Schiachtviehmarkt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers'.!

Frankfurt a. M.. 28. Sept. Aufgetrieben waren 4782 Schweine. Es wurden bezahlt für 100 Pfd Lebendgewicht: Vollfleischige von 80 bis 100 Kg. 92 bis 94, unter 80 Kg. 82 b.ö 91. von 100 bis 120 Kg. 95 bis 98. von 120 biS 150 Kg. 95 bis 98, Fettschweine über 150 Kg 95 bis 97, unreine Sauen und geschnittene Eber 80 bis 90.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M 28. Sept. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 23, Roggen (in­ländischer) 18, Sommergerste (für Brau^wecke) 25 bis 27,50, Haser (inländischer) 20 bis 21, Mais (gelb) 20, Weizenmehl (inländisches, Spe­zial 0) 38, Roggenmehl 26 bis 26,50, Weizen- und Roggenlleie 10 bis 10,25.

®<[b n^sT"

1.699

18,81 86,»

101,62 112,60

10.665

17.09

20,326

4,195 19,87

80,98

60,42 1,714 0.589

59.20

12,425

7,455 5,875

3,055

21,075

80/.5

2.295

6.09

4.195 4.181

| Meld

4,20

18,25

100.95

20,292

19,85

168,57

17,13 *3,91

58.98

112.29

80,76 0.24

12.385

5.81

Börse.

Berlin. 28 Septbr

Amerikanische Note« ....

Belgische Noten ......

Dänische Noten

Englische Noten .......

Französische Noten .....

Holländische Noten .....

Italienische Noten Norwegische Noten Dentsch-Qesterr.ä 100 Kronen Nnmänische Noten Schwedische Noten .....

Schweizer Noten

Svanisch« Noten Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten . . ...

Berliner

Amtliche Notierung Dries "Wüt

dto- Toll--Schay-Anireisna.'

*! Zollnirken...... I

5 o Toldmerikaner I

Berliner Handel-acselltchast kommen- und Pnvat ^ank .'.dnniL und Nauonaloank Teiitlche Bank Teutsche BereinSdank ... DiSconto Lommandit MetaUdank Mitteldeutsche Lretitbank . . ü csicireichische Lrrditanstalt Weltbank

Bochumer Suh ..... BudcruS Taro . Deutsch Lnremburg Sclscnnrchriier Bergwerk« .

Hmpencr Bergbau .'toliwerkr Aschersleben. . . . fiohmert Westeregeln liauratjütU...........

Ldcrdcdars

Pbontr Bergbau ......

R beinskahl THicbcd Montan ..... TellvS Bergbau tzamdurg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . ... Theramische Werke AlbM . . ZemcnNverk Heidelberg . . Philipp Holzniann Auglo-Tont -Guano .... Badische Anilin Edemische Mayer Alapin . . Goldschmidt GrieSleimer Elccrron ....

Höchster tzardwerke ..... NütgerSwerke ....... Schetdeanstalt

Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mamkrastwerfe ....... Echllckert ......... Siemens & HalSke . . ».

Adlerwrrke Äleyer .....

Daimler Motoren. .....

I Heyligenstaedt ....... Meguin Motorenwerke Mannheim

Frankfurter Armaturen Konscrvensabrik Braun . . . Btctallgesell^chaft ffrantfurt . Pet. Union A--G.

Echublabrit Herz Sichel Zellstoff Waldhos Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

28. Septbr.

Amtlich« Rotiernng c^eld I Bries

Rundfunk-Programm

des frankfurter TcnderS.

Dienstag, 29. September.

4.30 bis 6 Ahr: Aachmittagökonzert de- Hausorchesters: Reue Op«etten. 6 bis 6.3'0 übt: Die Lesestunde (Meisterwerke bet Weltliteratur,: AusDon Quichote" fron Cervantes. 6.30 b>s 7 Llhr: ^Albanien". Vortrag von P'irrer Lic. Dr. Dr. Schwarzlose. 7 bis 7.30 1h- Ueber- tragung von Kassel: Vorttag von n^daktcnrr Wiesner: .Arbetterdichter.'. 7.30 bis 8 Uhr: Dor- tragszhNuS des StadtgefundheitsamteS:Sxt Zahlpslege in aller Welt", Vortrag von Dc. Tboluck. 8.30 biS 10 Mr: Der Strom. Drama in drei Auszügen von Mae Halbe. 10 bis 11 Konzert des Original Miesbach« TerzettS.

Mittwoch, 30. September.

4L0 bis 6 Llhr RachmittagSton^ert des Hausorchesters: Handwerker-Opern. 6 biS 7 Llhr: Kinderstunde. 14. Sagennachmittag 7 bis 7.30 ilbr: Vortrag Don Rektor St Wehrhan: ./Die Stunde der Jugend im F-anfturter Rundfunk- Programm". 7.30 bis 8 ilbr: Funkbvchfchule Frankfurt.Aus dem Städclschen Kunst Institut II, Dorttag von Dr. Oswald Götz. Assistent am Städelschen Kunstinstitut. 8 bis 8.30 Ahr: Vor­trag von Professor Dr. Johannes M. Derweyen- Donn: ,Diotcchni5V 8.30 Uhr: DaS Streich­orchester: 1. Die Zeit bis Beethoven.

Geschäftliches.

Die Kukirol-Fabrik Groh-Salze bringt einen neuen Artikel heraus, unb zwar eine neuartige, patentamtlich geschützte Kukirol-Eiulege» sohle. Diese Kukirol-Einlegesohle erzeugt Warme unb stellt somit einen wirksamen Schutz gegen falte unb nasse Füße unb beren Folgeerscheinungen dar. Für die Güte des neuen Kukirol-Fabnkais bürgt wohl der Weltruf der Firma, deren Präparate heute in 56 Staaten bekannt unb beliebt sind. Die Kukirol-Einlegewhlen sinb in ben Apotheken unb Drogerien erhältlich ,

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Berlin

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26 9. 2 1 9. |

26.9. 28 9