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Kreis Wetzlar.

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Die Siegerin.

Eine Anzahl Damen hatte sich zu einem Kränzchen zusammeng Kunden. Wo Damen bei­sammen sind, wrd natürlich geplaudert. 11 nb da die Kränzchendamen sehr viele Erfahrungen hatten, wurde sehr viel geplaudert. Diele Er­fahrungen hat man aber meist erst dann, wenn man die Jugend hinter sich hat. So war cs auch bei diesen Damen; sie waren nicht mehr ganz jung; ihre Blütezeit war vorüber

Wie von selbst kam einmal die Rede auf

Gefickt fand sich auch wieder ihr jugendlich«. Frohsinn ein.

Hierdurch entstand den Männern der Damen natürlich eine Ertrafreude.

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CXt/l ?Q"n nehmen Sieöieauß wlv f^IT»V,IÖ'cntl- Kräutern » nut Malzerlrati bereitet.

Schönheitsmittel, und nach langer Debatte kam D-me ein beliebig zu wählend^ Schonheitsm.ttel anwenden solle Die grrven Ferien standen bevor, und nach Ablauf derselben wollte man wieder zufammentreffen um habe^eHe"' toßItbc6 am besten gewirkt

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als erste den Abschluß für 1924 vorgelegt' hat. 3m Freiverkehr war wieder größeres Ge­schäft in Kaliwerten zu verzeichnen, durch Mitteilungen über große Kali-älmsahe im Januar begründet. Außerordentlich lebhafter Verkehr entwickelte sich schon vorbörslich in Tür ken- wert en auf die Mitteilung eines Berliner Blattes hin, daß die türkische Regierung beab­sichtigt, in beschränktem Maße die Zinsenzahlung wieder aufzunehmen. Tägliches Geld notierte 812 Proz. Privat-Diskont war mit 8 Proz. gesucht. Am internationalen Devisen­markt waren nur geringfügige Umsätze zu ver­zeichnen. Aus ahlung Loudon gegen Kabel 21 :u» yoick notierte 4,80 Vg.

Wetzlar, 24. San. (WTD) Zu der die Presse gegangenen Meldung von Sch achteinbruch auf der den Buderusschen Eisenwerken gehörenden Grube ^Philipps- Wonne" teilt die Firma mit. daß es sich nur um die teilweise Beschädigung einer Förderschacht­zimmerung handelt. Menschenleben sind nicht in Gefahr gewesen; auch ist der Schaden belanglos. Die Grube wird deshalb stillgelegt, weil sie bis auf wenige, schwer zu gewinnende Erzreste ab­gebaut ist. Die vorhandenen maschinellen und betrieblichen Einrichtungen werden auf anderen im Aufschluß befindlichen Gruben verwandt

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Hessen-Nassau.

öh. Rodheim a. d. Bieber, 26. 3an. Aus Staatsmitteln werden dem Kreise Vieden- korp f 60 000 Mark zur Verfügung gestellt, wo- ( drei Turnhallen im Kreise errichtet werden sollen. R o d h ei m o. d. Bieber, als eine der größten Gemeinden des Kreises, soll eine da­von erhalten. Am Sonntag hielt die T u r n - und Sportgemeinde Rodheim an der Bieber eine Generalversammlung ab, in wel­cher diese Turnhallenfrage erörtert wurde. Zu­nächst kam der Ankauf des Mankschen Saales zur Sprache, für welchen jedoch die enorme Summe von 20 000 Mark gefordert wurde. Wenn auch dieser Saal einem hiesigen Turnverein wäh­rend der Winterzeit zum Hallenturnen gedient hat, so entspricht er doch in keiner Weise den Anforderungen, die heute an eine Turnhalle zu stellen sind. Abgesehen davon, entspricht der ge­forderte Preis absolut nicht dem tatsächlichen Werte deS Objekts. Jedenfalls wäre Rodheim a. d. B. zu beglückwünschen, wenn dieser Plan rucht zur Wirklichkeit wird. Richtiger wäre es auch, wenn nicht die Turn- und Sportgemeinde, sondern die Zivil gemeinde die Errichtung der Turnhalle zu ihrer eigenen Sache machen! wollte. Die Gemeinde hat so viel Land, für das sie im Tausch geeignetes Gelände für den Bau der Turnhalle erhalten würde. Wenn dann der Staat 20 000 Mart zur Verfügung stellt und die Ge­meinde noch etwas fehlendes Geld zugibt, so läßt sich heute damit schon etwas Ordentliches Her­stellen. Hoffentlich wird die ganze Angelegenheit in Frieden geregelt, damit nicht wegen Erörte­rung der Zuständigkeitsfrage der Bau verzögert wird oder der Kreis die ausgeworfene Summe einer anderen Gemeinde überweist, die schneller zu handeln versteht.

js Marburg, 26. Ian. DerOberhess. Gebirgsverein", der mit seinen Zweig- gruppen in Wetter. Biedenkopf, Hatzfeld. Stein- dvrf, Holzhausen am Heitenstein. Homberg a d Ohm und Lumdatal rund 700 Mitglieder zählt' feierte am Samstag in den Stadlsälen und gestern auf dem Hansenhaus sein 30jähriges Be­stehen An der Frier nahmen auch Vertreter der großen Brudervereine aus Kassel. Frank­furt usw. teil, die dem Oberhessischen Gebirgs­verein, der sich grobe Verdienste um die Er­schließung der Schönheiten des hessischen Berg- und Hügellandes erworben, ihre Glückwünsche rarbrachten. Der Verein hat auch im letzten Herbst mitten in den herrlichen Waldungen des Hinterlandes, auf dem Hohenstein bei Dieden- rops, seinen im Weltkriege gefallenen Mitgliedern ein Denkmal in Gestalt einer 10 Meter hohen Felsgruppe errichtet.

aus Raturstetnen (BasaU) auf dem sogen.Lug­rain" hinter dem Dorfe erstehen sehen. Ein Schot- teuer Bürger hat einen Entwurf in DipL model­liert, der allgemeine Anerkennung findet.

Freiens een, 26. Ian. Die hiesige Ge­meinde hat ihren Steinbruch amKaff", rechts vom Fußpfad FreienseenLaubach, durch öen Ankauf von ausgedehntem Gelände bedeutend erweitert. Das neugewonnene Material wird vor­nehmlich zum Dau der Chaussee von Stockhausen verwandt.

Starkenburg und Rheinhessen.

y Offenbach, 26. Ian. (Eigener Bericht.) Dieser Tage wellten Beigeordneter Kling, Dau- rat Röder und der Feuerwehrkomman- danl auS Dad-Aauheim in Offenbach, um sich die mustergültige Einrichtung der Offenbacher Feuerwehr anzusehen und sie bei der geplanten neuzeitlichen ilmfteHung der Aauheimer Feuer­wehr alS Mustar nehmen zu können. Rach der Besichtigung wurde ein Probealarm borge» führt. Oeraoe alS dieser beendet war, wurde die Feuerwehr tatsächlich alarmiert. Die Gäste hatten dann noch Gelegenheit, die Feuerwehr wirklich in Tätigkeit zu sehen. Hier ist dieser Tage der frühere Strafanstalts­aufseher Alfred Gerhardt aus Tegel fest genommen worden, der wegen Amts­vergehen seit dem Jahre 1923 gesucht wird. Er ist 1897 geboren, führte aber Papiere auf den Flamen Kurt Bober, der 1901 in Reukölln geboren ist. Der Polizei fiel eS auf, daß er erst 24 Jahre alt fein sollte, denn er machte einen älteren Ein­druck. Eine Rachfrage in Reukölln brachte dann die Aufklärung, daß Gerhardt die dem Bober ab- Händen gekommenen Papiere besaß und daraufhin in Frankfurt sogar einen Erlaubnisschein für den Hausierhandel erhielt.

Die Serien vergingen und alle Damen warte- ^^ouldlg auf den Tresstag. Endlich kam Ück ? blC Dannm 'ahen nieder. Man mustere sich genau. Aber kein Gesicht zeigte neues Blühen verm ßte man noch. Als sie emtrat. machten alle Damen große Augen, denn

Wirtschaft.

O Die Reichsrichtlinien für di e Ausnahme von A us lan ds k re d i t e n. Wie wir schon für» berichteten, sind über die | Aufnahme von Auslandskrediten durch Länder Gemeinden und Gemeindeverbänden nunmehr be^ sondere Richtlinien durch das Reichsfinanzmini- i sterium aufgestellt worden. Diese Richllinien gel- | ten für Auslandskredite, die von Ländern, Ge­meinden und Gemeindeverbänden unmittelbar ausgenommen oder mittelbar für diese durch öffentlich-rechtliche oder private Geldanstalten be­schafft werden. Die hiernach aufzunehmenden Kredite müssen für eigene Zwecke des Kredit­nehmenden bestimmt sein. Sie dürfen nicht an physische oder juristische Personen des Privat- rechts weitergegeben werden. Die Auslands­kredite müssen unmittelbar produküven Zwecken dienen. Dor Aufnahme von Auslandskrediten, die von den besonders formulierten Bedingun­gen abweichen, sowie vor Stellung von Bürg­schaften usw. für derartige Kredite hat die be­teiligte Landesregierung das Gutachten der Be­ratungsstelle (ein aus Sachverständigen bestehen­der Vertrauensausschuß der Länder) einzuholen.

Kaliwerke Aschersleben. Rach der Bilanz wird d^sStamm ktienkapital imDerhältnis von 100:14 auf 14 Mill. Rm. ermäßigt. Das Dor- zugsaktienkapital Lit. A auf 1,5 Mill. Am., unter Umwandlung in Stammaktien, und das Vorzugs­aktienkapital Lit. B auf 324 000 Rm., unter Lieber- Weisung von 1,91 Mill. Rm. an die gesetzliche Rücklage. Aus der Bllanz ist zu erwähnen: Berg­werke mit 1,92 Mill. Rm., Dergwerksmaschinen Mit 1,06 Mill., Fabrikanlagen mit 1,53, Hilfs- A.ogni mit 1,68 Mill, und Beteiligungen mit 9,41 Mill. Rm. Den Debitoren in Hohe von 930000 Am. stehen Kreditoren mit 1040 000 Rm. gegen- u ber. ö "

O ? Kaliwerke Salzdetfurth A. G. JsWwy ergibt sich ein Reinvermögen von 17,71 Mill. Rm., dementsprechend erfolgt eine Zu- im. Verhältnis von 100:16 auf Iaa aaVT» Vorzugsaktien werden auf

/00 000 Rm ermäßigt, der gesetzlichen Rücklage Werken 1,61 Mill. Rm. überwiesen. Aus der Bilanz sind zu erwähnen: Grundstücke mit 53 000 Am>. Bergbaugerechtsame mit 270000 Rm. De- tnefc^ebauöe mit 1 370 000 Rm.. Schachtanlagen mit 930 000 Rm., Maschinen usw. mit 1 730 000 mit 68) 000 Rm., Materialien mit 140000 Rm., Beteiligungen mit 12 750 000 ^m. und Debitoren mit 510000 Rm., denen Kredi- toren in Hohe von 1 Mill. Rm. gegenük^rstehen.

Drrliner Börte,

(Eigener Diahtberich! des ,Gieh»ue.' Anzeigers".) i» FLÄ^X-26.Ian. Der Bedarf für Altimo ^ aedeckL Am Montanmarkt macht sich, nachdem große Posten von Aktien sowohl von §^MN deS Auslandes, wie auch für heimische ^"ung zu Anlagezwecken in feste Hände übn- gegang-en sln^ immer mehr Stückmangel geltend und infolgedessen werden auch bei Verhältnis- mcr.6lt9 9ertI^fn? Umsätzen die Kui-se sprunghaft aefteigect Dies gilt heute für Köln-Reuessen, deren erster Kurs um nicht weniger als 5 Proz'

* Darmstadt. 25. Ian. (Eigener Bericht.) Sämtliche Darmstädter Mannerge­sangvereine veranstalteten gestern abend ein Konzert. Diese Form, vor das Darmstadter Publikum zu treten, besteht schon seit vielen Jahren, und die Konzerte sind stets stark besucht. Richt weniger als 18 Gesangvereine zeigten ihre Leistungen; die meisten Haben einen Mitglieder­bestand von durchschnittlich 50 Sängern, doch sind darunter auch Vereine mit mehr als 100 Sängern. Die Vortragsfolge bestand in Volks­liedern oder volkstümlichen Liedern. In der Aacht zum 24. Januar ist der Landwirt Mar­tin Keil aus Fränkisch-^.rumbach auf der Heimfahrt von Groß-Bieberau tödlich ver­unglückt. Man fand ihn in dem Gersprenz- Dach liegend; das Fuhrwerk befand sich Aähe. Wie sich der LlnfaU zugetragen konnte noch nicht festgestellt werden.

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I laufern Geld, das sie kurz zuvor beim Scheck- I amt abgeholt hatten, von Betrügern ab» I genommen worden. Die Schwindler gingen I den Boten, bei denen sie sich Erfolg versprachen, I nach und forderten unter dem Vorwand, der Scheck fei nachträglich beanstandet worden, die I Herausgabe des Geldes gegen eine fälschlich aus­gefertigte Bescheinigung, die den Anschein amt- I licher Herkunft weckte. AlS Täter wurden jetzt | nach langer Fahndung vier junge Dur- I schen aus Stuttgart auf frischer Tat über- I rascht und fest genommen. Bis jetzt konnte dem Quartett eine Menge solcher Schwindeleien

I nachgewiesen werden. Der Hauptsührer der Bande war ein gewisser Beiß, der bei den Betrüge- | reien gewöhnlich eine Eisenbahnermütze mit den BuchstabenP-A." (Postscheckamt) trug. Der 29jährigeKaufmann Emil Rock aus Rudolstadt gründete mehrere Institute so die Iindes- Organifation und die Ayuda-Werke in Hanau mit ausgesprochenem menschenfreundlichen Zweck. Denn durch die Mitgliedschaft dieser Organi­sationen konnte man für sehr billiges Gell» in den Besitz einer schlüsselfertigen Villa gelangen, vorausgesetzt, daß man zunächst eine von Rock herausg:gebene Zeitschrift9er neue Mensch" bezog und dasür einen recht erheblichen Betrag anlegen muhte. Dann mußte man fünf Mark Einschreibgebühren, dann fünfzig Mark Ge­nossenschaftsgelder usw. einsenden. In Jahresfrist sollte die Villa schlüsselfertig dem Genossenschaft­ler übergeben werden. Die Gelder flössen Rock in breitem Strom zu. Der Mann gründete nun­mehr eine neue Dank, bei der er angeblich das Geld anlegte. Schllchllch wurde aber hier in Frankfurt und seiner Umgebung das Publikum mißtrauisch. Cs beruhigte sich jedoch wieder-, als man ihm einen notorischen Vertrag vorlegte, wonach die .Süddeutsche Arbeitsgemeinschaft des Haus-Si^sriedordens" die ganze Villengrün- dungsgeschichte übernommen hatte. Heute fand nun die ganze Herrlichkeit ein Ende. Denn die Polizei steckte den Schwindler ein, und das leichtgläubige Publikum ist sein Geld los. Seit einigen Rächten wird die Umgebung des Mittel- und Oberweges von einer verwegenen Einbrecherbande heimgesucht, die mittels einer langen Leiter die Wohnungen er­klettert, die Fensterscheiben eindruckt, dann in die Räume eindringt und sie a u s r a u b t. So wurde in der verflossenen Rächt aus einer Wohnung im Mittelweg das gesamte Sil­berzeug im Wert von vielen tausend Mark gestohlen. Ein höherer Be­amter einer hiesigen Großbank wurde wegen Unterschlagung einer erheblichen Summe, die er für sich verbrauchte, in Untersu­chungshaft genommen.

Frankfurt a. M., 26. Ian. (SU.) An der heutigen Abendbörse war die Rachfrage naq> tocnifcv ausgeprägt, so daß { An Auotbeten und Droaert-n zu haben. In Gießen das Geschäft nur einen kleinen Rahmen euinahm. ßefttmmt erhält!- Pcl kan Apotheke. Kreuzvlay L Die Tenoenz blieb aber fest, teilweise kam es zu Hersteller: Eduard Polin. Freiburg t. «.

neuen Steigerungen. Gur beamtet wuroer. wie­derum Hapag, die gesucht blieben und weiter im Kurse anzogen. Der Dankaktienmarkt lag ruhig bei gehaltenen Kursen. 2lm Montanmarkt zeich­neten sich Phönix und Aheinstahl durch neue Kursgewinne aus. Am Elektromarkt lagen AGG. schwankend und der Kurs neigte zum Rachgeben. Für Chemiewerte war die Stimmung unsicher, bereitete kam es zu leichten Dewinnmitnahmea. Don sonstigen Industriewerten setzten Zellstoff­aktien die Aufwärtsbewegung fort. Auch Ter­rainaktien begegneten t\g?rci Rachfrage. Deutsches Erdöl lebhaft umgesetzt, schließlich aber leicht nachgebend. Am Rentenmarkt lagen Deutsche Anleihen weiter lustlos, doch konnten die Kurse leichte Besserungen erzielen. Für ausländische Renten hat das Interesse etwas nachgelassen. Die Börse schloß in ruhiger, fester Haltung. Deutsche Anleihen: 5proz. Reichsanleihe 0.887, Z^proz. Reichsanleihe 1120, Z'/xprvz. Preußische Konsols 1330. Ausländische Renten: Bagdad II 11.87, Zolltürken 11.95 bis 11.87. Bankaktien: Kommerzbank 6.87. Darmstädter Dank 14.75 Deutsche Bank 13.45, Diskonto 19. lMieldeutsche Kreditbank 1.95, Reichsbank 83.50, Oesterreich sche Kreditaktien 10.65. Montanak:ien: Buderus 22.5, Deutsch-Luxemburg 98.5, Harpen er 164.5, Man­nesmann 74.75, Mansseld 5.80, Oberbedarf 15.50, Phönix 67.75, Rheinische Braunkohlen 59, Rhein­stahl 63.50, Rombacher Hütte 37.75, Dtinnes- Riebeck 56.25, Laura 8.25, Kali Westeregeln 23. Chemische Aftien: Badische Anilin 33.87. Chem Griesheim 27.25, Scheideanstall 23.75, Elber­felder Farben 28.75, Th. Goldschmidt 26.25, Höchster Farben 28.62. Holzverkohlung 10.40, Chemische Rhenania 7. Elektrvaktien: AGG. 13.60, Licht und Kraft 9.30, Lahmeyer 15.45. Reiniger 4, Schuckert 80. Transportaktien: Hapag 32.50, Aordd Lloyd 4.10, Schantung 3.25, Monastir 14.75. Sonstige Industri caktien: Kleyer 3.95, Aschaffenburger Zellstoff 36.75, Tement Heidel­berg 10125. Deutsches Erdöl 83.75 bis 63.37, Dyckerhoff 5.30, Holzmann 6 40. Gebr. Iunghans 13.10, Lechwerke 23.30, Rheinstahl 13, Schuh- Derneis 3.25, Zellstoff Waldhof 14, Dadischei Zucker 4.40, Heilbronnzucker 4.25.

Frankfurter Gekreibeborf«.

(Eigener D.ahtberichr deS .Gießener Anzeigers*.) Frankfurt a. M., 26. Ian. Es wurden notiert: ^Wetzen, Wetterauer 21,7526,50, Rog- I gen, inländischer 22.5026.25, Sommergerste für I Brauzwecke 26,5034,50, Hafer, inländischer 18^0 bis 23, MaiS (gelb) 2323,75, Weizenmehl, in- I ländisches, Spezial 0 4242,50, Roggenmehl 38 I bis 42, Roggenkleie 1515,25, Weizenkleie 15,25 | bis 15,50, Erbsen 3240, Linsen 4855, Heu. I süddeutsches, gut, trocken 10, Weizen- und Rog- I genstroh 66,50, Treber, getrocknet 2223. Ten» | Venz: Fest.

Frankfurter Schlachtdiehmarkt.

I (Eigener Drahtbericht deSGießener Anzeigers".) Frankfurt a. M, 26. San. Auftrieb:

I 1261 Rinder, darunter 285 Ochsen. 73 Bullen, 903 I Färsen und Kühe, 302 Kälber, 297 Schafe, 3112 I Schweine. Rinder Ochsen: Dollfleischige aus­gewachsene höchsten SchlachttvertS 50 bis 57, junge fleischige, nicht auSgemästete und ältere auSge- mästete 40 bis 49, mäßig genährte junge und gut genährte ältere 30 bK 39; Dullen: Dollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 45 bis 50, vollfL jüngere 37 biS 44; Färsen und Kühe: Dollfl. auSgemästete Färsen höchsten

Dchlachtwerts 48 biS 55, vollsL auSgemästete Kühe höchsten Schlachtwerts biS zu 7 Jahren 40 bis 48.

! wenig gut entwickelte Färsen 38 biS 47, ältere auSgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 30 bis 37, mäßig genährte Kühe und Färsen 20 bis 29. gering genährte Kühe und Färsen 14 biS 19. K a lber: Feinste Mastkälber 62 bis 70, mittlere Mast- und beste Saugkälber 52 bis 60. geringere Mast- und gute Saugkälber 42 bis 50, geringe Saugkälber 35 bis 40. Schafe Mastlämmer und Masthämmel 44 bis 48 gering ?« Masthämmel und Schafe 34 bis 42. Schwei n e: Dollsl. von 80 bis 100 Kg. 70 biS 72, unter 80 Kg. 62 bis 70. von 100 bis 120 Kg. 72 bis 74, von 120 bis 150 Kg. 70 bis 73, Fettschweine über 150 Kg. 70 bis 73, unreine Sauen und geschnittene Eber 60 biS 65 Mk. für 100 Pfd Lebendgewicht. Markt- Verlauf: Ruhiger Handel, bei Schweinen voraus­sichtlich etwas Lleberstand.

Derline. Produktenbörse.

Berlin, 26. Ian. Der Prvduktemnarkt er­öffnete in fester Haltung und eS machte sich Rachfrage im handelsrechtlichen Lieserungsgeschäft bemerkbar. Roggen vom Inland unzureichend an­geboten, Gerste war ruhig, Mehl wenig gehan­delt. Für Futterartikel ist daS Interesse schwäch« geworden. SS wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, märt. 263 bis 271, Weizen, März 295 bis 296, Weizen, Maü 301.15 biS 304, Roggen, märt 265 bis 268. Roggen, Februar 285 bis 288, Roggen, März 293 biS 293,50, Roggen, April 295 biS 296, Roggen, Mai 301 bis 302,50. Gerste, märt 280 bis 310, Futtergerste 230 bis 252, Hafer, märt 194 bis 203, Hafer, pomm 184 bis 192, Hafer, Mai 226 bis 225,50. Mais (lote Berlin) 226 bis 228, Mais, Mai 219 bis 219,50, Raps 405, Leinsaat 410 bis 420, für je 100 Kilo: Weizenmehl 35,75 biS 38.75. Roggen­mehl 35.50 biö 38,50, Wsizenkleie 17,40, Roggen- kleie 17,30 bis 17,70, Viktoriaerbfen 30 bis 34. kleine Erbsen 21 bis 23, Futtererbsen 20 bis 22, Peluschken 18 bis 19, Ackerbohnen 20 bis 22. Wicken 18,50 bis 19.50, Lupinen, blau 13. Serra­delle, neu 17,50 bis 19, Rapskuchen 19 biS 19.20. Leinkuchen 26 bös 26.50, Trockenschnitzel 9.90 bis 10, Sorfmdaffe 10 bis 10,20. Kartoffelflocten 21,20 bis 21,75. Zucker 19 bi« 20.

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Ämerkkanlsche IVetc» , , . , . Vklgtsche Noten ....... Dänikche Nate» ...... Englische Noten........ ffrfiitAöfif»r Nate« ...... Holländische Noten ..... Utalieiilsche Noten ...... Narweatschr Noten...... Dtuisch-Oesicrr, L ioo Kron« Rumänisch!' Noten Schwedisch» Noten . » ... Schwrijer Noten ....... Spanische Note» Jf»i'»nHo)Daf(fäe Note« .. Ungarische Noten . . .

sie war ausfallend verschönt. Wie kam dc»s? Wo­von? Alle Damen umringten sie und sprachen aus sie ein, bis sie endlich au Wort kam und den Damen sagen konnte, daß sie Maryten-Creme genommen babc. Zum erstenmal waren alle Damen einig und gaben zu. daßMarylan-Creme" die Siegerin fei. 8720

Olun nahmen alle Damen heimlich diese Creme. And von Woche zu Wocke, wenn man sich traf, konnte man gegenseitig eine .zarte Glät­tung der Haut und blütenhaftr Verschönerung deS Gesichtes wahrnehmen, worüber sich die Damen riesig freuten. Mit dem sich ständig verjüngendtti

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(ftn yiritcrtrn Mark ouSaebrückt Buenob-LtreS, London. Nea» Vork. Iaomi, 9äode^a.ieko für eine Ttudel«. Wien an» vubave'i fut 100000 Eiubkiten, aSe* übrige für 10b Liu bett«! Telegraphische Auszahlung.

JPb- Frankfurt a. M. 26. Ian. Im I höher war, als die Samsragnotieruna. Auch Laufe des Jahres 1924 ist in den Postscheck - die übrigen Markte sind sest bei mehr oder minder Sm t e r n zu München, Stuttgart, Karlsruhe und großem Geschäft. Am Dankenmarkt stimu- Frankfurt a. M. zahlreichen Geschäft saus- Herten die Werte der Hildesheimer Bank die

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