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vc>m Hundert des Aufwertungsbetrnges zu

brauch! nicht immer einen in Geld bestimmten

drei-

ani

l u n <i

neuen

i und war verschwunden, s den Hut greifen fonnte.

Hasse ging es wie den heftigen, aufbrausen-

29 Fortsetzung.

Nachdruck verboten.

Hasses Gesicht verwandelte sich derartig, daß

den

Sicher nicht.'

Ra -?'

sicher..

deinem

einen schillernde Ausdruck. Obwohl er ruhig

in Unruhe und Qual

glauben, Franziska.. bringen, ich bin hungi

sie, ihn anzusehen. Sie wartete einige Augen­blicke, dann sagte sie leicht: ,Ach, lah dos, Fred,

du nicht?" sagte er scharf, den Messerstiche trafen. Gr zwang

vor sich hin aus dein Fenster, Rebel quoll wie eine weiße

in die hatten

der lieber* bleibt weiter

mit ton»

Sie sich

ten werden. Bis Ortober 1926 sollen die Grundstücke übergeben sein.

kurz

Ja­

meln bist unb es sein willst, so must ich sicher sein. Din ich das, Franziska?"

Er liest ihr Haupt los und sah ihr Augen, sein Kinn bebte, seine Augen

mit 60 leisten. F. G.

wogte.

Sie bog sich zurück, seinen Hals:Solang'

gegenüber. j

Sprich!" knirschte er. Er sah sie mit glühen- Augen an.

Um Gottes willen, dachte sie, er würde mich

Franziska. Und aus diesem Zimmer kämest lw lebend nicht mehr heraus. Das kannst du mir . Uird nun last den Tx

führen, werden die Wassermassen so abfliesten können, und di» Gefahr schwemmung für einzelne Hofreiten bestehen.

.m, viu hungrig wie ein Löwe." Hasse nahm eins der Modeblätter von dem

rück und starrte hinter dem der Wolke.

Was weißt ihre Worte wie

spielen, sondern will's dir sagen: der ist's. dann verlang' ich... Sie hielt inne.

Und dann?" drängte er.

Dann verlang' ich von dir, daß du meine Freiheit wiedergibst", vollendete sie los und mit niedergeschlagenen Augen.

na Scho hier sand die 'ScrfümmL Kreise- S Drgrühung h bmdcs, Dm tourte ter im meister Herr Wnrob gebt tigerDeine de eingehend 1 gen. besonders fieren, die 2 Borzug-renter Auswertung d Wirkung auf i der Kassen, Vruicinteschuli wurden nutet Deichsschu Durchführung Lallen und 11 testiert, - für 1925 not meinden e Hektar DM gründete Erh Hinblick aus 1 vellrertung i /gestiegene Li fHarfen Einsp felung je nod

Resultat: 19 Pferde. 371 Stück Rindvieh, 52 Schafe, 403 Schweine 124 Ziegen, 205 Ganse, 1499 Hühner. 3 Kaninchen. 9 Bienenstöcke. Die Arbeiten bei der Feldbereinigung haben gute Fortschritte gemacht. Zur Zeit wird die Hohl bei dem neuen Friedhof tWetz­larer Weg! geschleift. Hierbei konnten die meisten Erwerbslosen beschäftigt werden. 3m nächsten Jahre soll noch der Mühlgraben verlegt und ferner eine Strecke der Kleebach gerade grschnit-

Hasse sprang aus, mit verächtlichem Lachrn stieß er sie zurück.Das ist eure Treue!" ruf er aus,ein Schwur, der sich an Zelten bindet,

fein gutes Geld verliert, ist auch bestraft! Eine Reihe äußerst wichtiger Fristen den sich in dem

neuen Aufwerlungsgejeh.

Die demnächst ablciufenden Fristen seien hier erwähnt, einschließlich denen des Monats mrnr 1926.

fetzen will. Sa wirten die besagten Larschriften auch erzieherisch in volkswirtschaftlichem Sinne, denn allzulanges Kreditgeben ist sehr häufig vom liebel.

Ausdrücklich sei, wie es schon so oft geschehen ist, auch hier wieder darauf hingewiescn, daß das bloße Verschicken von Rechnungen und geschehe es nach so oft oder das Verschicken von Mahnschrei­ben eine laufende Verjährung in keiner Weise unterbricht.

Die Vorschriften über d i e Verjäh­rung sind in den Paragraphen 194 ff. d e s '.8ürgerL Gesetzbuchs geregelt.

Es kann nicht die Aufgabe einer Zeitung fein, einen umfangreichen Gesetzestert abzudurcken. Ein jeder lese das Gesetz selbst nach und prüfe dann den eigenen Fast.

In § 194 des Gesetzes, Absatz 1, heißt es mit klaren, knappen Worten:Das Recht, von einem andern ein Tun oder ein Unterlassen zu ver­

erb oh i-, außerdem beginnt wieder die etwaige be­sonders übernommene Verpflichtung zur Tilgung, und Renten- und R-rnllasten finb wieder

schlang ihr: Hände um ich dich liebe, bin ich

Und Qtre ünb und QUSt

bequemen Sessel aus und setzte sich an daS Feuev Franziska erhob sich, um zu schellen. Sie war wie betäubt. Seine Worte, so einfach, so leicht hingesprochen, hatten auf sie gewirkt wie eine Zauberformel, die einen umspinnt, und in deren Kreis man fortan wandelt. (Fortsestung folgtl

1. Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt ßlg Jahre, jedoch bilden die kürzeren Verjährungsfristen die Regel. In

30 Fahren verjähren z. B. Darlehen, Ansprüche

Selb SS.< »litt 9, 81 *

3 1. Dezember 1925. Der Gläubiger einer Hypothek, für die eine Aufwertung begehn wird, kann bis zum 31. Dezember 1925 Verfügungen an- fechten, die der Grundstückseigentümer seit dem 1. Januar 1925 zum Nachteil des Gläubigers über das Grundstück getroffen hat.

1. Januar 1926. Solche Hypotheken, die in der Zeit vom 15. Juni 1922 bis zum 14. Februar 1924 zurückbezohlt worden find, ober solche Hypotheken, deren Rückzahluitg nur unter Vorbehalt seitens des Gläubigers angenommen wurde, sind von letzterem bis zum 1. Januar 1926 bei der Aufwertungsstelle anzumelden, d. h. bei dem Amtsgericht, in dessen Grundbuch die Hypothek ein» getragen war oder noch eingetragen ist.

31. Januar 1 9 26. Erkennt eine Bank die Ansprüche eines Obligationsgläubigers auf Heraus­gabe von bereits ausgelosten oder gekündigten Obligationen, die bei der Bank bis zum 30. Novem- bre 1925 anzumelden waren, nicht an, so ist bis zum 31. Januar 1926 gerichtliche Klage auf An­erkennung ober auf Herausgabe zu erheben.

Heber die späteren Fristen werden wir jeweils rechtzeitig b c r i d) t e n.

Der Vollständigkeit und des allgemeinen Inter­esses wegen sei schließlich hier noch erwähnt, daß sich vom 1. Januar 1926 an der Zinssatz von Hypo­theken und Obligationen, die in der ersten Hülfre des Jahres 1925 * vom Hundert, in der zweiten Hälfte 2$ vom Hundert betrug, auf 3 vom Hundert

Sie gingen ein paar Schritte weiter in eine Seitengasse hinein.Wer waren die beiden Da­men eben? fragte Franziska. ..Das junge Mädel wurde ja ganz rot. 11 nb sie sah ihn von der Seite an." diesem Augenblick fühlte Hasse, daß er ebenfalls errötete.

Wie konntest du das sehen?" sagte er.

Run, mein Gott, durch das Schaufenster, die spiegeln doch. Es war ein hübsches Paar, zwei Schwestern wohl?"

Mutter und Tochter, die Damen Worth."

Franziska fliest ein bewunderndesAh!" aus.Wie jung die Mutter aussieht und so vor­nehm

Sie ist Aristokratin

Stehst du, darin kenn' ich nach gleich aus, die Schulterlinie zum Beispiel ist ganz thprsch. Sie haben die dritte Loge im Theater. oben rechts. Einmal hast du Sie in der Pause be­grüßt. ich hab's durch den Ausguck im Vor- bu".g beobachtet, und weiht du, was ich damals gedacht hab', Fred? Aber du darfst mir nit bös sein, gelt? Und sie lächelte.Olein,

Franziska bereute, dah sie es gesagt.

Ist es etwas Derartiges, das unS droht?" antwortete nicht, schweratmend standen sie

Das junge Mädchen wäre eine Frau für dich, die dich glücklich machen würde." Er ging neben ihr her und schwieg.

Jetzt bist du mir doch bös, du?" Fran- Aid.i spannte den seidenen Schirm auf, eine Ecke war geplatzt und sprang ab Hasse warf einen Blick auf dm zerrissenen Schirm, et schwieg. ez> sahen ihm plötzlich eine Menge Bitterkeiten im Halse.

Schad', daß ich dich uni die Chance ge­bracht habe", fügte sie lässig hinzu.

In Hasse loderte es aus. Er flieh hervor: Sie gehen dich nichts an, diese Damen, die du gar nicht kennst." Er sprach verächtlich, ohne es zu wollen der Hast sprühte aus seinem Blick, mit dem er Franziska betrachtete.

Heber Franziskas Gesicht flog eine dunkle Welle. Sie drehte sich aus dmi Abtetz herum

al.

1.

dir treu, wollte sie sagen, aber es entrang sich ihr nur ein Seufzer.Ich hab' dich lieb", fuhr Franziska fort, indem sie neben ihm hin- kniete und ihre Finger mit den seinen ver­schlang. Ich bin dir treu, daS ist mein fester Wille, aber es könnte fein, dast mir ein anderer Mann in den Weg trat

Oberyesien.

LanÄkreis Gretzerr.

Allendorf (Lahn), 24.Dez. Bei der Dezember stattgefuirdenen Viehzäh­ergab sich in unserem Dorfe folgendes

es ist nun einmal lo, ich hab' dich lieb... siehst du, du bist dev einzige ritterliche Mann, der mir je begegnet ist. Du würdest ohne weiteres für mich sterben, und du bist der einzige, der mich mitnehmen könnte, obwohl ich das schöne Leben so liebe wie dich. Fred, ich bitte dich, genieße unser Zusammensein, denk' nicht an das. was morgen loimut, es ist so schön jetzt, wer weiß, was uns die Zukunft bringt. Ich will sie nicht wissen, will an keine Prophezeiungen den- fen aber es hat mir eine Zigeunerin dieses Jahr zum drittenmal dasselbe wiederhol': ilnb sie erzählte ihm, niedergekauert auf dem Diwan, was die Alte gesagt.

Hasse schwieg.Ach, ilnfinn", sagte er dann. Glaub' doch diesen Weibern nicht, die aus bem Kaffeesatz wahr ja gen oder aus der Hand. Faß sie nicht an, diese Zigeunerkrallen. Du glaubst doch nicht im Ernst daran, Franziska?"

Ich kann nicht anders."

Gr zog sie an sich.Franziska," sagte er. ich will dir etwas sagen, das du glauben kannst. Meine Karriere, meinen (Hamen, meine Stel­lung gebe ich auf für dich. Ich habe ver­stehen gelernt, wie ein Fürst seinen Flamen, seinen Thron, alles ^ergeben kann für ein Weib wie man mit seinen Gewohnheiten, seiner Fa­milie brechen, seinen Kreis aufgeben kann, um mit dieser Frau zusammen zu sein, aber Franziska, ich verlange Treue. Ich will d i ch, und wenn du

schätzung, deren sich unser Jubilar auch außer­halb der Mauern seiner Vaterstadt erfreut. Möge dem verdienten, allgemein beliebten alten Herrn nach segensreicher treuer Arbeit, Mühsal und Sorgen noch ein langer, ruhiger Lebens­abend im Kreile seiner Sieben beschießen fein!

( Riederflorstadt, 26. Dez. Infolge der schnellen Schneeschmelze ist die Aid da weit über ihre Ufer getreten und hat das Wiesental von Sdaden bisWickstadt überfch'wrmml. Aus ben Kellern der tiefer gelegenen Häuser wird mit der Feuerspritze Wasser ausgepumpt. Der höchste Wa''serstand war am 24. Dezember. Da auch Horloff. Welter und Ufa Hochwasser .....schnell nicht

:: Beuern, 26. Dez. Am ersten Feier­tage veranstaltete der hiesige evang. Kir­chengesangverein (Dirigent Lehrer R a u)

mögenswert zu haben.

Im einzelnen sei aus den bestehenden Vor­schriften hier folgendes hervorgehoben:

FeanzlskÄ.

Aoman von 2 i e s b e t Dill.

Dsn ösr BsrjZhrung-

V

Ein TL 'M dem Jia Qu Wright 192; 251 üochtzung Er bat t er einen 1

X?hnnu di ein

A öie Kehl

Rachdruck verboten.

Das Bürgerliche Recht, nur von diesem soll hier die Rede fein, kennt den Erwerb von Rechten durch einen während einer bestimmten Zeit fort­gesetzten Besitz, schlechthin Ersitzung genannt, und den Verlust von Rechten burrti Zeit- ablauf, die sog. erlöschende Verjährung. Man versteht unter letzterer die durch einen be­stimmten Zeltablauf begründete Unmöglichkeit, einen Anspruch gegen den Willen des -Schuldners fernerhin mit Hilfe der Organe der Rechtspflege zu erzwingen. Der Schuldner kann er mutz es nicht im Fälle der Klageerhebung die angeblich geschuldete Leistung durch die Einrede der Ver­jährung verweigern, ohne sich vor Gericht in eine Erörterung darüber einzulafjen, ob der Rechts­anspruch des Fordernden schlechthin begründet ist oder nicht.

Die Vorschriften über die Verjähr u n g sind rein formeller Natur. Ist die Einrede der Ver­jährung begründet, so weist der Richter kraft Ge­leges Die Silage kurzerhand ab und der lager tragt die Kosten obendrein. Derjenige aber handelt ..schofel", wie das Volk fagr, der tm Bewußtsein, daß er eine Fordeung, z. B. die eines Arztes, Kauf­manns oder Handwerkers noch nicht bezahlt hat, noch die Güte und Nachsicht des Gläubigers damit belohnt, daß er sich auf die Verjährungberuft" und den andern auf diese Weise um sein oft sauer verdientes Geld bringt. Wer aber etwa seine Quit­tung verloren hat oder sich bestimmt enlsinni, daß er den Kläger, der vielleicht nur irrtümlich fordert, bereits früher befriedigt hat, begeht selbstredend leine unnoble Handlung, wenn er von der Ver jahrung Gebrauch machl. Jedenfalls erfordert aber auch der Verkehr eine klare, sichere Rechtslage. Das Volk sagt: Einmal muß jedes Ding ein Ende haben.

Die Verjährungsvorschriflen beseitigen auf ihre Weise Rechtsunsicherheiten und zwingen durch ibr Bestehen allein schon den Handwerker ober Fabri Fanten, zur rechten Zeit mit ihren Schuldnern reinen Tisch zu machen, wenn er sich nicht der Ge­fahr vielleicht schwerer wirtschaftlicher Verluste aus-

alles

ein Schwur mit Klauseln"

0o laß mich doch ausreden", rief Franziska. Ich sag' dir offen, wie es mit mir steht. Wenn der andere kommt, will ich kein Versteck mit dir ..... ' Unb

sprach, hatte sie das Gefühl, daß in ihm alles in furchtbarem Kamps,

sofort ermorben. Ein Mann, der einen um einm verlegten Schlüssel umbringt der wüßte ja nicht, was er täte, wenn ich's ihm sagte. Unb was rann ich ihm sagen, was weiß ich .denn?

Aber sie fühlte, daß sie sich von ihm löste, daß ein anderer bereits ihre Gedanken befat-

..Ich will wissen, ob jemand zwischen unB steht. Ja ober nein? beharrte er.

Unb halb bewußtlos vor Angst sagte sie ihm, daß alles nur Phantasien gewesen seien, die sie manchmal überkämen.

Ich will dir glauben", sagte Hasse.Aber von dem Tag an. an dem ich mich betrogen wüßte von dir, würde ich dich mit dieser Mitt' töten, wo ich . dich sände. Ich würde dich zv finden wissen, wohin du auch fliehen würdest

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fer-s erwarlungsstoh genährt wird, müssen. Der l . äuh-rlichen « dann so >na^ (Erfüllung w ° eigentliche W e Perle aus deut,, diesen Äbend. wuni«*£ in Lied und Gel den langbärtige, kinds. 3m Kerze lachten die viele, Herzen, dah sie Losen und dur meinde war es 216 Geschenke nachtscoangeliu nachtslieder wo der Feier, die i fen an die W meisten nottut. vier Schülerin: Die Glocke oo spräche wies de Pedeutung dies, Abend machte LereindenK Äeihnachtsbesche Feier. So war i sorgt, dah kein k nachtssrende blie

den Temperamenten, er konnte sich nicht be­herrschen, wenn er dem Opfer gegenüberflanb, war er aber allein, so legte sich fein Zorn, unb es trat an seine Stelle die innere Ge­rechtigkeit, die ihn milder denken ließ. Dann schämte er sich unb machte mit kostbaren Ge­schenken wieder gut, was er verdorben.

Er ging in den IuwMerladen. taufte baß Armband, das Frmeziska so sehnsüchtig betrach­tet hatte, und brachte es ihr des Abends mit.

Er hatte Franziska bereits Drillantschmuck unb Pelzwerl geschenkt. Wenn sie alle diese Stücke betrachtete, sielen ihr immer die heftigen Szenen ein, die den-. Geschenk vorausgegangen waren, denen sie den Schmuck verdankte, und sie konnte sich nicht recht darüber freuen. Fran­ziska liebte den Schmuck, weil er ihre Schön­heit hob, aber sie ging auch acytlos mit ihrem Schmuck um und verlor ihn häufig, ohne sich darüber zu grämen.Ich brauch' ja nur einmal wieder von dir so recht auSgcsantt zu wer< ben, sagte sie lachend zu Halse,dann krieg' ich, was ich will."

Sie nahmen das Abendessen, das Fran­ziskas Jungfer bereitet hatte, in Frieden ein. Beim Kaffee fragte Hasse: ..Warum dachtest du das von dem jungen Mädchen, Franziska?"

Ann, weil ich finde, wäre eine gute Frau für dich. Sie ist brav, nicht gutmütig, aber gut erzogen, konventionell, wie Ihr sie braucht. Sie wird dir treu bleiben und sich dir unterordnen, und das alles werd' ich nie­mals sein und tun... Fred," sagte sie, inbent sie ihre Hand aus der feinen befreite, und sie erhob fid> von dem Sofa...Ich btetb-* immer ich... dos ist der Unterschied, Unb ich weiß nicht"

Sie hielt inne und steckte eine Haarlocke zu-

Lotung niemals wieder auf genau denselben Fleck kommt, auf dem vorher gelotet worden ist, und die wissenschaftliche Erfahrung rechnet damit, daß bei den verschiedenen Lotungen immer ein Unterschied von 45 Kilometer im llmi'rciS der geloteten Stelle entsteht. Wie schwierig die Lotungen des Meeresbodens find, möchte ich an einem Beispiel erläutern. Nehmen wir an, wir hätten eine Meeresbodenfläche in der Gestaltung der Schweiz vor uns und man käme bet den Lotungen etwa an drei Stellen auf Berge, die untereinander ungefähr gleid) hoch sind. Dadurch würde für de« Lotenden der Anschein erweckt werden, als wäre das Temain, das er unter sich habe, also in diesem Falle die Schweiz, so gut wie völlig eben. Storno er dann in späteren Jahren bei einer Rachlotung zufällig auf die Spitze des Matterhorns, die durch ihre besondere Höhe unter den anderen Bergebenen hervorragt, dann wurde daraus sogleich der Schluß gezogen werden, daß eine Erhebung des Meeresbodens ftattgefunöen hätte, was in Wirklichkeit ein Trug­schluß ist. Aus diesem Grunde ist es auch über­aus schwierig festzustellen, ob und in welchem Umfange Bodenerhebungen im Meere slattgesun- den haben. Gewiß zeigten sich im Laufe der Jahrzehnte Veränderungen des Meeresbodens. Diese waren jeooch nur gering und nicht nen­nenswerten Umfanget. Besondere Veränderun­gen oder Hebungeit des Bodens im Atlantischen Ozean sind während der letzten Jahre oder Jahrzehnte wissenschaftlich nicht feftgeftellt worden.'

Wenn in den Zcitimgsmeldungen toeiter ge­tagt wird, daß wir uns gegenwärtig in einer Periode enormer Erdkntaftrophen befänden, so muß ich demgegenüber darauf hinweiten, daß die Wissenschaft auf Grund ihrer neueren und neuesten Feststellungen von der sogenannten Ka- lastrophentdeorte abgekommen ist. Die Wissen­schaft glaubt heutzutage nicht mehr daran, daß sich das Erdbild durch große vulkanische Ereig­nisse grundlegend ändern kann. Man ist viel­mehr her Auffassung, daß sich die Erdgestaltung, wenn auch ständig. fo doch nur langsam und in Meinen Ausmaßen ändert. Der Laie wird viel­leicht geneigt sein, auf das letzte japanische Srd-

ctye er auch nur an

Schuldners erfolgt, ferner die An­sprüche der Land- und Forstwirte für die Lieferung ihrer Erzeugnisse, der Gastwirte, der gewerblichen Arbeiter usw., der Lehrherren wegen des Lehrgeldes, der Unterrichtsanstalten, öffenllichen Lehrer, der Aerzte, Tierärzte, Zahn­ärzte, Hebammen, der Rechtsanwälte, Notare, Gerichtsvollzieher u. a. m.

Die vorbezeichneten Ansprüche sind die des § 196 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, die sog. Ansprüche des täglichen Lebens. Mit dem Ablauf des 31. Dezember 1925 verjähren sie alle, soweit sie im Laufe des Jahres 1923 entstanden sind. Jeder prüfe hiernach unverzüg- l i ch seine Forderungen.

Besteht für den Gläubiger die Gefahr der Ver­jährung, so hat er schleunigst, wenn irgend möglich in schriftlicher Form, vertrag­liche Abmachungen mit dem Schuldner au treffen (in Frage kommen Umwandlung der Forderung in eine langfristige Darlehensforderung, das Erwirken einer Abschlagszahlung zum Zwecke eines An- erkenntnisses), oder der Gläubiger hat gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, fei es persönlich oder durch einen Anwalt. Es ist für schleunige Z u - stellung eines Zahlungsbefehls Sorge zu tragen.

Doch wisse, wenn sie verstrichen die Frist", heißt es in Schillers Bürgschaft, wenn dort aud) in anderem Sinne. Dort ging es um ein Menschen­leben. Aber wer durch eingetretene Verjährung

Kreis Büdingen.

!! Büdingen, 24. Dez. Die vom Ge­meinderat früher festgesetzten Steuer- a n s s ch l ä g e für 1925 waren von dem Ministe­rium geändert worden. Es wurde bc1d)!offen, die abgeänderten Sätze der Finattzkommisfion zur Prüfung zu überweisen. Der neue Weg vom Bahnübergang bis aiut neue Kreisamt und dir Hindenburgstraße bis zur Saline wurden als Ortsdurchfahrt erklärt. Die P f l a ft e r u n g der Düdelsheim er Straße, des neuen Deges und der Hindrnburgstrahe soll im lommenden Jahre aus- gesührt werden. Man erwartet hierzu einen Bei­trag des Staates von 38 000 Mt. aus brc Krastwagcnsteuer, vom Kreis von 19 009 Mk. Die Stcä>t selbst hätle dann noch 32 000 Mk. amzubringen. D.e Pflasterung der .Fußsteige ist nicht miteinbegriffen. Gegen d.c Orts- s atzung z l-r Anstellung eines b e °

langen, unterliegt der Verjährung." UnterTun" überUnterlassen" ist hier eine Leistung im Sinne des i; 241 BGB. zu verstehen. Diele Leistung ----- Ver­

ein Konzert in unserer Kirche. Es wurde auf- geführt ein Weihnachtsoratorium für Chor und Solostimmen mit Orchestrrbegleitung von Rudolf Löw, weiland Gesanglehrer in Basel. Die Solostimmen wurden von Mitgliedern des Bereins gesungen, und zwar der erste Sopran Frau Lehrer Rau und Fräulein Gretchen Funk, der zweite Sopran von Frau Lina S ch l i e ß n e r und Fräulein Margarete Funk. Das Or­chester setzte sich ebenfaUs aus hiesigen Kräften zusammen. Es spielten erste Geige: Musiker Hein­rich S ch o m b e r und Seminarist Ludwig Som­me r l a d, zweite Geige: Heinr. ©teinmüllet und Otto Schneider, Viola: Konrad Stein- müller, Cello Pfarrer Wagner und Wilh. Arnold. Die Klavierbegleitung hatte Blin­denlehrer Funk von Friedberg, ebensalls ein Kind unserer Gemeinde, übernommen. Rach einer Ansprache von Pfarrer Wagner wurde die Bescherung der hiesigen Schulkinder vorgenommen. Die Gemeinde hatte die not­wendigen Gelder bewilligt, sodaß jedem Kind eine Tüte mit Weihnachtsgebäck, ferner Hefte, Zeichenstifte, Bleistifte, ®ummi-ua2> dergl. über­reicht werden konnten.

Kreis Friedberg.

r. Friedberg, 27- Dez. Am 31. Dezember begeht einer unserer besten Mitbürger, der weit über Friedberg hinaus bekannte Buchhändler Karl Scriba, seinen 70. Geburtstag. Karl Scriba ist ein Veteran der guten alten Zeit: arbeittem. schlicht, uneigennützig, gemein­finnig und sich selber treu, ein kerniger, deutsch denkender Mann, der unbeirrt den für richtig erkannten Weg einhält. In rastlosem, eisernem Fleiß hob er das ererbte Geschäft zu ansehn­licher Höhe und fand dennoch Zeit, den ver­schiedensten anderweitigen Anforderungen zu ge­nügen. Wie fein Vater, der von 18791883 das Bürgermeisteramt bekleidete, hat auch er als Stadtverordneter von 18951919 mitgetoirft an dem Aufstieg von Friedberg, älnverdrossen und mit herzerfrischendem Humor bemühte er sich, jedem triftigen Wunsche Rechnung au tragen. So war er, ein ehemaliger 25er Feldartillerist, von 18801922 Schriftführer des Krieyervereins und ist feit 1896 bis auf den heutigen Tag Schatzmeister des Geschichtsvereins. 1897 trat er in den Aufsichtsrat des Vorschuß- und Kredit­vereins und hatte von 19041923 dessen Vorsitz inne (heute Bank für Handel, Gewerbe und Landwirtschaft). Desgleichen leitete er von 1914 f :3 1922 den Männergefangverein und rief den Feuerbestattungsverein ins Leben. Die Verlei­hung des Philippsordens 1912 und die Zuerken­nung des Krieger-Ehrenkreuzes des Kaisers für Verdienste um das Kriegervereinswesen im Ro­vern ber 1925 finb ein Beweis für die Wert-

und Seebeben hinzuweisen und es ist für eine der größten Katastrophen zu erklären, die mit ihrem enormen Schaden an Menschen und Material den Beweis für das Vorhandensein und die Möglichkeit großer Katastrophen erbringt. Aber dieses vulkanische Ereignis war längst kein in unserem wissenschaftlichen Sinne großes. Be­wegte sich dach dabei die Erdoberfläche nur 2Va Millimeter innerhalb 18 Sekunden hin und her. Es gibt viel stärkere Beben, als das ja­panische gewesen. Ich erinnere nur an die vul­kanischen Ausbrüche in Chile während des Jah­res 1923, wobei die Bodenbewegung genau das Doppelte, nämlich 5 Millimeter, betrug. Bei dem japanischen Erdbeben wurden nur be­sonders bevölkerte Landstriche davon betroffen, weshalb es den Anschein halte, als fei dieser Vorgang ein besonders umfangreicher und außer­gewöhnlicher. Es gibt zahllose Erdbeben in Kalifornien und Turkestan und in anderen Ge­genden. von denen kein Menfch bei uns in Europa etwas weiß und keine Zeitung davon berichtet, und zwar deshalb, weil nur sehr ge­ring bevölkerte Gegenden davon betroffen wer­den. in denen kein besonderer Schaden ent­steht. Was aber auch gegen die angebliche Ge­fahr einer ileberflutung Europas und Zerstörung durch große vulkanische Ereignisse svricht, ist die weitere Tatsache, daß die vulkanische Tätigkeit des europäischen Erdteiles erloschen und die tektonische Faltung der Erdrinde hier nut ge­ring ist. Denn wodurch entstehen überhaupt Erdbeben. Sie entstehen doch oadurch, daß sich die verschiedenen Erdschichten im Lause der Zeit entweder wagerecht gegeneinander verschieben, ober nach unten, dem ©rbinnern zu, abbröckeln. Die Erdkruste Europas aber steht im allgemeinen still, fo daß keine Verschiebungen großen Um­fanget plötzlich, sondern nur allmählich statt- finden können. Rattstrlich können kleine Ereig­nisse, durch die Jahrtausend' hindurch anein­andergereiht, langsam das cdbild verändern, jedoch nicht derart, daß gew: ürmaßen eine Sint­flut über Europa hereinbrechen könnte. So kann die europäische Menschheit auch in Zukunft ruhig schlafen."

auf Vertragsstrafe, Schuldscheine über den Ge­samtbetrag einer Rechnung, füt deren Einzel­beträge kürzere Fristen gelten. (§ 195 BGB.)

2. In 4 Jahren verjähren die Ansprüche auf Zinsrückstände, Miet- und Pachtzinsen, Renten, Auszugsleislungen, Besoldungen, Unterhalts­beiträgen und allen regelmäßig wiedcr- kehrenden Leistungen. (8197 BGB.)

3. In 2 Jahren verjähren u. a. dis Ansprüche der Kaufleute, Fabrikanten, Handwerker für Lieferung von klaren Usw. mit Einschluß der Auslagen, es fei denn, daß die Lei­stung für den Gewerbebetrieb des